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25.03.2013

Stadtumbau Gelsenkirchen: Der Stadtumbau im Tossehof läuft auf Hochtouren
Das Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet Tossehof wird seinem Ruf als Vorzeigeprojekt des Stadtumbaus in NRW weiterhin gerecht. Noch in diesem Jahr sollen drei weitere Projekte fertig gestellt werden und gemeinsam mit den bereits realisierten Maßnahmen, die Projektleiterin Birgit Wend in der vergangenen Woche in der „Blue Box“ in Gelsenkirchen vorstellte, können die Verantwortlichen dann einen beeindruckenden Aufwertungsprozess vorweisen. Zwar läuft die 2006 begonnene Förderung des Gebietes zum Ende diesen Jahres aus, doch Folgemaßnahmen sollen eine Verstetigung des Aufwertungsprozesses gewährleisten. Ein Beispiel für diesen erfolgreichen Stadtumbauprozess ist die Neueröffnung eines Nahversorgungsladens mit integriertem Nachbarschaftscafé unter dem Management der Gafög, der den ehemaligen integrativen „Carekauf“-Laden nach dessen Schließung ersetzen wird. Weitere Informationen zu diesem dynamischen Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Auch die Sanierung des Kaiser-Friedrich-Hains startet in diesem Jahr
Ein weiteres Prestige-Projekte des umfassenden Stadtumbaus in Krefeld wird in diesem Jahr starten: Die Sanierung und Aufwertung des Kaiser-Friedrich-Hains. Mit einer Förderung von 460.00 Euro soll damit eine der schönsten und wichtigsten Grünanlagen in der Innenstadt umfangreich saniert werden und als eines der wichtigsten Naherholungsgebiete in Krefeld nachhaltig aufgewertet werden. Im Rahmen der Planungen zur Neugestaltung des Parks wurden auch die Bürger intensiv mit einbezogen. So wurde beispielsweise in mehreren Bürgergesprächen der Wunsch geäußert, nicht nur eine Spiel- und Parklandschaft für Anwohner und Besucher zu gestalten, sondern dabei auch den Kindergarten mit einzubeziehen. Die Neugestaltung, insbesondere der historischen Bereiche wie dem Tempel-Pavillon, wird dabei eng mit dem Denkmalschutz abgestimmt, so dass trotz aller Aufwertungen und Verbesserungen der Nutzbarkeit auch das historische Erbe des Parks gewahrt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Verein will Hochbunker künstlerisch gestalten und nutzen
Der Stadtumbau in Hamm schreitet weiter voran oder, wie es Werner Reumke vom „Verein zur Förderung des Martin-Luther-Viertels“ formuliert: „Wir Bürger erleben einen bisher nie gekannten positiven Um- und Aufbruch“. Der Verein hat beim Rat der Stadt einen Antrag gestellt, den Hochbunker in der Neuen Bahnhofsstraße künstlerisch zu gestalten oder auch als Standort für regenerative Energien zu nutzen. Der Hochbunker, der städtebaulich eher störend ist, aber aus finanziellen Gründen nicht abgerissen werden kann, soll durch die geplanten Maßnahmen zumindest eine Aufwertung und möglicherweise auch eine Umnutzung erfahren. Neben diesem Antrag hofft Reumke zudem, dass der Rat auch der Idee eines „künstlerischen Brückenschlags“ zwischen Museumsquartier und Martin-Luther-Viertel als Kunstquartier zustimmen wird. Weitere Informationen zur geplanten Verschönerung und Nutzung dieses Hochbunkers finden Sie hier.

Stadtumbau Arnsberg: Intensive Diskussionen um die Neugestaltung der Innenstadt
Um den zukünftigen An- und Herausforderungen gewachsen zu sein, wird in Arnsberg intensiv an der Neugestaltung der Innenstadt gearbeitet. Wie diese Neugestaltung im Detail aussehen soll, wird aktuell von den Bürgern kontrovers diskutiert. Der verantwortliche Stadtplaner, Thomas Vielhaber, erläutert in einem Interview nun die Pläne der Stadt Arnsberg und bezieht dabei auch Stellung zu kritischen Kommentaren der Bürger. Dabei verweist er sowohl auf Probleme wie den kommunalen Haushalt und notwendige Einsparungen, als auch auf dennoch beabsichtigte zielgerichtete Investitionen in Bildung und Infrastruktur. So soll der Bildungsstandort Arnsberg gestärkt werden und auch in der geplanten Museumserweiterung sieht Vielhaber einen wichtigen Entwicklungsimpuls. Das ausführliche Interview finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: „bahnstadt-info“ im Opladener Bahnhof eröffnet
Die „neue bahnstadt opladen GmbH“ hat im Opladener Bahnhof die „bahnstadt-info“ eröffnet. Hier können sich Bürger ab sofort umfangreich über das Stadtumbauprojekt „neue bahnstadt opladen“ informieren und mit Vertretern des Projektteams darüber diskutieren. Jeweils mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr und donnerstags von 16.00 bis 17.00 Uhr stehen den Bürgern Mitarbeiter des bahnstadt-Teams zur Verfügung. Zudem sagte Vera Rottes, Geschäftsführerin der „neue bahnstadt opladen GmbH“, werden die Räumlichkeiten auch für kleine Veranstaltungen genutzt werden. Weitere Informationen zu diesem außergewöhnlichen Beispiel von Öffentlichkeitsarbeit für ein Stadtumbauprojekt im Opladener Bahnhof finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Im Bahnhofsgebäude entsteht neues Leben – Gegenüber verschwindet eine Schrottimmobilie
Die beiden Ereignisse haben zwar nicht direkt etwas miteinander zu tun, aber sie zeigen, dass der Stadtumbau in Werdohl weiter mit beeindruckender Dynamik vorankommt. So ist die Wohnungsgesellschaft Werdohl als erster Mieter in das mit Mitteln des Stadtumbaus sanierte Bahnhofsgebäude in der Innenstadt eingezogen. Statt einer Spielhalle und einer Gaststätte findet nun das Team der Woge-Werdohl auf 400 qm Platz in den umfangreich sanierten Räumlichkeiten. Dabei wurde der Umzug ganz im engagierten Stil der Woge Werdohl sportlich in nur einem Tag vollzogen. Dank perfekter logistischer Planung und enormem Arbeitseinsatz wurde so ein kundenfreundlicher fliegender Wechsel von der alten zur neuen Wirkungsstätte geschafft. Ein weiteres Projekt in Sichtweite zum Bahnhof schreitet ebenfalls voran: Der Abriss des ehemaligen Minimal-Marktes im Eingangsbereich der Stadt Werdohl hat begonnen, so dass diese Schrottimmobilie, die den Standort lange belastet hat, nun endlich Platz für Neues macht. Die Stadt Werdohl wird damit eine wichtige Aufwertung an exponierter Stelle erfahren. Weitere Informationen zum Umzug der Woge finden Sie hier. Näheres zum Abriss des ehemaligen Minimal-Marktes finden Sie hier.

Stadtumbau Heiligenhaus: Das Konzept für das neue „Kiekert-Einkaufszentrum“ steht
In Heiligenhaus konkretisieren sich die Pläne für den Bau eines Einkaufszentrums auf dem Gelände der ehemaligen Kiekert-Fabrik, das mit Mitteln des Stadtumbaus für neue Nutzungen freigeräumt wurde. Bei der Vorstellung der Pläne des Hamburger Investors „Procom“ wurde die Dimension des Projektes und seine Bedeutung als wichtiges Impulsprojekt für die Entwicklung der Innenstadt deutlich. Neben einem modernen Einkaufszentrum mit 5.600 qm Verkaufsfläche und einer Tiefgarage mit 260 Stellflächen sollen auch Studentenwohnungen auf diesem Areal errichtet werden. Insgesamt sind für die geplanten Maßnahmen Investitionen in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro eingeplant, mit denen diese zentral gelegene ehemalige Industriebrache wieder fit für die Zukunft gemacht werden soll. Nähere Informationen zu diesen Planungen finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Der Abriss der ältesten Zechenhäuser der Stadt steht bevor
Die ältesten Zechenhäuser Gladbecks stehen vor dem Abriss. Nachdem sich die entsprechenden Planungen zunächst verzögert hatten, weil sich die letzten Mieter der 1906 erbauten Zechenhäuser in der Uhlandstraße lange geweigert hatten auszuziehen, soll der Abriss nun im Laufe der nächsten Monate stattfinden. Konkrete Pläne zur Nachnutzung des Geländes bestehen noch nicht, da die Stadt zunächst das Ergebnis der A-52-Projektgruppe von NRW-Bauminister Groschek abwarten will. Eine mögliche Option für eine Zwischennutzung ist nach aktuellem Stand eine temporäre Nutzung der Fläche für Stellplätze. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Wohnungspolitik NRW: Das Land unterstützt aktiv den Bau von bezahlbaren Wohnungen
Die NRW-Landesregierung plant weitere Schritte zur Stärkung des sozialen Wohnungsbaus. So sollen landeseigene Flächen in Zukunft nicht mehr an meistbietende Investoren verkauft werden, die auf diesen Flächen in der Regel Luxuswohnungen errichten, sondern verstärkt für den Bau von Sozialwohnungen genutzt werden. Dabei sollen kleinere Flächen und Einzelgrundstücke in städtischer Umgebung direkt zum Verkaufswert an Kommunen vergeben werden können. Für größere landeseigene Flächen sollen zukünftige Ausschreibungen mit Auflagen versehen werden, die eine Teilnutzung der Flächen für den Bau von Sozialwohnungen vorschreiben. Weitere Informationen zu dieser neuen Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung finden Sie hier.

SPD-Regionalräte: Positionspapier für lebendige Innenstädte
Die SPD-Fraktionen der nordrhein-westfälischen Regionalräte und des Regionalverbandes Rhein-Ruhr haben gemeinsam ein Positionspapier „Für lebendige Innenstädte im Land“ veröffentlicht. Darin kritisieren die Verfasser insbesondere den „beispiellosen Expansionsdrang“ bestimmter Online-Händler. Wolfgang Ewald, Vertreter des Märkischen Kreises im Regionalrat bei der Bezirksregierung Arnsberg, betont, dass insbesondere Vorteile, die durch unterschiedliche Steuergesetzgebungen in Europa entstehen, eine verkappte Subvention zum Nachteil der lokalen Einzelhändler darstellen. Das Positionspapier stützt sich auch auf eine aktuelle Studie der OECD, wonach durch geschickte Wahl des Steuerstandortes bestimmte Online-Händler die Steuerlast auf fünf Prozent ihres Gewinns drücken, während kleine Unternehmen bis zu 30 Prozent abführen müssen. Dies sei ein Nachteil, der durch keine denkbare Maßnahme der Städtebauförderung ausgeglichen werden könne. Weitere Informationen zu diesem Vorstoß in Sachen Innenstadtentwicklung finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Smart Santander “ – HiTech zur Optimierung von Stadtleben und Versorgung
Das Projekt „Smart Santander“ scheint auf den ersten Blick aus einem Science-Fiction-Film zu entstammen, doch die weitreichende Erfassung des städtischen Lebens mit Hilfe von über 20.000 im gesamten Stadtgebiet angebrachten Sensoren ist in der spanischen Hafenstadt Santander mit ihren 180.000 Einwohnern bereits Realität. Im Rahmen des von der EU mit 9 Mio. Euro geförderten Forschungsvorhabens sollen nicht nur Erkenntnisse über das „Netzwerk Stadt“ gewonnen werden, sondern darüber hinaus auch eine Optimierung des städtischen Lebens, eine deutliche Verbesserung des Klimaschutzes und der Energieeffizienz und nicht zuletzt auch eine Steigerung der Lebensqualität erreicht werden. Ausführliche Informationen zu diesem ungewöhnlichen und vielleicht auch etwas ambivalenten Projekt finden Sie hier.

Veröffentlichung: Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel“ ist nun öffentlich
Nachdem bereits die Handlungsempfehlungen und die Zusammenfassung der Ergebnisse der Enquete-Kommission zum Thema „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“ veröffentlicht wurden und für intensive Diskussionen gesorgt haben, ist nun auch der vollständige Abschlussbericht dieser Enquete-Kommission öffentlich. Er wurde in der vergangenen Woche dem Landtag und der Presse vorgestellt und Sie können alle 359 Seiten ab so sofort hier finden.

Veranstaltung: Problemimmobilien und Vermieter-Heuschrecken – Was tut die Politik?
Diese öffentliche Diskussionsveranstaltung „Problemimmobilien und Vermieter-Heuschrecken – Was tut die Politik?“ des „DMB NRW e.V.” und des “Mieterforum Ruhr e.V.” findet am 22. April 2013 in Düsseldorf statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Ergebnisse des Abschlussberichtes der Enquete-Kommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren in NRW“ sowie die aus der Arbeit dieser Kommission hervorgegangenen Handlungsempfehlungen gemeinsam mit Vertretern der Landespolitik zu diskutieren und dabei auch eine kritische Analyse aus Sicht der Mieterorganisationen vorzunehmen. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.