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25.07.2011

Neue strategische Partnerschaft der Innovationsagentur Stadtumbau NRW mit Mar.Vis
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW hat ihren kleinen Kreis von ausgewählten innovativen und professionell arbeitenden Kooperationspartnern nun um einen neuen Partner ergänzt, der schwerpunktmäßig in den Bereichen Marketing, Visualisierung und Film tätig ist. Das Büro Mar.Vis [Marketing.Visulisierung | Gesellschaft für Raummarketing] mit Sitz in Kaiserslautern und Koblenz wird von drei Raumplanern geleitet, die nicht nur ausgesprochen kreativ und innovativ sind, sondern die sich ebenfalls der Aufgabe verschrieben haben, dem Medium Film viel stärker als bisher in der Stadtpolitik, dem Stadtumbau und auch im Regionalmarketing Geltung zu verschaffen. Als ausgesprochen professionell agierende Partner im Bereich eines strategischen und operativen Raummarketings werden diese kreativen Planer zukünftig eng mit der Innovationsagentur Stadtumbau NRW zusammenarbeiten. Erste Projekte sind bereits in Planung und werden im Rahmen einer nun anstehenden gemeinsamen Klausur zur Umsetzungsreife ausgearbeitet. Bereits jetzt können Sie Informationen zu diesem kreativen Team und Proben seiner bemerkenswerten Arbeit unter diesem Link ansehen.

Leerstand einmal anders: Ostdeutsche Kleingärten
Neben dem Leerstand von Wohnungen und Ladenlokalen führt der Strukturwandel in weiten Teilen Ostdeutschlands zu einem im westlichen Teil Deutschlands kaum vorzustellenden Problem: Leerstand von Kleingärten. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will sich diesem Problem nun intensiver widmen, als das bislang der Fall war und hat dazu ein Forschungsvorhaben in Auftrag gegeben mit dem Titel: "Bewältigung der Leerstandsproblematik in Kleingartenanlagen in strukturschwachen Regionen". Mit Hilfe der Ergebnisse des Forschungsvorhaben sollen Konzepte zum Umgang mit dieser neuen Problematik, einer anderen Facette der Auswirkungen von demographischem Wandel in unseren Städten und Gemeinden, entstehen. Schließlich erfüllen Kleingartenanlagen in ökologischer und sozialer Hinsicht wesentliche städtebauliche Ziele. Der Präsident des Landesverbandes der Gartenfreunde Sachsen-Anhalt fordert daher bereits eine Aufstockung der Mittel für das Förderprogramm Stadtumbau Ost. Weitere Einschätzungen zu diesem Thema gibt es unter diesem Link.

Abschluss des Quartiersmanagements in Moosfelde
In zehn Monaten endet das Quartiersmanagement für den Arnsberger Stadtteil Moosfelde, das zunächst im Rahmen eines Modellprojektes von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW vorbereitet und dann mit Fördermitteln des Programms Stadtumbau West im Rahmen einer Beauftragung erfolgreich umgesetzt wurde. Gerne möchte die Stadt das Quartiersmanagement auch über diesen Zeitpunkt hinaus aufrechterhalten. Doch stellt sich hier eine ähnliche Problematik wie sie auch in anderen Stadtumbau-West Fördergebieten besteht oder zukünftig bestehen wird. Die Förderung aus dem Stadtumbau-Programm läuft aus, so dass die Stadt jährlich mindestens 100.000 Euro aus eigenen Mitteln zu tragen hätte. Doch als Nothaushaltkommune braucht Arnsberg für ein derartiges Vorhaben die Zustimmung der Bezirksregierung. Nun bleibt zu hoffen, dass dieser Prozess kein abruptes Ende findet. Weitere Informationen über die aktuellen Entwicklungen erhalten Sie hier.

White Paper Chancen ostdeutscher Großwohnsiedlungen
Mit 10 in einem „White Paper“ zusammengestellten Thesen fordern Planer und Forscher von der Politik, die Perspektiven ostdeutscher Großwohnsiedlungen stärker in den Fokus zu nehmen. In dem White Paper wird bemängelt, dass der Schwerpunkt der Debatte zum Stadtumbau ausschließlich auf dem Abriss von Wohnungen liegt, während die Herausforderungen deutlich darüber hinaus gehen. Mit der Berücksichtigung demographischer, sozialer, wohnungswirtschaftlicher, infrastruktureller und politischer Aspekte soll eine integrierte, komplexe Betrachtung erreicht werden, die den teils radikalen Veränderungen der letzen 20 Jahre Rechnung trägt. Das Manuskript ist das Ergebnis einer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung [UFZ] und dem Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung [IRS] in Leipzig veranstalteten Tagung und steht unter diesem Link zum Download für Sie bereit.

Projekt der Woche: Social-Media-Management Oberstdorf
Die sozialen Medien sind über das Internet auf dem Vormarsch. Scheinbar unaufhaltsam haben sie sich nicht nur in der jüngeren Generation fest etabliert, sondern spielen auch in der Welt der mittleren Generation eine bedeutende Rolle. Die Idee, diesen Trend für die touristische Vermarktung zu nutzen, ist vor diesem Hintergrund mehr als naheliegend. Gerade für den ländlichen Raum bietet diese Art der Vermarktung touristischer Ziele eine ausgezeichnete Gelegenheit: denn erstens werden über das Internet und die entsprechenden Portale wie facebook, twitter, youtube oder flickr sehr viele potenzielle Kunden angesprochen und zweitens sind damit nahezu keine Kosten verbunden. Oberstdorf geht diese Chancen sehr professionell an und hat als eine der ersten Gemeinden Deutschlands überhaupt eine sogenannte Social-Media-Managerin eingestellt, die einzig und allein für die Betreuung der Stadt in den sozialen Netzwerken verantwortlich ist. Ausführliche Informationen über diesen sicherlich nachahmenswerten Ansatz finden Sie hier.

Planungstool zum Abschätzen der Verkehrsfolgekosten
Angesichts demographischer Veränderungen ist es eine große Herausforderung, die technische und soziale Infrastruktur zukünftig aufrechtzuerhalten. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] hat das Deutsche Institut für Urbanistik [Difu] daher ein Verfahren und ein Planungswerkzeug zur Abschätzung der Verkehrsfolgekosten für kommunale Planungsträger entwickelt. Die Instrumente sind das Ergebnis des FOPS-Forschungsprojekts „Abschätzung und Bewertung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Bebauungs- und Flächennutzungsplänen insbesondere für die kommunale Siedlungsplanung unter besonderer Berücksichtigung des ÖPNV“. Die Testphase in den Modellkommunen hat unter anderem belegt, dass dieses neue Tool sehr nutzerfreundlich gestaltet ist. Die erforderlichen Daten sind für die jeweils Verantwortlichen relativ problemlos abzuschätzen und einzugeben. Mehr Informationen, insbesondere zur Funktionsweise des Tools, gibt es hier.

Wandern in Berlin?!
Ab kommender Woche beginnt nicht nur für die Mitarbeiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, sondern für viele Berufstätige und Schüler NRWs der Sommerurlaub. Für all jene, die bislang noch keine konkreten Urlaubspläne geschmiedet haben, bietet sich in Berlin die Möglichkeit, beim Erkunden von City-Wanderrouten Entspannung zu finden. Auf den ersten Blick mag es zwar verwundern, wieso ausgerechnet Deutschlands Vorzeigegroßstadt das Urlaubsziel für Wanderer sein soll, doch verfügt die Stadt über eine große Zahl sehr vielfältiger Grünflächen. Als Geheimtipp gilt der zwölf Kilometer lange Weg durch Lichterfelde und Lankwitz vom S- Bahnhof Osdorfer Straße aus, vorbei an Schlosspark Lichterfelde, Klinikum Benjamin Franklin und Steglitzer Hafen. Nähere Infos zu einem spontanen Wanderurlaub in der Bundeshauptstadt gibt es auf dieser Website.