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25.08.2014

Stadtumbau Bielefeld: Ministeriales Kompliment für die Sennestadt
Minister Michael Groschek nutzte die parlamentarische Sommerpause und besuchte in den vergangenen Wochen Projekte, die aus unterschiedlichen Förderprogrammen des nordrhein-westfälischen Städtebauministeriums [MBWSV NRW] gefördert werden. Minister Groschek suchte dabei den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Fachleuten sowie den politisch Verantwortlichen. Im Rahmen dieser Sommerreise besuchte er auch die Bielefelder Sennestadt und informierte sich vor Ort über die bisherigen Erfolge des Stadtumbaus in der Sennestadt. Sein Fazit: „In der Sennestadt kann man sehen, was möglich ist. Eine Haushaltssperre darf keine Ausrede für Ideenlosigkeit sein“. Ausführlichere Informationen zum Besuch des Ministers in Bielefeld finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Das Stadtumbaubüro verabschiedet sich
Nach drei Jahren Projektarbeit haben sich am Donnerstag der vergangenen Woche die beiden Stadtumbaumanager aus der Werdohler Innenstadt mit einem Empfang verabschiedet. Es wurde ein letztes Mal wieder richtig eng in dem kleinen Stadtumbaubüro an der Freiheitstraße in Werdohl. Dabei konnten sowohl die Bürgermeisterin wie auch die scheidenden Stadtumbaumanager auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, in der zahlreiche Erfolge im Hinblick auf das Ziel, die Werdohler Innenstadt zukunftsfähig zu machen, erreicht werden konnten. Ausführlichere Informationen zum Stadtumbau in der Werdohler Innenstadt finden Sie hier.

Stadtumbau Herdecke: Erfolgreiche Umnutzung einer Industriebrache
Herdecke hat den Wegzug eines großen Unternehmens genutzt, um die Stadt mit der Ruhr zu verbinden. Eine Promenade, Geschäfte, Gastronomie und Wohnungen sind entstanden. Ende 2012 eröffneten die ersten Geschäfte, im Frühjahr 2013 das große Café. 24 Wohnungen sind über den Läden entstanden, östlich davon das Senioren-Pflegeheim mit 80 Plätzen, und dahinter entstehen ab Herbst 200 Wohneinheiten. Sogenannte Town Houses, Mehrfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser. Für junge Familien oder für ältere Menschen, die eine barrierearme Umgebung zu schätzen wissen. Damit ist es in Herdecke gelungen, durch die erfolgreiche Umnutzung einer ehemaligen Industriebrache am Fluss wichtige und nachhaltige Impulse für die Entwicklung der Stadt und ihrer City zu setzen. Ausführlichere Informationen zum Stadtumbau in der Herdecker Innenstadt finden Sie hier.

Projektaufruf: Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus
Mit dem neuen Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in den Jahren 2014 bis 2018 50 Millionen Euro bereit, um herausragende Projekte des Städtebaus aufzuzeigen und zu unterstützen. Mit diesem Bundesprogramm werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und Qualität mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial gefördert. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 22. September 2014 geeignete Vorschläge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] einzureichen. Ausführliche Informationen zu diesem Projektaufruf und auch die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

Veröffentlichung: Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein­Westfalen [MBWSV NRW] fördert seit vielen Jahren über die Bund­Länder­Programme der Städtebauförderung, aber auch in erheblichem Maße mit Mitteln aus der Wohnraumförderung, Projekte einer integrierten und nachhaltigen Quartierserneuerung. Gruppenwohnungen, Gemeinschaftsräume, barrierefreie Wohnumfeldgestaltung und Sinnesgärten sind nur einige der Maßnahmen, die mithilfe von Wohnraumförderungsdarlehen an vielen Orten bereits umgesetzt sind und die nicht nur in der Wohnung oder im Gebäude, sondern auch im Quartier wirken. In einer nun veröffentlichten Broschüre zeigen 16 unterschiedliche Beispiele die Möglichkeiten, mit Hilfe der sozialen Wohnraumförderung integrierte Quartiersentwicklung angehen zu können. Dabei zeigt sich auch, dass oft Akteure der Wohnungswirtschaft wichtige Motoren der Quartiersentwicklung sind. Die Möglichkeit zum Download dieser neuen Veröffentlichung, die nicht in gedruckter Fassung verfügbar ist, finden Sie hier.

Programmbroschüre: „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke. Potenziale aktivieren“
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] hat eine Programmbroschüre zum Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" veröffentlicht. Unter dem Titel „Potenziale aktivieren“ vermittelt die Broschüre anschaulich zusammengefasst die Ziele und Inhalte des Programms. Berichte aus der Praxis ergänzen die Themen Daseinsvorsorge, interkommunale Kooperationen, lebenswerte Gestaltung von Stadt- und Ortskernen sowie überörtliche Kommunikation und Aktivierung. Den Link zum Download dieser Veröffentlichung finden Sie hier.