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26.10.2009

Bürgerinformationshomepage Tossehof ist online

Dem Quartiersmanagement im Gelsenkirchener Stadtumbauquartier Tossehof ist erneut ein gelungenes Projekt zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelungen. Bereits im vergangenen Jahr wurde durch die Initiative einiger engagierter Bewohner die Idee für einen eigenen Internetauftritt des Quartiers ins Leben gerufen. Durch das Engagement des Quartiersmanagements und Dank der beispielhaften und tatkräftigen Unterstützung eines Quartiersbewohners ist es nun gelungen, eine lebendige und anschauliche Homepage zu gestalten, die Besuchern interessante Informationen über bauliche Veränderungen sowie Veranstaltungen und Aktionen des Quartiersladens präsentiert. Zudem können Bewohnerinnen und Bewohner erfahren, wie sie sich mit ihren eigenen Ideen in den Stadtumbauprozess einbringen können. Die Quartiershomepage lädt ein zum Stöbern und Nachlesen und steht beispielhaft für die erfolgreiche Arbeit des Quartiersmanagements. Einen Link zur Internetpräsenz finden Sie hier.

Projekt der Woche: Kirchenumnutzung St. Alfons
Schwindende Mitgliederzahlen stellen eine große Zahl von Kirchengemeinden vor wachsende Probleme und führen dazu, dass immer mehr Kirchengebäude abgerissen werden. Die Suche nach alternativen Nachnutzungen für solche Bauten – ein Thema ist ein Thema, mit dem sich die Innovationsagentur Stadtumbau NRW in den nächsten Monaten verstärkt befassen wird, um auch für dieses Handlungsfeld einen „Good Practice Reader“ für die kommunale Praxis zu erarbeiten. Die aktuelle „kleine Reihe“ von Projekten der Woche zu diesem Thema stellt in dieser Woche die Umgestaltung des Jesuitenklosters St. Alfons in Aachen vor. Dort ist es mit Hilfe geringfügiger baulicher Anpassungen gelungen, das ehemalige Kirchengebäude mit attraktiven Büroflächen zu füllen. Weiterführende Informationen zu diesem spannenden und innovativen Projekt erhalten Sie hier.

Veröffentlichung: Leitfaden Klimaschutz in der integrierten Stadtentwicklung
Mit den Städtebauförderungsrichtlinien 2008 des Landes Nordrhein-Westfalen sollen bei Vorlage eines integrierten Konzeptes zur baulichen und funktionalen Aufwertung von Maßnahmengebieten auch die Ergebnisse einer stadtklimatischen Betrachtung berücksichtigt sowie Vorschläge zur Einsparung von Energie und zur Reduzierung von Treibhausgasen unterbreitet werden. Aus diesem Grund wurde im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ein „Leitfaden Klimaschutz in der integrierten Stadtentwicklung“ erarbeitet, in dem die vielfältigen relevanten Informationen für die Verbindung von Klimaschutz und Stadtentwicklung zusammengetragen und für die Umsetzung innerhalb der integrierten Stadtentwicklung bewertet werden. Dazu zählen u.a. Rechtsgrundlagen und Fördermöglichkeiten sowie Anforderungen und Standards für die Einbeziehung in die Maßnahmengebiete der Städtebauförderung. Einen Link zur Bestellung des Handlungsleitfadens finden Sie hier.

Seminar: Städtebaurecht – Sachstand und Novellierungsvorhaben
Nach den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni und der Bundestagswahl im September 2009 werden die raum- und planungsrelevanten Gesetze weiteren Anpassungen und Modifizierungen unterzogen werden. Experten gehen davon aus, dass die gesetzlichen Grundlagen so verändert werden, dass von ihnen wichtige Konjunkturimpulse ausgehen können und den Städten Kontinuität und Planungssicherheit bei ihren Stadtentwicklungsprojekten garantiert werden kann. Das Seminar „Städtebaurecht – Sachstand und Novellierungsvorhaben“ thematisiert und diskutiert aus diesem Grund aktuelle Fragestellungen zu den Themen Bauleitplanung und besonderes Städtebaurecht, Klimaschutz und Energieeinsparung im Städtebau sowie Artenschutz und Umweltschadensrecht. Ein detailliertes Programm der am 10. November 2009 vom Institut für Städtebau und Wohnungswesen München durchgeführten Veranstaltung, steht Ihnen hier zur Verfügung.

Fachtagung: Seniorenpolitik in ländlichen Regionen
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kommt den spezifischen Gegebenheiten ländlicher Räume eine erhöhte Bedeutung zu. Oftmals verfügen ländliche Regionen über keine ausreichende seniorengerechte Infrastruktur, gleichzeitig existieren aber noch intakte dörfliche Gemeinschaften und Nachbarschaftshilfen. Unter besonderer Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen geht die Fachtagung „Seniorenpolitik in ländlichen Regionen“ der Frage nach, wie eine zukunftsfähige Seniorenpolitik für ländlich geprägte Räume gestaltet werden muss und welche Bedeutung dabei den Faktoren Mobilität und Vernetzung von Angeboten zukommen sollte. Einen Link zum Programm der Tagung am 11. November 2009 in Soest finden Sie hier.

Tagung: Innen entwickeln, regional vernetzen
Aufgrund des fortschreitenden Bevölkerungsrückganges und sinkender Einnahmen sehen sich vor allem Dörfer und kleinere Gemeinden mit dem Problem konfrontiert, dass sie Infrastruktureinrichtungen nicht dauerhaft erhalten können und es zu einem Überangebot an Immobilien kommt. Die Tagung „Innen entwickeln, regional vernetzen: Dörfer und Kleinstädte zwischen Anpassung und Rückbau“ widmet sich der Frage inwieweit Rückbaumaßnahmen zur Verbesserung der Situation beitragen können. Dabei sollen sowohl Voraussetzungen, Herausforderungen und Möglichkeiten als auch finanzielle Perspektiven und Spannungsfelder im Rahmen solcher Projekte erörtert werden. Ein Programm der Tagung vom 2. bis 3. Dezember 2009 in Göttingen haben wir hier für Sie bereitgestellt.