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26.09.2011

Woche der Stadterneuerung in Gelsenkirchen
Nach der erfolgreichen Generalprobe im letzten Jahr, findet zwischen Freitag, dem 30. September und Donnerstag, dem 6. Oktober auch in diesem Jahr wieder eine „Woche der Stadterneuerung“ in Gelsenkirchen statt. Innerhalb dieser Woche können sich Bürgerinnen und Bürger vor Ort ein Bild von den Um- und Aufbauarbeiten in Gelsenkirchen machen. So können sie die bereits modernisierten Fassaden, Gebäude und die neugestalteten Plätze begutachten und sich über alle zukünftig noch anstehenden Projekte informieren. Das Team der Stadterneuerung Gelsenkirchen macht bei der Aktionswoche auch die vielen nicht in Stein gemeißelten Veränderungen sichtbar – viele sozial-integrative Projekte wie das Jobcafe, die Hausaufgabenhilfe, die Sprachförderung oder die soziale Kommunikation in den Stadtteilläden sind ebenfalls Teil der Stadterneuerung. Jeden Tag bietet die „Woche der Stadterneuerung“ einen neuen Schauplatz mit verschiedenen Informationen und Attraktionen, wie Shows, Ausstellungen und Rundgängen. Auch über Feste mit geselligem Beisammensein können sich die Besucherinnen und Besucher der Aktionswoche freuen. Detaillierte Informationen zu dem Programm der Stadterneuerungswoche finden Sie hier.

Energetische Erneuerung des Kindergartens in der Fritz-Erler Siedlung in Kreuztal
Die energetische Erneuerung des Kindergartens in der Fritz-Erler-Siedlung in Kreuztal ist erfolgreich abgeschlossen worden. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate wurde der Kindergarten der Siedlung rundum erneuert. Die neuen Fenster und Türen, eine neue Heizungsanlage, neue Sanitäreinrichtungen und eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung auf dem Dach des Gebäudes sollen zukünftig kräftig die Energieressourcen und die städtischen Finanzen entlasten. Insgesamt hat der Umbau des Kindergartens 360.000 Euro gekostet, von denen zwei Drittel über das Förderprogramm Stadtumbau West finanziert wurden. Nach der Fertigstellung der Bauarbeiten freuen sich die insgesamt 65 Kinder und auch die ErzieherInnen nun wieder auf einen ungestörten Alltag in ihrem neuen Kindergarten. Weitere Informationen zu dem abgeschlossenen Projekt und dem sanierten Kindergarten finden Sie hier.

Schlimm City im Mülheimer Ringlokschuppen
Das Veranstaltungszentrum Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr nimmt sich zusammen mit seinen Partnern seit dem 14. September 2011 die Mülheimer Innenstadt vor: unter dem Titel „Schlimm City“ steht die Stadt als öffentlicher Raum bis zum 9. Oktober 2011 im Fokus von zahlreichen künstlerischen Arbeiten, offenen Diskussionen und spielerischen Formaten. Die Aktionen befassen sich mit dem vermeintlichen Niedergang der Stadt und kritisieren die uniformierten Geschäftswelten, den Verlust an öffentlichem Raum und dem damit einhergehenden Verlust von urbaner Kultur. Dem wollen die beteiligten Akteure mit Hilfe von zahlreichen Programm- und Aktionspunkten eine lebendige Stadt entgegenhalten, in der Sie herzlich eingeladen sind mit zu machen und mit zu diskutieren. Wie, wann und wo erfahren Sie auf der Internetseite des Ringlokschuppens in Mülheim.

Projekt der Woche: Bus & Bike-Linien im Hochstift
Radfahren gewinnt im Rahmen der Freizeitgestaltung immer mehr an Bedeutung. Viele der freizeitorientierten Radfahrer verknüpfen die Benutzung ihres Sportgerätes mit der PKW-Nutzung, um so ihren Bewegungsradius zu erweitern. Damit verstärkt paradoxerweise der Fahrradtourismus den Autofreizeitverkehr zusätzlich. Um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, bieten inzwischen verschiedene ÖPNV-Gesellschaften spezielle Fahrradbuslinien an. Besonders in Freizeit- und Tourismusgebieten des ländlichen Raums sind solche Angebote immer häufiger zu finden. Unser heutiges Projekt der Woche – Bus & Bike-Linien im Hochstift – stellt Ihnen eine solche Fahrradbuslinie im Detail vor; downloaden können Sie es wie immer hier.

Video: Stadtumbau in Brandenburg an der Havel
Der achtminütige Film „Stadtumbau in Brandenburg an der Havel“ stellt sehr eindrucksvoll und anschaulich die Veränderungen, die der Stadtumbau in Brandenburg mit sich bringt. Mit einem ruhigen Blick und schönen Bildern präsentiert der Film Orte die sich gewandelt haben und lässt Entscheidungsträger und Akteure zu Wort kommen. So lernt der Zuschauer, dass neben durchgeführten Quartierssanierungen und neu errichteten Wegeverbindungen der brandenburgische Stadtumbau auch innovative und richtungsweisende Projekte verwirklicht hat. Am Stadteingang ist in der jüngsten Vergangenheit ein so genanntes „Regenerationenhaus“ entstanden, das nicht nur das Stadtbild qualitativ aufwertet, sondern auch zahlreiche Angebote für kranke, alte und hilfsbedürftige Menschen bereit hält. So beherbergt das moderne Gebäude verschiedene Wohngruppen, Tagespflegeeinrichtungen, barrierefreie Wohnungen und ein großes Gesundheitszentrum. Von der Qualität des „Regenerationenhauses“, den übrigen Stadtumbauprojekten und den zukünftigen Plänen der Stadt Brandenburg können Sie sich hier ein Bild machen.

Stadt der Zukunft: Green and healthy? Nachhaltige und gesundheitsfördernde Entwicklung urbaner Räume im 21. Jahrhundert“
Der anhaltende Trend zur Verstädterung ist ein zentrales Phänomen der globalen Entwicklung. Die urbane Wende erfordert Strategien und Konzepte für die gesunde und ökologisch tragfähige Gestaltung von Städten und Stadtregionen. Diese Herausforderung steht im Mittelpunkt der Stiftungsinitiative „Mensch – Gesundheit – Natur“. Obwohl die Ziele der Gesundheitsförderung sowie des Umwelt- und Naturschutzes häufig übereinstimmen, gibt es auch Felder mit divergierenden Interessen. Gerade in urbanen Räumen sind Umweltressourcen und Gesundheitschancen oft sehr ungleich verteilt. Integrierte Ansätze zu diesem Thema liegen bisher nur vereinzelt vor. Um den wissenschaftlichen Dialog im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben voran zu treiben, lädt der Programmbeirat der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung in Kooperationen mit der HafenCity Universität Hamburg [HCU] zu der Fachtagung „Stadt der Zukunft“ ein. Ausführliche Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen dieser kostenlosen Veranstaltung am 13. Oktober 2011 können Sie hier nachlesen.