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25.01.2010

Lünen veranstaltet einen Wettbewerb zur Gestaltung von leeren Kaufhausschaufenstern
Das Kaufhaussterben schreitet in den deutschen Innenstädten und Einkaufsstraßen unaufhörlich voran. Über Jahrzehnte haben die großen Kaufhausketten das Einkaufen maßgeblich geprägt. Mit ihrem Niedergang verschwinden zwar eine Angebotsform und ein wichtiger Frequenzbringer an immer mehr Standorten, jedoch bleiben die städtebaulich vielfach sehr dominanten Kaufhäuser erhalten. Einen Weg, wie man ein leer stehendes Kaufhaus optisch attraktiver gestalten kann bis eine neue Nutzung für die Immobilie gefunden wird, zeigt nun die Stadt Lünen mit der Durchführung eines Wettbewerbs zur Gestaltung der Schaufenster eines leer stehenden Hertiekaufhauses auf. Den Wettbewerbsaufruf und weitere Informationen finden Sie hier. Die aktuelle Berichterstattung in der Presse können Sie hier ansehen.

Tagung: Netzwerk Innenstadt NRW veranstaltet Tagung Innenstadt 2010
Das im vergangenen Jahr gegründete Netzwerk Innenstadt NRW, in dem die nordrhein-westfälischen Städte des neuen Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zusammengeschlossen sind, führt am 18. und 19. Februar 2010 in Arnsberg unter dem Titel „Tagung Innenstadt 2010 – Handlungsfähig bleiben. Zentren stärken in Krisenzeiten“ seine erste öffentliche Veranstaltung durch. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die zentralen Rahmenbedingungen integrierter Innenstadtentwicklung dargestellt, die inhaltlichen und qualitativen Anforderungen städtebaulicher Gesamtmaßnahmen diskutiert sowie die praktischen Hemmnisse bei deren Umsetzung vor dem Hintergrund finanzieller Einschränkungen lösungsorientiert erörtert werden. Hier finden Sie ein detailliertes Programm der Tagung. Den Link zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Projekt der Woche: Kreativwirtschaftliches Gründerzentrum „Creative Factory“ Rotterdam
Der Kreativwirtschaft wird als so genannte Zukunftsbranche nicht nur eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung von Städten und Regionen beigemessen. Vielmehr ist mit ihrer gezielten Förderung und Ansiedlung vielerorts auch die Hoffnung auf das “Ingangsetzen” von Aufwertungs- und Revitalisierungsprozessen in städtischen Quartieren und an brach gefallenen Industriestandorten verbunden. Wie sowohl die systematische Förderung und Vernetzung von Existenzgründern aus den kreativwirtschaftlichen Branchen als auch die Revitalisierung eines alten Getreidesilos als wesentlicher Impuls für die nachhaltige Stadterneuerung gelingen kann, zeigt unser aktuelles Beispiel “Creative Factory” aus Rotterdam. Mit diesem Projekt starten wir auch in unsere neue Reihe von guten Beispielen aus den europäischen Nachbarländern. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

Fortbildung: Implementierungsprogramm WohnQuartier4 = Die Zukunft altersgerechter Quartiere gestalten
Im Zuge der demographischen Entwicklung und des wirtschaftlichen Wandels zeichnet sich ab, dass die Gestaltung von Wohnen und Leben in den städtischen Quartieren eine der wichtigsten Zukunftsherausforderungen unserer Zeit ist. Der Frage, wie sich Quartiere im Rahmen der integrierten Stadtteilentwicklung nachhaltig altersgerecht gestalten lassen, widmet sich die Langzeitfortbildung „WohnQuartier4“. Im Mittelpunkt dieser, vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Nordrhein durchgeführten Fortbildung, steht die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundlagen des Konzepts „WohnQuartier4“. Das Programm und weitere Informationen zu “WohnQuartier4” finden Sie hier.