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26.05.2008

Projekt der Woche: Mehrgenerationenwohnen „Am Grünen Hof“ in Mainz
Die Veränderung unserer Gesellschaft durch den demographischen Wandel führt auch dazu, sich über neue Formen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens Gedanken zu machen. Das Miteinander unterschiedlicher Kulturen, aber auch unterschiedlicher Altersgruppen ist nach wie vor das oberste Ziel der Stadtplanung. Generationen übergreifende Wohnquartiere rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Auch Wohnungsgesellschaften haben mittlerweile diese Art des Miteinanders für sich entdeckt und entwickeln immer neue Konzepte und Ansätze. Das Projekt „Am Grünen Hof“ der Wohnbau Mainz GmbH zeigt dabei schon seit einigen Jahren, dass ein kluges Konzept Jung und Alt zufrieden miteinander wohnen lässt. Ein wesentliches Merkmal der Siedlung ist die selbstverständliche Nachbarschaftshilfe und die dadurch höhere Lebendigkeit des Quartiers. Weitere Details können Sie wie immer hier im Projekt der Woche nachlesen.

Vortrag: Bochumer Stadtgespräche: „Stadt sehen – Baukultur verstehen. Wer erklärt uns Architektur?“
Es gehört zu den zentralen Zielen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW, dass vor allem vor Ort in den Kommunen über die Inhalte und Kriterien von Baukultur diskutiert wird. Zu diesem Dialog zählt auch das Bochumer Stadtgespräch am 28. Mai im Museum Bochum unter dem Titel „Stadt sehen – Baukultur verstehen. Wer erklärt uns Architektur?“. Aufgabe der Initiative StadtBauKultur ist nämlich unter anderem, die lokalen Prozesse aktiv zu unterstützen, sie weiter zu qualifizieren und neue Initiativen anzuregen. Im Rahmen der Bochumer Stadtgespräche wird es Vorträge von Ulrike Rose von der Landesinitiative Stadtbaukultur NRW zur Kampagne „Sehen lernen“ geben, ebenso wie von Päivi Kataikko von „JAS - Jugend Architektur Stadt e.V.“ zur Förderung der baukulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Baukultur Salon der Kulturhauptstädte Europas: Glasgow
Der Baukultur Salon wird ab Sommer 2007 bis zum Jahr 2010 den Diskurs um die Baukultur in der Kulturhauptstadt RUHR.2010 begleiten. Er bietet die Plattform für Vorträge, Präsentationen und moderierte Diskussionen rund um die gebaute Umwelt der Kulturhauptstädte Europas. Der Baukultur Salon steht für fachlichen Austausch, anregende Gespräche und baukünstlerische Aktionen ebenso wie für Ausblicke auf die europäische Baukultur mit Blick auf Gestern, Heute und Morgen. Im Jahr 2008 startet der Baukultur Salon in seine zweite Saison, um den Diskurs in der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 anzuregen. Im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung am 19. Juni steht die Kulturhauptstadt Europas von 1990, Glasgow. Der Baukultur Salon hat sich, am steigenden Publikumszuspruch gemessen, als lebendige Plattform für Präsentationen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch im Gelsenkirchener stadtbauraum etabliert. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

PT_Tagung 2008: Plätze, Parks und Promenaden – Die Koproduktion der öffentlichen Räume in den Städten
In der Debatte um den Wandel öffentlicher Räume in unseren Städten kommt dem Einfluss privater Akteure zunehmende Aufmerksamkeit zu. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass der öffentliche Raum seit jeher in besonderer Weise Produkt öffentlicher und privater Aktivitäten ist, und dass mit der Einflussnahme „Privater“ nicht zwangsläufig ein Verlust von Öffentlichkeit einhergeht. Dies lenkt die Frage darauf, von welchen kommunalen, privaten und gesellschaftlichen Interessen und Einflüssen die Entstehung und Entwicklung dieser Räume geprägt ist. Ein Ziel der PT-Tagung 2008 am 20. Juni in Aachen ist es daher, den Einfluss privater Akteure auf öffentlich zugängliche Räume und die Überschneidung kommunaler und privater Kompetenzen in der Entwicklung und Instandhaltung dieser Räume genauer zu betrachten. Der Fokus der Tagung richtet sich somit zum einen auf historische und aktuelle Koproduktionen und zum anderen auf die Aufgaben der gemeinsamen kooperativen Gestaltung von Plätzen, Parks und Promenaden. Im Rahmen der Tagung werden die unterschiedlichen Formen der „Koproduktion“ öffentlicher Räume differenziert betrachtet und die jeweiligen Rollen der involvierten Akteure diskutiert. Ebenso wird die Frage nach den daraus resultierenden Konsequenzen für das Zusammenspiel kommunaler und privater Akteure erörtert. Anmeldeschluss für die Tagung ist der 31. Mai 2008. Weitere Details zur Tagung finden Sie hier.

Denksalon revitalisierender Städtebau – Interessen im Umgang mit Innenstädten
Gerade in Zeiten neuer Herausforderungen benötigt die Suche nach Lösungen Kreativität auf allen Ebenen und die Bereitschaft, auch ungewöhnliche Perspektiven zu berücksichtigen und bisher unübliche Wege zu erproben. Das Görlitz Kompetenzzentrum versteht sich in diesem Prozess als Vermittler von Wissen und Ideen. Der Denksalon revitalisierender Städtebau ist sein Kommunikationsinstrument und widmet sich 2008 dem Themenschwerpunkt Interessen im Umgang mit Innenstädten. Durch die konkrete Betrachtung der Wechselwirkungen unterschiedlicher Interessen sollen neue Ansätze zur Zukunftsgestaltung der Städte gewonnen werden. Veränderte Rahmenbedingungen stellen neue Anforderungen an die Gesellschaft und an die Städte. Die Interessenvielfalt nimmt zu, gleichzeitig bewirkt die Verlagerung von Zuständigkeiten eine gewisse Orientierungslosigkeit und es ergeben sich oft widersprechende Einzelinteressen. Im Rahmen des Denksalons 2008 werden Fachexperten und Nachwuchswissenschaftler aus Theorie und Praxis die Interessen im Umgang mit Innenstädten disziplinübergreifend und im internationalen Kontext diskutieren. Die Veranstaltung in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec am 20. und 21. Juni will gemeinsam mit Experten aus Architektur, Stadtentwicklung, Finanzwirtschaft, Rechtswissenschaft, Handel, Wohnungswirtschaft, Psychologie, Kultur und Politik über die Bedeutung der Interessen für die Stadtentwicklung nachdenken und ergebnisorientierte Lösungsansätze diskutieren. Weitere Informationen bekommen Sie hier.

IfR-Jahrestagung 2008: Alternative Energieversorgung in der kommunalen Praxis
Eine der großen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen ist die Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Die IfR-Jahrestagung 2008 widmet sich den Risiken und Potenzialen für eine zukünftige kommunale Energieversorgung. Dabei ist zu klären, welchen Beitrag Städte und Gemeinden leisten können, und was die Raumplanung dabei zu einem effizienteren Umgang mit dem Energieverbrauch beitragen kann. Außerdem gilt es zu klären, welche neuen Erfordernisse mit dem Klimawandel auf die Raumplanung zukommen. Den Abschluss der Jahrestagung bildet die Verleihung des Deutschen Energiekonzept Preises e-coco 2008, den die Projektgruppe "Best of... alternative Energiekonzepte in Kommunen" an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund unter der Schirmherrschaft der NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther und in Kooperation mit dem Informationskreis für Raumplanung [IfR] e.V. ausgelobt hat. Weitere Informationen zur Jahrestagung am 20. Juni in Dortmund bekommen Sie hier.