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24.09.2012

Vorentwurfsplanung für die Schulhofumgestaltung in Ütterlingsen vorgestellt
Im Rahmen eines umfangreichen kooperativen Beteiligungsprozesses haben die Stadt Werdohl und die Innovationsagentur Stadtumbau NRW gemeinsam mit den Akteuren in Ütterlingsen die Wünsche und Anregungen zur Umgestaltung des Schulhofgeländes der evangelischen Grundschule in Ütterlingsen zusammengetragen und dokumentiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse hat das Planungsbüro „Stadt-Kinder“ eine Vorentwurfsplanung erarbeitet, die nun in der Grundschule Ütterlingsen vorgestellt wurde. Das anspruchsvolle und kreative Konzept sieht unter anderem ein grünes Klassenzimmer, einen naturnahen Schulhof mit qualitätsvollen Holzspielgeräten und Sitzmöglichkeiten sowie eine attraktive und öffentlich zugängliche Spiel- und Erholungsfläche für Jung und Alt vor. Darüber hinaus wird auch der Vorplatz des angrenzenden Jugendzentrums „Schrottkeller“ aufgewertet und komplett neu gestaltet. Weitere Details zum Vorentwurf finden Sie hier.

Stadtumbau in Gelsenkirchen Tossehof: Neues Quartierscenter in Planung
Die Pläne für ein neues Quartierscenter im Stadtumbaugebiet Tossehof in Gelsenkirchen konkretisieren sich. Zwar muss der Umsetzung des Konzeptes im November noch vom Stadtentwicklungsausschuss zugestimmt werden, dann jedoch steht dem Projekt nichts mehr im Weg. Das 320 Quadratmeter große Quartierszentrum soll dann zukünftig die Nahversorgung im Viertel sichern und einen wichtigen Beitrag zur Verstetigung der Entwicklungsprozesse im Tossehof leisten. Das Konzept basiert auf einem umfangreichen Gutachten, dass auf der Grundlage von über 300 Interviews erstellt wurde, die Wirtschaftsgeographie-Studenten der TH Aachen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geführt haben. Die positiven Entwicklungen im Tossehof haben mittlerweile auch internationale Beachtung gefunden und ein europäischer Erfahrungsaustausch mit Stadtbezirken in Budapest oder Malaga ist in Planung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Die Stadt Remscheid unterstützt ab sofort Ehrenamtliche mit der „Ehrenamtskarte“
In vielen Städten und Gemeinden leisten Ehrenamtliche einen wichtigen Beitrag zu Versorgung und Lebensqualität in den Stadtteilen – ein Beitrag, der in Zeiten kommunaler Sparzwänge immer wichtiger wird. Die Stadt Remscheid möchte Ehrenamtlichen nun mit der Einführung einer „Ehrenamtskarte“ danken. Remscheider Bürgerinnen und Bürger, die sich seit mindestens zwei Jahren und für mindestens fünf Stunden in der Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren, können die Karte ab sofort beantragen. Die Karte ist nicht nur in Remscheid gültig, sondern in allen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens, die sich an der Aktion beteiligen. Aktuell gewähren in Remscheid elf Unternehmen den Karteninhabern verschiedene Rabatte und Oberbürgermeisterin Beate Wilding appellierte in der vergangenen Woche an weitere Unternehmen, sich an der Aktion zu beteiligen. Weitere Informationen zu diesem zukunftsweisenden Engagement erhalten Sie hier.

Stadtumbau Werdohl II: Stadtteilfest in Ütterlingsen für einen guten Zweck
Langsam aber sicher avanciert das ehemalige Werdohler „Problemviertel“ Ütterlingsen zu einem Vorzeigequartier. Neben den weit fortgeschrittenen Planungen zur Umgestaltung des Schulhofgeländes hat eine Reihe weiterer erfolgreicher Projekte und Maßnahmen zur Aufwertung des Viertels beigetragen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Werdohler Wohnungsgesellschaft wurde Wohnraum modernisiert und altersgerecht umgestaltet, es wurde ein Nachbarschaftshilfezentrum etabliert, Abriss und altersgerechter Wohnungsneubau realisiert und die Bewohnerinnen und Bewohner Ütterlingsens haben mit der Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum eine kompetente Partnerin für die kontinuierliche Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in diesem Stadtteil Werdohls. Im Rahmen eines bunten Stadtteilfestes wurden nun Gelder gesammelt, um eine weitere Aufwertung des Quartiers zu ermöglichen. Auch Bürgermeister Griebsch zeigte sich erfreut über den starken sozialen Zusammenhalt in Ütterlingsen, betonte aber auch, dass die verstärkte Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund noch weiter vorangetrieben werden sollte. Weiteres dazu erfahren Sie hier.

Nachwuchs-Planer entwickeln Visionen für die Aufwertung der Duisburger City
Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Duisburg-Mitte haben gemeinsam mit Studierenden und Dozenten der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem Kreativ-Workshop Ideen und Konzepte zur Aufwertung der Duisburger Innenstadt entwickelt. Zwar bestand die Aufgabe des Workshops in der Entwicklung von Visionen für ein Duisburg im Jahr 2030 – die innovativen Konzepte bergen jedoch Potenzial für eine wesentlich zeitnahere Umsetzung. Unter anderem haben die Nachwuchs-Planer angeregt, leer stehende Ladenlokale in der Innenstadt als Lernräume für Studenten zu nutzen. Eine klassische Win-Win-Situation: Die Studierenden erhalten Lernräume und den Besitzern werden die Nebenkosten erstattet. Ebenfalls interessant ist die Idee des „Goldenen Spaten“: Im Rahmen eines „Guerilla Gardening“-Wettbewerbs sollen Anwohner gemeinsam ihr Viertel begrünen und säubern – das schönste Quartier wird anschließend prämiert. Nähere Informationen zu dem Kreativ-Workshop und seinen teilweise überraschenden Ergebnissen erhalten Sie hier.

Mülheim und Neuenrade hoffen auf zeitnahe Innenstadtaufwertung
Es ist und bleibt eines der zentralen Probleme vieler Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen: zunehmender Leerstand von Ladenlokalen in Zentren und Nebenzentren. So auch in Mülheim an der Ruhr und in Neuenrade, wo nun neue Entwicklungen Grund zur Hoffnung geben. In Mülheim an der Ruhr scheint nach jahrelangen Verhandlungen ein Investor für das lange leer stehende Kaufhofgebäude gefunden worden zu sein. Er plant nach vorliegenden Informationen, das Gebäude im jetzigen Bestand zu erhalten, umzubauen und aufzuwerten, um hier einen neuen Geschäftskomplex zu etablieren. So weit ist man im sauerländischen Neuenrade zwar noch nicht, aber auch hier verstärkt die Stadt gemeinsam mit der Bürgerschaft die Anstrengungen zur Aufwertung der Innenstadt. In der vergangenen Woche folgten über 120 Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Neuenrader Bürgermeisters Sasse und diskutierten, welche Projekte, Maßnahmen und Aktivitäten hier helfen könnten. Eine zentrale Forderung richtete sich an Immobilienbesitzer im Innenstadtbereich: Sie sollten Geschäftsleuten durch Mietsenkung oder eine Kopplung der Miethöhe an die Umsätze entgegenkommen. Entscheidend für die zukünftige Entwicklung wird jedoch nicht zuletzt sein, ob die geplante Umgehungsstraße realisiert werden wird und sich dadurch neue Optionen zur Gestaltung des Innenstadtbereiches eröffnen. Weitere Informationen zur Situation in Mühlheim an der Ruhr erhalten Sie hier. Näheres zu den Entwicklungen in Neuenrade erfahren Sie hier.

Projekt der Woche: Energiesparschule Cottbus
Das Projekt „Energieschule Cottbus“ zeigt die beispielhafte energetische Sanierung eines öffentlichen Gebäudes in einem kooperativen Planungs- und Umsetzungsverfahren. Das 1974 in industrieller Bauweise errichtete Schulgebäude des Max-Steenbeck-Gymnasiums in Cottbus wurde auf der Grundlage einer detaillierten Machbarkeitsstudie im Rahmen eines innovativen Energiekonzeptes auf dem Niveau des Passivhausstandards saniert und umgestaltet. Dabei wurde von Beginn an auf einen breiten Beteiligungsprozess gesetzt. An den Planungen waren neben den Architekten und Fachplanern und der ARGE Steenbeck vor allem auch die Lehrer- und Schülerschaft des Max-Steenbeck-Gymnasiums beteiligt, die intensiv am gesamten Prozess mitgewirkt haben. Darüber hinaus ist die BTU Cottbus beteiligt und für den langfristigen Monitoringprozess verantwortlich. Näheres zu diesem Projekt der Woche finden Sie hier.

Transferwerkstatt "Mittelbündelung im Stadtumbau"
Am Montag den 5. und Dienstag, den 6. November 2012 findet die 8. Transferwerkstatt Stadtumbau West als gemeinsame Veranstaltung mit dem Stadtumbau Ost zum Thema "Mittelbündelung im Stadtumbau" in Bremen statt. Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten kommunalen Haushaltsnotlage sowie der anhaltenden Mittelkürzungen der Städtebauförderung nimmt die Bündelung der vorhandenen Mittel eine immer wichtigere Rolle ein. Da dies in mehreren Gebietskulissen in Ost und West gleichermaßen eine wichtige Thematik ist, wird die Veranstaltung gemeinsam von den Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost durchgeführt. Zentrale Themen werden neben der Mittelbündelung die Rolle und möglichen Beiträge von privaten Akteuren sowie neue Organisations- und Kooperationsmodelle sein. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und dem Programm finden Sie hier.