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25.04.2016

Stadtumbau West in NRW: Das aktuelle Förderprogramm Stadtumbau West ist nach aktueller Antragslage deutlich überzeichnet
Für das aktuelle NRW-Förderprogramm „Stadtumbau West“ haben sich 54 Kommunen aus NRW beworben [Antragsabgabeschluss war am 29. März 2016]. Das von den 54 Kommunen beantragte Fördervolumen liegt dabei deutlich über dem bereitstehenden Förderbetrag in Höhe von 66,5 Millionen Euro, der verteilt auf die Jahre 2016 bis 2020 zur Auszahlung kommt. „Das Programm Stadtumbau West ist also deutlich überzeichnet“, teilte auf Anfrage ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Städtebauministerium [MBWSV NRW]  mit. Das Ministerium wird voraussichtlich am 30. Juni 2016 bekannt geben, welche Städte Fördermittel bekommen.  Ausführlichere Informationen zur aktuellen Situation im Hinblick auf das Programm Stadtumbau West in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Stadtumbau Mülheim: Neue Modellquartiere zur energetischen Stadtentwicklung  
Mülheim will dabei sein, wenn alsbald in revierweit 20 Quartieren erprobt wird, wie sich positive Erfahrungen der Modellstadt Bottrop zur energetischen Stadtentwicklung [Projekt „Innovation City“] in andere Städte übertragen lassen. Zwei Quartiere schickt die Stadt ins Rennen: die Innenstadt sowie ein Dümptener Gebiet nördlich der A 40. Das „Innovation City roll out“, so der sperrige Name des Projektes, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, hat ein Ziel: Für 20 Quartiere im Ruhrgebiet sollen Entwicklungskonzepte erarbeitet werden, mit denen sich der CO2-Ausstoß reduzieren lässt. Die Modellstadt Bottrop sieht sich aktuell auf bestem Wege, das Ziel, die CO2-Emission zu halbieren, zu erreichen. Zur Halbzeitbilanz steht laut dem Projektmanagement schon eine Reduzierung von 37 Prozent zu Buche. Mülheim will nun von diesen Erfolgen Bottrops beim eigenen klimagerechten Stadtumbau profitieren. Ausführlichere Informationen zu den entsprechenden Plänen und Vorhaben der Stadt Mülheim finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Stadtentwicklungskredit soll Stadtquartiere beleben   
Die NRW.BANK und das nordrhein-westfälische Städtebauministerium [MBWSV NRW] legen ein neues Programm auf, mit dem Stadtentwicklungsprojekte gefördert werden. Ziel ist eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Belebung von Stadtquartieren. Der NRW.BANK/ EU.Stadtentwicklungskredit richtet sich an private und öffentliche Unternehmen und zeichnet sich durch flexible Laufzeiten aus. „Viele gute Projektideen scheitern bislang an Finanzierungsfragen“, erklärt Bauminister Michael Groschek. „Private Investoren, gemeinnützige Organisationen sowie öffentliche Maßnahmenträger, die sich trotz auftretender Projektrisiken intensiv für einen Mehrwert in den Quartieren engagieren, möchten wir durch dieses neue Finanzierungsinstrument unterstützen. Für starke Quartiere brauchen wir jeden Mitstreiter – daher haben wir das bestehende Förderinstrumentarium um den NRW.BANK/EU.Stadtentwicklungskredit erweitert.“ „Mit dem neuen NRW.BANK/EU.Stadtentwicklungskredit können auch schwach rentierliche Maßnahmen, die ein Quartier aufwerten, zukünftig finanziert werden“, sagt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands bei der NRW.BANK. „Dies führt zu einer Stabilisierung von Quartieren und zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität.“ Ausführlichere Informationen zu diesem neuen Förderangebot finden Sie hier.

Wettbewerb: Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden   
Dieser Wettbewerb wird jährlich durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis durchgeführt und richtet sich an Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den relevanten Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. Als Preisgeld werden durch die Allianz Umweltstiftung jeweils 35.000 Euro vergeben. Die diesjährige Wettbewerbsfrist startet am 25. April. Bewerbungen können dann bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden. Ausführlichere Informationen diesem Wettbewerb und alle für eine Teilnahme notwendigen Dokumente finden Sie hier.

Veranstaltung: Integrationsmaschine Stadt? Wie können Stadtplanung und Städtebau Migration und Integration gestalten?
Diese Veranstaltung zum Thema „Integrationsmaschine Stadt?“ wird im Rahmen des Städtebaulichen Kolloquiums der Technischen Universität Dortmund angeboten und beschäftigt sich mit Strategien und Konzepten der integrierten Stadtentwicklung und des Quartiermanagements zum Umgang mit den Herausforderungen des aktuellen Zuwanderungstrends. Unter anderem wird Sabine Nakelski vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] zum Sonderprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ berichten. Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: Potenziale von Grün- und Spielflächen
Im Rahmen des Masterplans Umwelt und Gesundheit NRW – Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit – findet am 21. Juni 2016 in Recklinghausen eine Fortbildungsveranstaltung in Kooperation mit der NUA statt: Grün- und Spielflächen besitzen in Hinblick auf Umweltgerechtigkeit Potenziale für eine Verbesserung der Lebensqualität in belasteten Quartieren bzw. Stadtteilen. In dieser als „Praxisdialog“ konzipierten Veranstaltung wird die im Rahmen des Masterplan-Prozesses durchgeführte Studie "Potenziale ortsnaher Grün- und Spielflächen unter den Gesichtspunkten Umwelt, Gesundheit und soziale Lage" anhand von konkreten Beispielen vorgestellt. Weitere Inhalte sind Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis. Zielgruppen sind Vertreterinnen und Vertreter von Kommunalverwaltungen. Das Programm mit allen für eine Anmeldung notwendigen Angaben haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.