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26.02.2018

Stadtumbau Leverkusen: Umfassendes bewohnergetragenes Gesundheitsprogramm im Stadtumbaugebiet Hitdorf gestartet     
Im Leverkusener Stadtumbaugebiet Hitdorf startet in diesen Tagen ein umfassendes Gesundheitsprogramm. Ziel dieses neuen Angebots ist es, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen muss und kann. Besonders wichtig dabei ist, dass damit auch Spaß und Lebensfreude verbunden sind. Bei den Vorträgen des Programms können sich die Hitdorfer u. a. über Themen wie individuelle Gesundheitsleistungen und deren Sinn oder auch über richtige Medikamenteneinnahme oder das schwierige Thema von Patienten- und Vorsorgeverfügungen etc. informieren. In halbtägigen Workshops am Wochenende lassen sich – so das Programm – nicht nur autogenes Training ausprobieren, sondern auch Selbstbehauptung und Schlagfertigkeit erlernen. Für diejenigen, die sich längerfristig um ihre Gesundheit kümmern möchten, gibt es verschiedene wöchentliche Kurse – von Pilates und Zumba bis hin zum Yoga für Senioren. Das Besondere an diesem Programm: Es wird vollständig von ehrenamtlich tätigen Akteuren aus dem Stadtteil gemanagt und aus Mitteln des Hitdorfer Verfügungsfonds‘ unterstützt. Ausführlichere Informationen zu diesem ambitionierten Programm und sicherlich zukunftsweisenden Modellprojekt im Rahmen integrierter Quartierserneuerung finden Sie hier in einem Bericht des „Focus Online“.

Stadtumbau Remscheid: Ein neues Quartiersrat „am Honsberg“ kann Stadtteilprojekte fördern      
Im Remscheider Stadtumbaugebiet Honsberg hat sich ein neuer Quartiersrat konstituiert, der über die Vergabe von Fördermitteln aus dem dortigen Verfügungsfonds‘ entscheidet und damit zukünftig Stadtteilprojekte auf dem Honsberg ermöglichen kann. Der Quartiersrat, das sind normale Bürger sowie Vertreter der im Stadtteil aktiven Gruppen und Institutionen wie etwa dem Stadtteil e.V. Lindenhof oder der Caritas. Noch ist das 16-köpfige Gremium allerdings nicht ganz komplett, denn eigentlich sollen auch zwei Jugendliche mitentscheiden, die noch gesucht werden. Aktuell vertritt ein Mitarbeiter des Jugendzentrums „Kraftstation“ die Interessen der dort ansässigen Jugendlichen. Ausführliche Informationen zu dieser erfreulichen Entwicklung am Honsberg finden Sie hier.

Förderangebot: Energetische Stadtsanierung – Potenziale auf Quartiersebene nutzen!     
Das KfW-Programm Energetische Stadtsanierung [Programmnummer 432] erweitert den energetischen Sanierungsprozess vom Einzelgebäude hin zum Quartier. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit stellt hierfür Fördermittel aus dem Energie- und Klimafonds [EKF] bereit. Gefördert werden quartiersbezogene energetische Konzepte und ein Sanierungsmanagement. Das Programm eröffnet flexible Strategien für die unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten. Das Programm verknüpft Anforderungen an die energetische Gebäudesanierung, effiziente Energieversorgungssysteme und den Ausbau erneuerbarer Energien mit demografischen, ökonomischen, städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Fragestellungen. Ein Sanierungsmanagement kann die Umsetzung als kooperativen Prozess begleiten und beschleunigen. Ausführlichere Informationen zu diesem Förderangebot finden Sie hier.

Förderangebot: Jugend stärken im Quartier      
Die Förderrichtlinie zur neuen Förderrunde des Programms "JUGEND STÄRKEN im Quartier" ist am 16. Februar veröffentlicht worden. Das Interessenbekundungsverfahren soll am 26. Februar starten. Es richtet sich an interessierte Kommunen, die bereits in der ersten Förderphase aus dem Europäischen Sozialfonds [ESF] gefördert wurden. Von 2019 bis Mitte 2022 können diese weitere Mittel für ihre Projekte erhalten. Für die zweite Förderrunde steht ein Budget von 101,2 Millionen Euro zur Verfügung - davon stammen 97 Millionen Euro aus ESF-Mitteln; 4,2 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung. Das Programm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" kombiniert sozialpädagogische Unterstützungsangebote und Projekte, die zur Aufwertung des unmittelbaren Wohnumfeldes und zur Aktivierung junger Menschen beitragen. So werden die jungen Menschen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf gefördert und die Nachbarschaften vor Ort gestärkt. Ausführlichere Informationen zur neuen Runde dieses Förderangebots finden Sie hier.

Wettbewerb: Erfolgreiche Beteiligungsprojekte gesucht     
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] und das Umweltbundesamt [UBA] suchen erstmals deutschlandweit nach Projekten, Strategien und Regelungen mit gelungener Bürgerbeteiligung. Der Wettbewerb „Ausgezeichnet! – Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“ soll dazu beitragen, Bürgerbeteiligungsprozesse fortzuentwickeln und zu stärken. Teilnahmeberechtigt sind Vorhabenträger, Ministerien oder Kommunen, die vorbildliche Bürgerbeteiligungsprozesse vor allem im Bau-, Städtebau-, Umweltbereich durchgeführt haben. Bürgerinnen und Bürger sind zudem dazu eingeladen, aus ihrer Sicht vorbildliche Bürgerbeteiligungsprojekte zu nominieren und damit für die Teilnahme am Wettbewerb vorzuschlagen. Ausführlichere Informationen zu diesem Wettbewerb, zu dem noch bis zum 31. März 2018 Projekte eingereicht werden können und alle für eine Teilnahme notwendigen Unterlagen finden Sie hier.

Modellprojekt: Verbraucher stärken im Quartier     
Mit dem Projekt „Verbraucher stärken im Quartier“ bringt der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., gefördert durch Bau- und Verbraucherministerium, gemeinsam mit den 16 Verbraucherzentralen der Länder Menschen in strukturschwachen Stadtteilen gezielte Hilfestellung in ihren Konsumalltag. Dort, wo Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund ihrer Lebensumstände und ihres geringen Einkommens besonders verletzlich sind, kommen geschulte Quartiersfachkräfte zum Einsatz: Sie sind in Schulen, Moscheen, Altersheimen oder Familienzentren lokal aktiv und informieren über Verbraucherrechte und -fallen und bieten direkt vor Ort zielgruppengerechte Sprechstunden an. Ausführlichere Informationen zu diesem sicherlich ausgesprochen hilfreichen und wichtigen Modellprojekt finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Projektmanager(in) für Dorsten-Mitte gesucht    
Für das Stadtteilmanagement Dorsten-Mitte wird ab sofort ein Projektmanager oder eine Projektmanagerin gesucht. Arbeitgeber für diese Stelle ist ein privates Planungsbüro. Einzelheiten zu dieser Stellenausschreibung finden Sie hier.

Veranstaltung: Langer Atem für gutes Klima – Herausforderungen und Lösungen für klimagerechte Quartiere    
Wie können Quartiere klimagerecht, sozial verträglich und wirtschaftlich entwickelt werden, wenn langwierige Verhandlungen sowie rechtliche und bauliche Hürden den Prozess erschweren? Darüber führen am 18. April 2018 das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen [MHKBG NRW], die KlimaExpo.NRW und der Region Köln/Bonn e. V. zusammen eine Fachveranstaltung zu klimagerechter Quartiersentwicklung durch. Unter dem Titel „Langer Atem für gutes Klima: Herausforderungen und Lösungen für klimagerechte Quartiere“ werden im Forum Leverkusen Best Practice-Beispiele präsentiert und mit Experten, kommunalen Vertretern und Partnern diskutiert, wie eine klimagerechte Entwicklung von Quartieren zugleich wirtschaftlich und sozial verträglich gelingen kann. Das Einladungsschreiben zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Selbstevaluation und Monitoring in der kommunalen Praxis im Stadtumbau     
Die Bundestransferstelle Stadtumbau gibt den am Stadtumbau beteiligten Akteuren mit einem neuen Schwerpunktpapier zum Thema "Selbstevaluation und Monitoring in der kommunalen Praxis im Stadtumbau" Anregungen, ressourcensparende und gleichzeitig effektive Lösungsmöglichkeiten für die Wirkungskontrolle und Selbstreflexion im Stadtumbau zu entwickeln. Das Schwerpunktpapier dient vor allem dazu, konkrete Beispiele für Selbstevaluierungs- und Monitoringansätze im Stadtumbau aus der kommunalen Praxis vorzustellen, um die große Bandbreite möglicher Herangehensweisen aufzuzeigen. Das Papier soll Programmkommunen anregen, in ihrem spezifischen Stadtumbau-Kontext eigene Formen der Wirkungskontrolle zu initiieren oder auszubauen. Die Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Bürger vernetzen Nachbarschaften – Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel. Gemeinsam.Digital.Vernetzt    
Das landesweite Modellprojekt „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel“ ist angetreten, digitale Pionierarbeit zu leisten. Mit Erfolg: Insgesamt 14 Initiativen und Vereine haben als ausgewählte Bürgerwerkstätten während der eineinhalbjährigen Projektlaufzeit eindrucksvoll gezeigt, welche Chancen die Digitalisierung für lokale Anliegen und Aktivitäten bereithält und wie sich neue, digitale Werkzeuge gewinnbringend nutzen lassen. Mit dieser nun veröffentlichten Broschüre soll Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, die Bürgerwerkstätten und ihre Projekte genauer kennenzulernen. Die Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.