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24.06.2013

Stadtumbau Werdohl: Stadtumbaubroschüre „Werdohl baut um“ online
So langsam legt sich in Werdohl der Trubel nach der feierlichen Einweihung des Bahnhofgebäudes und so bleibt Zeit, den Fokus auf eine neue Veröffentlichung der Stadt Werdohl zu legen. Denn pünktlich zum großen Fest am vergangenen Wochenende hat Stadt Werdohl eine Hochglanzveröffentlichung zum Stadtumbau in Werdohl veröffentlicht. Das Magazin „Werdohl baut um“ bietet einen anschaulichen und informativen Überblick über die zahlreichen Projekte des Stadtumbaus in Werdohl – von Umbauprojekten in Ütterlingsen über die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes bis hin zu Fassadenprogramm und Leerstandsmanagement. Nachdem die Broschüre schon im Rahmen der Bahnhofseinweihung zahlreiche Abnehmer fand, ist sie nun auch online zugänglich. Die wirklich gelungene Broschüre haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.  .

Stadtumbau Remscheid: Die Honsberger konnten einen ersten Blick in ihr neuges Gemeinschaftszentrum werfen

Unter dem Motto „500 Jahre Honsberg“ haben die Bewohner des Remscheider Stadtteils Honsberg auch in diesem Jahr ihr Stadtteilfest mit einem vielfältigen Wochenendprogramm gefeiert. Und in diesem Jahr wurde den Besuchern ein ganz besonderes Highlight geboten: Zum ersten Mal konnten Besucher und zukünftige Nutzer im Rahmen einer Begehung einen Blick in das Innere des neuen Gemeinschaftszentrums werfen. Barbara Schulz und Ute Friedrich-Zielas vom Stadtteil e.V. zeigten sich nach der Führung ebenso beeindruckt wie die zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohner, die an der Begehung teilgenommen hatten. Das neue interkulturelle Honsberger Gemeinschaftszentrum, das mit Mitteln des Programms Stadtumbau West errichtet wird, ist eines der Prestigeprojekte des Stadtumbaus in Nordrhein-Westfalen und soll nach seiner Fertigstellung Anfang 2014 allen Menschen im Quartier als Nachbarschafts- und Veranstaltungszentrum offen stehen. Bereits seit Monaten feilen die zukünftigen Mieter des Gemeinschaftszentrums, begleitet von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, im Rahmen von Nutzertreffen intensiv am zukünftigen Angebot. Weitere Informationen zum Stadtteilfest erhalten Sie hier. Bilder der Führung durch den Rohbau des Gemeinschaftszentrums finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: „Sommeroffensive“ in drei Stadtteilen gestartet

In Gelsenkirchen gibt es gleich aus drei Stadtteilen neues vom Stadtumbau zu berichten. So schreitet die umfassende Umgestaltung des Heinrich-König Platzes in Gelsenkirchen weiter zügig voran. Der in die Jahre gekommene Platz wird mit Mitteln des Stadtumbaus West in eine qualitätvolle und attraktive städtische Aufenthalts- und Erlebnisfläche umgestaltet. Bäume wurden bereits gefällt, Pavillons abgerissen und neue Wege verlegt, nun beginnen auch die Vorbereitungen für die weiteren umfangreichen Abrissarbeiten auf dem Platz. Weitere Informationen zu der Platzumgestaltung finden Sie hier. Falls Sie sich noch umfassender über die Umbauarbeiten am Heinrich-König Platz informieren möchten, erhalten Sie hier den Baustellen-Newsletter der Stadt Gelsenkirchen.

Auch im Gelsenkirchen-Schalke geht es voran und hier sollen auch die Bewohner des Stadtteils aktiv in die Aufwertung ihres Quartiers mit einbezogen werden. Im Fokus des Infotages der sozialen Projekte standen in diesem Jahr insbesondere Jugendliche aus Schalke, mit denen bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche kreative Projekte erfolgreich umgesetzt werden konnten. So wurde in der Kita Leipziger Straße ein DFB-Mini-Fußballfeld aufgebaut und Ladenlokale mit der tatkräftigen Unterstützung der Jugendlichen zu Nachbarschaftstreffpunkten ausgebaut. An zahlreichen Infoständen konnten sich die Besucher in diesem Jahr über neue innovative Projekte informieren und wurden dabei auch mit sogenannten „Blumenbomben“ ausgestattet, die im Stadtteil ausgeworfen wurden und die dort bald als bunte Blumeninseln sichtbar werden. Weitere Informationen zum Infotag finden Sie hier.

Einen weiteren Fortschritt konnte Stadtbaurat Michael von der Mühlen der Bezirksvertretung West in Gelsenkirchen-Horst vermelden: Nach langem Ringen soll die Fußgängerzone in der Essener Straße im kommenden Jahr für den Autoverkehr geöffnet werden. So haben sich Grundstückseigentümer, Werbegemeinschaft, IHK und Handwerkskammer für eine Öffnung ausgesprochen und erhoffen sich eine Belebung der Fußgängerzone und eine Verringerung der Leerstände. Bis September wird nun ein Konzept zur „sanften“ Umgestaltung der Essener Straße erarbeitet, das trotz Öffnung für den Verkehr den Erhalt der Außengastronomie ermöglicht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Die Schulhofumgestaltung an der Gesamtschule Wanne-Eickel ist abgeschlossen

Kaum wieder zu erkennen ist der Schulhof der Gesamtschule Wanne-Eickel, der mit Mitteln des Programms Stadtumbau West umfassend umgestaltet wurde. Und die intensive Beteiligung der Schüler und Lehrer an der Umgestaltung hat sich offensichtlich gelohnt, denn für alle Altergruppen sind kreative und attraktive Schulhofbereiche geschaffen worden. Für die jüngeren Schüler gibt es einen Kletterbereich, für die Mittelstufe einen Bewegungsparcours und Motorikpark und die Älteren haben nun einen etwas abseits gelegenen Bereich „Lounge-Bereich“ mit Sitzgruppen, der auch von Jugendlichen aus der Nachbarschaft genutzt werden kann. Damit konnten alle Wünsche der Schüler in einer qualitätvollen Gestaltung vereint werden. Weitere Informationen zu dieser vorbildhaften Schulhofumgestaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Velbert: Stadt erhält 7 Mio. Euro aus dem Stadterneuerungsprogramm 2013
Die Stadt Velbert kann mit knapp 7 Mio. Euro aus dem Stadterneuerungsprogramm 2013 rechnen. Dabei werden für das Erhaltungsgebiet „Historischer Stadtkern Langenberg“ rund 4 Mio. Euro zur Verfügung stehen, womit die Ausfinanzierung der Sanierung des Bürgerhauses gesichert ist. Weitere 2,8 Mio. Euro werden für den Stadtumbau West in der Velberter Nordstadt – hauptsächlich für das Jugendzentrum Höferstraße sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung – bereitgestellt. Ausführlichere Informationen zu diesen neuen Perspektiven für den Velberter Stadtumbau finden Sie hier.

Innenstadtentwicklung Bochum: Die Ruhr-Uni Bochum mietet Gebäude in der Innenstadt an
Was für die Ruhr-Uni Bochum eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung darstellt, könnte für die Bochumer Innenstadt eine große Entwicklungschance sein: der doppelte Abiturjahrgang. Ab dem kommenden Wintersemester muss die Universität 4.500 zusätzlichen Studenten Lehrräume bieten und wird diese unter anderem in der Bochumer Innenstadt bereitstellen. Bereits jetzt wird zu diesem Zweck ein Geschäftshaus an der Bongardstraße/Ecke Kortumstraße aufwändig umgebaut und die Universität plant darüber hinaus die Anmietung von Flächen der Stadtbad-Galerie auf dem Boulevard. Ab Oktober sollen dann 3.000 Studenten täglich in und durch die Innenstadt pendeln und dabei wird sicherlich auch die Ankerlage der beiden neuen Lehrstätten große Entwicklungschancen bieten. Daher arbeitet die Stadt Bochum bereits intensiv an Konzepten, um den Studentenandrang nicht nur zu bewältigen, sondern nachhaltigen Nutzen für die Innenstadtentwicklung daraus zu ziehen. So sollen die neuen Entwicklungen auch zur Unterstützung der „UniverCity“, einer Kooperation der Bochumer Hochschulen mit der Stadt, der IHK, Bo-Marketing und dem Akafö zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Bochum, genutzt werden. Weitere Informationen zu diesem sicherlich ungewöhnlichen Vorhaben finden Sie hier.

Krefeld: Die Stadt schöpft Landesmittel für sozialen Wohnungsbau aus
Wie in zahlreichen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen besteht auch in Krefeld ein erheblicher Mangel an Sozialwohnungen. Die Zahl der Sozialwohnungen ist dort im zurückliegenden Jahrzehnt um 60% gesunken. Doch anders als in vielen anderen Städten werden in Krefeld seit einigen Jahren die Fördermittel des Landes für den sozialen Wohnungsbau nicht nur vollständig abgerufen, sondern darüber hinaus noch zusätzliche Landesmittel verwendet. Dabei profitiert die Stadt davon, dass andere Städte in Nordrhein-Westfalen die zur Verfügung stehenden Mittel nicht oder nur teilweise abgerufen haben. Nun ist in Krefeld geplant, einen zentralen Ansprechpartner für den sozialen Wohnungsbau zu benennen, denn bislang sind in der Stadtverwaltung sieben verschiedene Fachbereiche für den öffentlich geförderten Wohnraum zuständig. Damit soll gewährleistet werden, dass die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus in Krefeld zukünftig noch effektiver vorangetrieben werden kann. Weitere Informationen zu diesen engagierten Plänen für sozialen Wohnungsbau in Krefeld finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Park 5.1“ – Public-Private-Partnership zur Schaffung einer quartiersbezogenen Freizeitfläche
Der Leipziger Stadtteil Grünau mit seinen etwa 40.000 Einwohnern ist die größte Plattenbausiedlung Leipzigs. Aufgrund massiver Bevölkerungsverluste in den letzten 20 Jahren und damit einhergehender Wohnungsleerstände wurden dort umfangreiche Rückbaumaßnahmen durchgeführt. Im Hinblick auf die dadurch entstehenden Freiflächen stand die Stadt Leipzig vor der schwierigen Herausforderung, eine qualitätvolle und zugleich kostengünstige Nachnutzung zu realisieren. Wie eine solche Aufgabe beispielhaft bewältigt werden kann, zeigt das Projekt „Park 5.1“. Im Rahmen einer Public-Private-Partnership zwischen der Stadt Leipzig und der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft sowie in Kooperation mit den Inline-Hockeyvereinen „von der Rolle” und dem „EHC Leipziger Eislöwen“ und den Bewohnern wurde die Freifläche zu einer quartiersbezogenen Freizeitfläche mit Inline-Hockey-Feldern umgenutzt. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Umnutzungsprojekt finden Sie hier.

Schrottimmobilien in NRW: Nun endlich Abriss auf Kosten der Besitzer?
Wie vor einigen Wochen berichtet, hat der Bundestag vor einigen Wochen einen Beschluss gefasst, durch den im Kontext der aktuellen Novellierung des Baugesetzbuches – nicht zuletzt auf Drängen von NRW-Bauminister Groschek – auch verbesserte Möglichkeiten für Städte und Gemeinden geschaffen werden sollen, die Eigentümer von Schrottimmobilien zum Abriss solcher Objekte zu bewegen und sie auch an den dadurch entstehenden Kosten zu beteiligen. In der Fachdiskussion ist noch keine abschließende Klarheit zu erkennen, ob es sich hier um ein wirkungsvolles Instrument zur Bewältigung dieses immer drängender werdenden Problems handelt oder um einen weiteren „zahnlosen Tiger“, der nicht zum Verschwinden von Schrottimmobilien beiträgt, sondern eher zu langen Rechtsstreitigkeiten führt. Im kommunalen Raum hat dieser Beschluss aber für zahlreiche Diskussionen und neues Engagement gesorgt: Im Ennepe-Ruhr-Kreis ist man der Auffassung, nun könnten die Kommunen endlich aktiv werden und die betroffenen Hauseigentümer seien nun die mit den „schlechten Karten“. Und auch in Wermelskirchen hat man durch diesen Bundestagsbeschluss wieder neue Hoffnung geschöpft, bei diesem schwierigen Thema endlich Fortschritte zu erzielen. Dort bezieht sich diese Hoffnung vor allem auf das so genannte Rhombus-Gelände. Lediglich in Duisburg ist man skeptisch, ob mit diesem neuen Instrument nun wirklich eine Lösung der massiven Probleme in Hochheide möglich wird oder ob die vielen noch bestehenden Risiken und Unwägbarkeiten doch weiter für Stillstand sorgen werden. Ausführlichere Informationen zu den Debatten und Überlegungen im Ennepe-Ruhr-Kreis finden Sie hier, einen Bericht über Hoffnungen, Einschätzungen und mögliche nächste Schritte in Wermelskirchen hier. Die Gründe für die – durchaus nicht unberechtigten – Zweifel in Duisburg können Sie hier im Detail nachlesen.