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26.11.2012

Stadtumbau Dortmund: Neuer Vorstoß zum Abriss der Schrottimmobilie „Kielstraße 26“
Weithin sichtbar steht sie in der Dortmunder Nordstadt: die Schrottimmobile des Hochhauses in der Kielstraße 26. Bereits seit Jahren versucht die Stadt, das leer stehende und zusehends verfallende Gebäude abzureißen. Doch wie in vielen Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen gestaltet sich dies sehr schwierig. Insbesondere die komplexe Eigentümer-Struktur verhinderte bislang eine einvernehmliche Lösung und die negativen Beeinträchtigungen durch die Schrottimmobilie wirken sich mittlerweile auf das gesamte Quartier aus. Nun startet die Stadt Dortmund einen neuen Anlauf und will in Zusammenarbeit mit einer externen Koordinationsstelle die Gespräche mit den 42 Teileigentümern und den finanzierenden Banken vorantreiben, um eine gemeinsam getragene Lösung zu erreichen. Weitere Informationen zu diesem neuen Anlauf finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Spatenstich am Springerplatz steht an
Ein Vorzeigeprojekt des Stadtumbaus im Bochumer Westend steht kurz vor dem Baubeginn: Am kommenden Mittwoch, den 28.11.2012, wird Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Dieter Heldt sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung um 11.30 Uhr den 1. Spatenstich am Springerplatz vornehmen. Damit wird die umfassende Neugestaltung des Platzes, die auch eine neue Fläche für den Wochenmarkt schaffen soll, offiziell eingeläutet. Die Platanen am Platz sollen erhalten bleiben und zudem wird hier auch der reparierte Pferdebrunnen einen Standort bekommen. Mit einem innovativen Veranstaltungskonzept, das auch Nachmittags- oder Abendmärkte beinhaltet, soll ein Format eingeführt werden, welches auch für andere Standorte und Städte als Vorbild dienen könnte. Bereits ab Sommer kommenden Jahres soll der Platz wieder für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht werden. Weitere Informationen zu diesen anstehenden Umgestaltungsmaßnahmen finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: Pläne zur City-Neugestaltung konkretisiert
Nachdem die Aufwertung des südlichen City-Bereichs in Lünen abgeschlossen wurde, ist nach Aussage von Stadtumbaukoordinatorin Astrid Linn jetzt der nördliche City-Bereich „dran“. Gemeinsam mit den beteiligten Akteuren vor Ort hat die Stadt einen Masterplan ausgearbeitet und nun werden bereits die ersten Maßnahmen umgesetzt. Zentrale Projekte sind die Verlegung der Bushaltestelle von der Münster- zur Engelstraße, die Neugestaltung des Platzes vor der Persiluhr, eine einheitliche rote Pflasterung als verbindendes Element zur südlichen Fußgängerzone sowie die Umgestaltung des Tobiasparks. Trotz des zügigen Fortschritts bei der Aufwertung der City Lünens bremst Astrid Linn jedoch allzu große Euphorie: ohne zusätzliche Fördergelder werden sich nach ihren Aussagen nicht alle geplanten Maßnahmen umsetzen lassen. Weitere Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt finden Sie hier.

Innenstadt Gladbeck: Produktiver Stadtspaziergang
Wie in der vergangenen Woche berichtet, waren in Gladbeck im Rahmen einer Stadtkonferenz Ideen zur Aufwertung der Innenstadt erarbeitet worden – nun folgte der erste vor-Ort-Termin in der Fußgängerzone. Im Zuge eines ausgedehnten Stadtspaziergangs hatten engagierte Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, ihre konkreten Ideen und Anregungen einzubringen. Auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule waren mit dabei. Sie haben sich in die Diskussion zur City-Umgestaltung aktiv eingebracht und behandeln das Thema in ihrem Leistungskurses Erdkunde. Unter Leitung des Planungsamt-Chefs Hendrik Trappmann und des Stadtplaners Thomas Ide wurden die vielfältigen Ideen und Wünsche der Teilnehmenden dokumentiert und werden nun in den weiteren Planungsprozess einfließen. Weitere Informationen zu diesem Beteiligungsverfahren und den anstehenden Planungen finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Klimaschutzsiedlung Köln-Porz“
Die „Klimaschutzsiedlung“ in Köln-Porz ist ein ist ein gemeinschaftliches Wohnungsbauprojekt der Stadt Köln und des Wohnungsunternehmens „Vivawest GmbH“, das barrierefreies und Generationen übergreifendes Wohnen mit einer Klima schonenden und energieeffizienten baulichen Gestaltung einer neuen Wohnanlage kombiniert. Damit reagieren die Projektpartner sowohl auf die steigende Nachfrage nach altersgerechten Wohnanlagen als auch auf moderne bauliche Anforderungen an energetische Effizienz und Ressourcenschonung. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt der Woche finden Sie hier.

BBSR-Veröffentlichung: Bevölkerungsprognose 2030
Das BBSR hat eine umfassende Bevölkerungsprognose für das Jahr 2030 veröffentlicht. Zwar wird für 2030 lediglich ein moderater Rückgang der Gesamtbevölkerungszahl Deutschlands um etwa drei Prozent prognostiziert, die regionalen Unterschiede werden allerdings drastisch ausfallen – mit weitreichenden Folgen auch für den Wohnungsmarkt der Zukunft. Laut Harald Herrmann, dem Direktor des BBSR, wird „gerade in Ballungsräumen die Nachfrage nach Wohnraum weiter wachsen. Zudem war die Bautätigkeit in den vergangenen Jahren zu gering. Schon jetzt fehlen mancherorts besonders für Studierende bezahlbare Wohnungen.“ Damit verdeutlicht Herrmann, dass sich regionale Engpässe zukünftig noch deutlich verschärfen könnten, sollte nicht mit geeigneten Maßnahmen und Angebotserweiterungen gegengesteuert werden. Ausführliche Informationen zu dieser neuen Prognose finden Sie hier.