News Service Abstandshalter

24.04.2017

Stadtumbau Gelsenkirchen: Die Mitte ist zurück – Einweihungsparty für den Heinrich-König-Platz     
Die Neugestaltung des Heinrich-König-Platzes ist eines der größten und gleichermaßen wichtigsten Projekte in der Gelsenkirchener Innenstadt.  Durch die Schließung des überdimensionierten Stadtbahnzuganges entstand die einzigartige Möglichkeit, einen großzügigen und offenen innerstädtischen Platz in der historischen Mitte der Stadt zurückzugewinnen, auf dem vielfältige kulturelle Nutzungen und Begegnungen stattfinden können. Nun ist die Mitte ist zurück: Nach mehrjährigem Umbau präsentiert sich der Heinrich-König-Platz als neues Herzstück der Gelsenkirchener Innenstadt. Anlass genug für die Stadt Gelsenkirchen, die Stadtmarketinggesellschaft Gelsenkirchen mbH und die City-Initiative, diesen neu gewonnenen städtischen Raum mit einer großen Party offiziell einzuweihen. Diese Einweihungsparty wird unter dem Motto „Der Heinrich bebt“ am Samstag, den 12. Mai 2017, ab 15h stattfinden – Informationen zum abwechslungsreichen Programm dieses Festes finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Neuer Rückenwind für den Stadtumbau in der Krefelder Innenstadt
Neuer Rückenwind für die Realisierung der Dachterrasse auf dem Südbahnhof und eines Nutzungskonzepts für das historische Stadtbad an der Neusser Straße: Die Stadt Krefeld erhält 1,5 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm des Landes. Der Ausbau der Dachterrasse auf dem Südbahnhof ist ein wichtiger Teil zur Realisierung der Krefelder Promenade, die an der Terrasse entlangführen soll und deren erste Abschnitte an der Saumstraße, am alten Güterbahnhof und am alten Verschubbahnhof Gestalt annehmen sollen. Neue Ideen versprechen sich die Freunde des alten denkmalgeschützten Stadtbads im Jugendstil von der Erarbeitung eines Nutzungskonzepts, das nun in Auftrag gegeben werden kann und damit ein weiteres Schlüsselprojekt des Krefelder Stadtumbaus einen entscheidenden Schritt voranbringen kann. Ausführlichere Informationen zu diesen erfreulichen neuen Perspektiven für die Krefelder Innenstadt finden Sie hier.

Stadtumbau Nieheim: Bauprojekt zur Integration von Flüchtlingen
Ein sehr beachtenswertes Modellprojekt für innovativen Stadtumbau in kleineren Gemeinden findet aktuell in Nieheim [Kreis Höxter] statt. Dort ist in der vergangenen Woche das Projekt „Heimatwerker“ offiziell gestartet: Flüchtlinge, Studierende und Anwohner sanieren gemeinsam ein von Leerstand bedrohtes Ackerbürgerhaus im historischen Stadtkern. Während des Umbaus, der voraussichtlich bis Ende 2018 dauern wird, erwerben die Projektteilnehmer auf der Baustelle und in begleitenden Kursen handwerkliche Kenntnisse, die später etwa im Baugewerbe nützlich sind. Bei der Planung und der Sanierung werden sie fachkundig angeleitet. Nach Abschluss des Umbaus kann dann die Werkstatt von allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Nieheim für handwerkliche und kreative Tätigkeiten sowie für andere gemeinschaftliche Zwecke genutzt werden. Ausführlichere Informationen zu diesem aus unserer Sicht zukunftsweisenden und nachahmenswerten Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Städtebauförderung auf Rekordniveau
Die Programme der Städtebauförderung verbessern spürbar die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt der Menschen. Deshalb investieren Land, Bund und EU in diesem Jahr 325 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur und damit 64 Millionen Euro mehr als noch im vergangenen Jahr. In diesem Jahr erhalten 185 Städte und Gemeinden in NRW für insgesamt 243 Projekte Städtebaufördermittel. Ein besonderer Schwerpunkt der Städtebauförderung 2017 ist das gemeinsame Bekenntnis von Bund und Land für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration im Quartier. Darüber hinaus werden mit dem Modellvorhaben „Problemimmobilien“ in diesem Jahr NRW-Kommunen unterstützt, die in besonderem Maße von Überbelegung und Verwahrlosung von Immobilien durch Zuwanderer aus Süd-Ost-Europa betroffen sind. Ausführliche zum Städtebauförderprogramm 2017 und die Möglichkeit zum Download des Programms und einer Liste aller geförderten Projekte nach kreisfreien Städten und Kreisen finden Sie hier.

Veranstaltung: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte – Perspektiven für Baukultur in Städten und Gemeinden
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) laden für den 17. Mai 2017 zur Fachkonferenz „Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte – Perspektiven für die Baukultur in Städten und Gemeinden“ nach Mannheim ein. Ziel der Fachkonferenz ist, als Bestandteil des gleichnamigen Forschungsprojekts die qualitative Landschaft der Gestaltungsbeiräte in Deutschland und ihren Mehrwert an Hand von Erfahrungen aus der Praxis genauer zu untersuchen. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: Wohnquartier Innenstadt – Integrationspotenziale der Zentren von Klein- und Mittelstädten     
Das Deutsche Institut für Urbanistik [Difu] und die Schader-Stiftung laden am 7. und 8. Juni 2017 zu einer Tagung in Darmstadt ein, die unterschiedliche Facetten und Themenstellungen des Wohnens in den Zentren von Klein- und Mittelstädten beleuchtet. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.  

Veranstaltung: Kommunales Energiemanagement
Städte, Gemeinden und Kreise setzen mit vielfältigen Maßnahmen und Projekten kontinuierlich auf ein wirkungsvolles Energiemanagement. So sparen sie nicht nur Kosten und Energie, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei. Damit geben sie wichtige Impulse auch für Bevölkerung und Wirtschaft vor Ort. Das kommunale Energiemanagement [KEM] spielt dabei eine bedeutende Rolle: Mit der Umsetzung von Energieeffizienzstandards bei der Sanierung oder beim Neubau kommunaler Liegenschaften setzt das KEM auch externe Zeichen, so dass viele andere Bauherren von den guten Ideen und Erfahrungen profitieren können. Diesem Thema widmet sich nun ein Fachkongress, der am 22. und 23. Mai in Aachen stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Stadtentwicklungsbericht 2016 – Gutes Zusammenleben im Quartier    
Der demographische Wandel stellt die Städte und Gemeinden in Deutschland vor große Herausforderungen. In den vergangenen zehn Jahren zog es mehr als 1,1 Mio. Menschen in die Ballungsgebiete. Gleichzeitig hat die Mehrheit der deutschen Gemeinden im ländlichen Raum mit einer Stagnation oder einem Rückgang der Bevölkerung zu kämpfen. Die Bundesregierung hat darauf mit einer Neuausrichtung ihrer Stadtentwicklungspolitik reagiert und ihre Investitionen deutlich gesteigert. Das geht aus dem Stadtentwicklungsbericht 2016 hervor, den das Bundeskabinett in der vergangenen Woche auf Vorschlag des Bundesbauministeriums beschlossen hat. Ausführlichere Informationen zu diesem Bericht und auch die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.