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24.10.2016

Stadtumbau NRW: Ein Dorf versorgt sich selbst  
Eines der zentralen Themen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau ist immer die Versorgung der Bevölkerung – gerade in kleineren Städten und Gemeinden, in besonderem Maße in den schrumpfenden [Teil-]Regionen des Landes. Engagierte Bewohnerinnnen und Bewohner in Grieth bei Kalkar haben haben nun gezeigt, dass man dieses Thema durchaus auch in die eigene Hand nehmen kann: Sie haben eine Genossenschaft gegründet, an der man für 250,00 Euro Anteile erwerben kann – und damit das „Hanselädchen Grieth“ eröffnet. Direkt am Marktplatz von Grieth können die 820 Bewohner und auch Besucher nun nicht nur ihre Einkäufe erledigen, sondern auch einen Aufenthalt im gemütlichen Café genießen. Einen ausführlichen Bericht zu dieser beachtenswerten und in jedem Fall vorbildhaften Initiative, der wir viel Erfolg wünschen, finden Sie hier.

Quartierserneuerung NRW: Nachhaltigkeit nimmt Quartier 
Unter dem Namen "Nachhaltigkeit nimmt Quartier" werden in der Zeit bis zum April 2018 Nachhaltigkeitsprojekte in Stadtquartieren im Ruhrgebiet angestoßen. Das Projekt will erreichen, dass Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile sich gemeinsam auf den Weg machen für ihren Stadtteil. Sie sollen diskutieren, Ideen entwickeln, mit Politikern und Politikerinnen ins Gespräch kommen, Einfluss haben und den Stadtteil mitgestalten. Pilotkommunen sind Herne mit dem Stadtquartier Wanne-Süd sowie Bochum mit einem Quartier im Stadtteil Hamme. Ausführliche Informationen zu diesem sicherlich wichtigen und vorbildhaften Projekt des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EkvW in Schwerte, das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt [DBU] gefördert wird, finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Projektleiter(innen) für die Dortmunder Stadterneuerung gesucht 
Bei der Stadterneuerung im Dortmunder Amt für Wohnen und Stadterneuerung sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Planstellen für Projektleiter[innen] zu besetzen. Die Aufgaben sind mit Vergütungsgruppe II FG 1 a BAT bewertet, von den Bewerber[inne]n wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Raumplanung, Geografie oder Städtebau mit Diplom- oder Masterabschluss erwartet. Den ausführlichen Text dieser Stellenausschreibung, zu der bis zum 4. November 2016 schriftliche Bewerbungen angenommen werden, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Reminder: NRW-Netzwerktagung „WOHNEN IN DER STADT | Wie wollen wir wohnen? Wie werden wir wohnen?“  
Wie wir an dieser Stelle berichtet haben, findet am 10. November 2016 im TextilWERK Bocholt die Jahrestagung der Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens statt. Neben einem Ausblick auf mögliche zukünftige Trends und Herausforderungen im Hinblick auf Wohnwünsche und Wohnungsmarktentwicklungen wird sich die Tagung mit der Leistungsfähigkeit der Instrumente nordrhein-westfälischer Städtebau- und Wohnraumförderpolitik befassen. Der Schwerpunkt des Tages liegt auf der Präsentation von Beispielen „Guter Praxis“ und ihrer Diskussion zwischen Praktikerinnen und Praktikern aus den Städten, Gemeinden, Planungsbehörden und Wohnungsunternehmen Nordrhein-Westfalens. Die Anmeldefrist zu dieser Tagung endet am Mittwoch, den 2. November 2016. Bis dahin steht unter diesem Link das Programm zum Download bereit, hier können Sie sich direkt und einfach online zu dieser Veranstaltung und zu einem der beiden Fachforen anmelden. 

Veranstaltung: Zukunft Fläche! – Böden erhalten. Räume erkennen. Entwicklung sichern.
Freie Flächen sind in einem dicht besiedelten Industrieland wie Nordrhein-Westfalen ein wertvolles Gut, das es zu erhalten und zu schützen gilt. Daher hat das Umweltministerium NRW vor 10 Jahren die „Allianz für die Fläche“ gegründet – ein Bündnis aus Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen. Das Ziel dieser Initiative ist die ökologische und nachhaltige Flächennutzung in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung strebt an, den Flächenverbrauch in NRW bis zum Jahr 2020 auf maximal 5 Hektar pro Tag zu verringern, langfristig wird ein Netto-Null-Verbrauch angestrebt. Wie diese Ziele zu erreichen sind, welche Konflikte bestehen und wie sie gelöst werden können, welche zielführenden Maßnahmen und zukunftsfähigen Strategien erforderlich sind, all das ist Thema einer Tagung, die am 2. November 2016 in Düsseldorf stattfinden wird. Das Programm zu dieser Tagung mit allen – auch für eine Anmeldung – notwendigen Informationen haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Kirche findet Stadt – Zwischenbilanz  
Die zukunftssichere Entwicklung integrationsfähiger und lebenswerter Quartiere ist eine Gemeinschaftsaufgabe unterschiedlicher Akteure. Mit dem ökumenischen Kooperationsprojekt „Kirche findet Stadt“ untersuchen und entwickeln seit dem Frühjahr 2015 die katholische und die evangelische Kirche zusammen mit ihren jeweiligen Wohlfahrtsverbänden, Deutscher Caritasverband und Diakonie Deutschland - Ev. Bundesverband, die Rolle von Kirche in ihren unterschiedlichen Facetten als Akteur der integrierten Stadtentwicklung, sei es in der Großstadt oder im kleinstädtischen und ländlichen Kontext. Nun ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Am 22. November 2016 werden die bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse von „Kirche findet Stadt“ im BMUB in Berlin in einer öffentlichen Zwischenbilanz vorgestellt. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks wird zusammen mit Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbands, und Ulrich Lilie, Präsident von Diakonie Deutschland – Ev. Bundesverband, die Perspektiven für einen Zusammenhalt im Quartier skizzieren. Auch die Pionierstandorte werden in diesem Rahmen Gelegenheit zur Vorstellung sowie zum Austausch haben. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.  

Werkstattgespräch: Verkehr und Mobilität in der Städtebauförderung   
Der Stadtverkehr sollte möglichst in Einklang mit den Nutzungsansprüchen von Wohnen, Arbeiten, Umwelt und öffentlichen Räumen stehen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung optimal mit der Städtebauförderung zu verknüpfen und nachhaltige Mobilitätsformen effizient zu stärken. Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger auf den verschiedenen Planungsebenen ist für die Akzeptanz und Realisierung der Maßnahmen von wesentlicher Bedeutung. Diese Aufgabe wird nun im Rahmen einer Transferwerkstatt thematisiert, die am 15. November 2016 in Berlin stattfinden wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung, Bestandteil des „Wissenstransfer Städtebauförderung 2016“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, finden Sie hier – Anmeldeschluss ist der 4. November 2016.

Veröffentlichung: Quartiersmanagement Soziale Stadt – Eine Arbeitshilfe für die Umsetzung vor Ort  
So unterschiedlich die Stadtteile der gebietsbezogenen Stadterneuerung und ihre Unterstützungsbedarfe bundesweit sind, so breit ist das Aufgabenspektrum, das durch Quartiersmanagement übernommen wird. Für die konkreten Aufgaben sind die jeweilige Ausgangssituation vor Ort und die davon ausgehend formulierten Ziele für die Quartiersentwicklung entscheidend. Mit dieser neuen Arbeitshilfe, die sicherlich nicht nur für die gebietsbezogene Stadterneuerungsmaßnahmen im Programm „Soziale Stadt“ von Interesse ist, sollen die Aufgabenfelder des Quartiersmanagements vorgestellt und praktische Hinweise für die Umsetzung des Instruments gegeben werden. Es steht die Frage im Fokus, welche Rahmenbedingungen das Quartiersmanagement benötigt, aber auch, welche Vorgehensweisen sich in der Praxis eignen. Die Arbeitshilfe richtet sich somit sowohl an Kommunen als auch an die Quartiersmanagements sowie weitere interessierte Akteure quartiersbezogener Arbeit. Die Möglichkeit zum Download dieser Veröffentlichung wie auch zur Online-Bestellung einer gedruckten Fassung finden Sie hier.