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24.02.2014

Stadtumbau Gelsenkirchen: Umfassende Sanierung an der Bochumer Straße
In einem Zeitraum von zehn Jahren soll sich die Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf Zug um Zug verändern. Oberbürgermeister Frank Baranowski bezeichnet dieses Stadtumbauprojekt als das ehrgeizigste von allen bisher in Gelsenkirchen realisierten Maßnahmen. Der Zustand der Bochumer Straße und ihrer flankierenden Häuserfluchten mussten in jüngerer Vergangenheit immer mal wieder für Fernsehdrehs mit dem Negativ-Touch herhalten. Als Symbol für Armut, Leerstand, Schrottimmobilien, soziale Schieflage. Aber: Wenn alles klappt, was sich die Stadt Gelsenkirchen vorgenommen hat, dann könnte die Bochumer Straße in zehn Jahren ein Vorzeigebeispiel für gelungene Revitalisierung eines ganzen Straßenzugs mitten im Revier sein. Mehr Informationen zu diesem engagierten Projekt im Stadtumbau der Stadt Gelsenkirchen finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Ein Wohnquartier für alle Generationen
Die Zukunft das Hattinger Stadtteils Welper hat einen neuen Namen: „Vielfaches Mehrgenerationenquartier Welper“ schreibt die Stadtverwaltung als Leitbild über ein Programm, das den Stadtteil bis 2019 fit machen soll für die nächsten Jahrzehnte. Rund 7,8 Millionen Euro sollen im Rahmen des nunmehr fertig gestellten Stadtteilentwicklungskonzeptes nach Welper fließen. Die Stadt Hattingen hofft dabei auf Zuschüsse in Höhe von etwa 80 Prozent durch Land, Bund und Europäische Union und rechnet mit einem Eigenanteil von 1,3 Millionen Euro. Welper hat es nötig – das ist der eine Ausgangspunkt für die Maßnahme. Der andere: Welper kann es locker schaffen. „Beides ist wichtig“, sagt Baudezernent Jens Hendrix, der das Konzept dem Stadtentwicklungsausschuss am 25. Februar vorstellen wird. Die Stadt verstehe den Stadtumbau in Welper als präventive Maßnahme, mit dem ein Abrutschen verhindert werden solle, und nicht als Löschaktion in einem sozialen Brennpunkt. Mehr Informationen zu diesen ambitionierten Planungen der Stadt Hattingen finden Sie hier.

Stadtumbau Bergheim: Abbruch als Modell für den Städtebau
Die Abrissbirne war nicht echt, auch das Geräusch berstenden Betons nicht – es kam vom Band. Doch die Begeisterung der Zuschauer war nicht gespielt: Unter dem großen Applaus von rund einhundert Besuchern schwangen NRW-Bauminister Michael Groschek und Bergheims Bürgermeister Maria Pfordt vom Drehleiterkorb aus einen als Abrissbirne verkleideten Ball gegen das Hochhaus am Berliner Ring 41 – 45 in Bergheim. NRW-Minister Groschek betonte dabei, dass dieser Abriss in Bergheim „Modellcharakter für die Städtebaupolitik bundesweit haben sollte“. Viele Wohnungen in Deutschland stünden leer, da müsse man auch mal den Schritt wagen und nicht mehr benötigten Wohnraum entfernen. Mehr Informationen – auch zum langen Weg der zahlreichen beteiligten Akteure bis zu diesem nunmehr begonnenen Abriss einer weiteren Schrottimmobilie im nordrhein-westfälischen Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Entwicklung des Museumsquartiers im Zeitplan
Das neue Museumsquartier in Hamm nimmt immer konkretere Formen an und die neue Wohnqualität der Zukunft lässt sich bereits erahnen. Und: Erfreulicherweise befinden sich sowohl die Baufortschritte als auch die Erfolge bei der Vermarktung nach wie vor perfekt im Zeitplan. Als ein „zentrales innerstädtisches Projekt“ bezeichnete Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann das Museumsquartier, das auf dem Gelände der ehemaligen Feuerwache und des Stadtbades in Hamm entsteht. In angenehmer Atmosphäre konnte sich das Stadtoberhaupt zusammen mit zahlreichen Besuchern anlässlich des Richtfestes nun einen persönlichen Eindruck von den Baufortschritten der Villa Amarilla und der beiden anderen in Bau befindlichen Häuser – Villa Verde und den Micro-Appartements – verschaffen. Mehr Informationen zu diesem vorbildhaften Projekt des Stadtumbaus in Hamm finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Engagierte Teilnahme am Wettbewerb „10 Jahre Stadtumbau in NRW“
Erstmals sollen in diesem Jahr herausragende Stadtteilprojekte und Quartiere in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet werden. Um die besten Projekte zu finden, hat das Städtebauministerium – wie in einer früheren Ausgabe des NewsService berichtet – den Wettbewerb "Zehn Jahre Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen. Beispiele erfolgreicher Quartierserneuerung im Rahmen von Stadtumbau West und Wohnraumförderung" ausgelobt. Die Stadt Bielefeld beabsichtigt, sich gleich mit vier Beiträgen – mit der Neugestaltung des Kesselbrinks, dem Beteiligungsprozess zum Stadtumbau in der Sennestadt, dem Projekt Lenkwerk sowie einem Wohnprojekt im Schlachthof-Viertel – an diesem Auszeichnungswettbewerb des Landes zu beteiligen. Mehr Informationen zu diesen geplanten Bielefelder Beiträgen zum Landeswettbewerb „Zehn Jahre Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen“ finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Weiterer wichtiger Erfolg in der Innenstadtentwicklung
„Wir sind am Ziel – die Tinte ist trocken!“ Diese gute Nachricht verkündete Bürgermeister Ulrich Roland, nachdem er darüber informiert worden war, dass das ehemalige P&C-Kaufhaus am Gladbecker Markt nun verkauft worden ist. Die seit 2008 nur noch teilgenutzte und seit 2011 leer stehende, inzwischen desolate Immobilie könne nun abgerissen werden. Zwischen Marktplatz, Horster Straße und Marktstraße soll ein neues Stadtquartier mit drei Wohn- und Geschäftshäusern entstehen. Damit ist nicht nur eine weitere weithin sichtbare Problemimmobilie im nordrhein-westfälischen Stadtumbaubeseitigt. Mit diesem Erfolg wird auch ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Ziele und des für die Zukunft der Gladbecker Innenstadt definierten Leitbildes erreicht. Mehr Informationen und Details zu diesem Erfolg des Gladbecker Stadtumbaus finden Sie hier.

Problemimmobilien: Ein Gotteshaus wird zum Schnäppchenpreis angeboten
Noch ist kein Käufer gefunden – und auch die Zahl der Interessenten für diese ungewöhnliche Immobilie im sauerländischen Reiste ist überschaubar gering – nämlich „gegen Null“, wie Makler Lothar Marx sagt: Eine Kirche ist eben doch schwerer als erwartet an den Mann zu bringen. Diese Erfahrung macht Marx gerade mit St. Christopheri in Reiste. Seit dem letzten Jahr versucht er, für das nicht mehr genutzte Gotteshaus eine neue Nutzung zu finden. Lag es am Preis? 180 000 Euro sollte die Kirche zunächst samt ihrem 2000 Quadratmeter großen Grundstück kosten. Nach einer Entscheidung des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe ist der Kaufpreis jetzt gesunken und das Grundstück geteilt worden: St. Christopheri ist nun für 129 000 Euro zu haben, davon getrennt kann für 28 000 Euro ein 556 Quadratmeter großer Teilbereich als möglicher Bauplatz gekauft werden. Mehr Informationen zu diesem „Schnäppchen“ des Stadtumbaus im Sauerland finden Sie hier.

Video der Woche: Stadtumbau in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen
Drei Jahre lang hat das Team der Innovationsagentur Stadtumbau NRW im Auftrag des nordrhein-westfälischen Städtebauministeriums [MBWSV NRW] verschiedene Städte bei der Umsetzung ihrer Stadtumbauprojekte filmisch begleitet. Das Ergebnis liegt nun als filmische Dokumentation vor, die in beeindruckender Weise zeigt, mit wie viel Engagement, Durchhaltevermögen und lokaler Maßarbeit eine Vielzahl von Akteuren in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen an den vielfältigen Aufgaben des Stadtumbaus arbeiten. Die filmische Dokumentation – Auf dem Weg zur Stadt von morgen. Stadtumbau in den Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen – wurde mittlerweile vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Städtebau und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auf einer DVD veröffentlicht und auch auf der Internetpräsenz des Ministeriums bereitgestellt. Ab sofort steht diese filmische Dokumentation auch hier zur Verfügung.