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27.04.2009

Dokumentation zu Informationsveranstaltungen Förderrichtlinien 2008 online
Die neuen Förderrichtlinien der Stadterneuerung aus dem Jahre 2008 haben in vielen Kommunen für besonderen Beratungsbedarf gesorgt. In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr sowie der Bezirksregierung Arnsberg konnte die Innovationsagentur Stadtumbau NRW drei umfassende Informationsveranstaltungen zum Thema anbieten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit dem Ministerium neben den allgemeinen Neuerungen auch Detailfragen zu den neuen Richtlinien klären zu können. Die ausführliche Dokumentation der drei Veranstaltungen finden Sie hier auf unserer Homepage. Zusätzlich können Sie hier die entsprechende Präsentation von Frau Nakelski aus den drei Workshops herunterladen. Zum Thema Änderungen im Vergaberecht finden Sie darüber hinaus hier ein weiteres ergänzendes Dokument auf unserer Homepage.

Konzeptpapier Leerstandsmanagement online
Die Innovationsagentur führt in der Steinheimer Innenstadt, die von hohem Ladenleerstand betroffen ist, ein Modellprojekt durch. Das Modellprojekt sieht vor, ein Leerstandsmanagement auf den Weg zu bringen, das die Altstadt wieder mit Leben füllen soll. Das entsprechende Konzept erläutert die Grundlagen des Leerstandsmanagements sowie die einzelnen Bausteine zur erfolgreichen Wiedervermietung. An sechs Beispielen guter Praxis wird aufgezeigt, wie in anderen Kommunen mit dem Problem leer stehender Ladenlokale umgegangen wurde und zu welchen Erfolgen die Maßnahmen eines Leerstandsmanagements geführt haben. Das entsprechende Dokument der Innovationsagentur können Sie hier auf unserer Homepage herunterladen.

Projekt der Woche: Goldene Straßenregeln Berlin Moabit
Das Quartier Moabit West liegt am westlichen Rand des Berliner Bezirks Mitte. Rund 20.000 Menschen wohnen an stark befahrenen Verkehrsstraßen in Wohnhäusern aus der Gründerzeit. Ein gefestigtes, soziales und nachbarschaftliches Miteinander gibt es hier nicht. Eine Sozialstudie zeigte, dass die unterschiedlichen Bewohnergruppen sich hinsichtlich des nachbarschaftlichen Miteinanders und Zusammenlebens über ähnliche Dinge [Lärm, Verschmutzung, Gewalt usw.] beschwerten und diese Missstände den jeweils anderen Bewohnergruppen anlasteten. Aus diesem Grund wurden durch das Quartiersmanagement Moabit West die „Goldenen Straßenregeln" entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Art Verhaltenskodex bzw. Straßenknigge, der Umgangsformen im nachbarschaftlichen Zusammenleben vermitteln soll. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Neue Website: Freiraum auf Zeit
Gesellschaftliche und ökonomische Strukturwandlungsprozesse führen häufig zu brachliegenden Arealen, die oft nicht direkt wieder genutzt werden. Temporäre Nutzungen können diese Zeiträume überbrücken und zur Aufwertung von Brach- und Freiräumen beitragen. Im Forschungsprojekt "Freiraum auf Zeit" des Ministeriums für Bauen und Verkehr NRW wurden eine Reihe typischer Fälle untersucht. Das neue Internetportal dient der Vermittlung dieser Forschungsergebnisse, gibt Handlungsempfehlungen im Umgang mit Zwischennutzungen und bündelt Informationen zum Thema. Die entsprechende Internetpräsenz finden Sie hier.

Baukultur Salon: Linz 2009 Kulturhauptstadt – Bauaufgabe oder Aufruf an die Zivilgesellschaft?
Der Baukultur Salon geht in die dritte Saison mit dem Anspruch, die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 auch im finalen Planungsjahr zu begleiten und zu inspirieren. Die bislang geführten Diskussionen rückten zwei Fragen immer wieder in den Mittelpunkt: „Welche Projekte haben nachhaltige Wirkung auf die Stadtentwicklung gehabt?“ oder „Warum sind einige Vorhaben gescheitert und andere nicht?“ Als erste Gäste für die Saison 2009 begrüßt der Baukultur Salon die österreichischen Nachbarn aus der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009. Weitere Details zur Veranstaltung am 7. Mai im stadtbauraum Gelsenkirchen finden Sie hier.

Fachtagung: Nachbarschaft der Kulturen – Interkulturelle Öffnung von Angeboten und Einrichtungen im Wohnumfeld
Interessierte und engagierte Personen im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und aus der stadtteilbezogenen Arbeit erhalten die Möglichkeit im Rahmen dieser Fachtagung, Erfahrungen mit und Perspektiven der interkulturellen Arbeit auszutauschen. Dabei sollen die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Einrichtungen in den Fokus genommen werden. In einzelnen Workshops werden die Themen Alter/Pflege, Jugendkultur, Wohnen und Interreligiosität vertiefend diskutiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung in Remscheid-Hohenhagen am 14. Mai erhalten Sie hier.

Buch: Ageing Society. Altern in der Stadt: Aktuelle Trends und ihre Bedeutung für die strategische Stadtentwicklung
IEine umfassende Studie hat am Beispiel der Stadt Wien das Thema des Alterns in der Stadt ausführlich untersucht und in Hinsicht auf seine Bedeutung für die strategische Stadtentwicklung analysiert. Im Sinne eines „Citizen Relationship Management“ werden mögliche Auswirkungen kommunaler Dienstleistungen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für das künftige kommunale Leistungsangebot für eine alter(n)sgerechte Stadt erarbeitet. Die Veröffentlichung, die von Edeltraud Hanappi-Egge und Peter Schnedlitz herausgegeben wurde umfasst 770 Seiten und kostet ca. 128 Euro. Weitere Details zur Studie und anderen Veröffentlichungen erhalten Sie hier.