News Service Abstandshalter

27.06.2011

Nutzerbefragung der Innovationsagentur Stadtumbau NRW
Nachdem in der vergangenen Woche schon viele Empfänger des NewsService der Innovationsagentur an unserer Nutzerbefragung teilgenommen haben, möchten wir heute erneut auf die Umfrage hinweisen. Ziel dieser Befragung ist es, das Angebot der Internetseite sowie die Gestaltung des NewsService an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Damit wir auch Ihren Wünschen gerecht werden können, bitten wir Sie, sich bis Donnerstag, den 30. Juni 2011 ein paar Minuten Zeit zu nehmen und unsere Fragen zu beantworten. Zur Teilnahme an der Nutzerbefragung klicken Sie bitte hier.

Modellprojekt „Standortprofilierung Herdecke-Innenstadt“
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW erarbeitet seit einigen Monaten gemeinsam mit der Stadt Herdecke und der Werbegemeinschaft Herdecke eine kooperative Strategie zur Standortentwicklung und zukunftsfähigen Profilierung der Herdecker Innenstadt [vgl. NewsService vom 2.5.2011]. Inzwischen ist der Prozess in die zweite Runde gegangen und die drei von der Innovationsagentur erarbeiteten Leitbilder zur Entwicklung der Stadt, die in einer zweiten Informationsveranstaltung für die Händler und Immobilienbesitzer vorgestellt wurden, werden intensiv diskutiert. Am Donnerstag, den 16. Juni 2011, wurden die bisherigen Ergebnisse nun auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Vertreter der Stadt, der Werbegemeinschaft und der Innovationsagentur präsentierten im Rahmen des Herdecker Wochenmarktes den kooperativen Prozess und diskutierten mit interessierten Bürgern über deren Wünsche und Anregungen. Ausführliche Informationen zu dem laufenden Prozess erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Herdecke, zu der Sie über diesen Link gelangen.

Eröffnung des neuen Mehrgenerationenparks mit dem 1. Heugrabenfest in Kreuztal
Die Stadt Kreuztal hat eine wichtige Etappe ihrer Stadtumbaumaßnahme erfolgreich bewältigt. Am Freitag, den 1. Juli 2011, übergibt Bürgermeister Walter Kiß den neu geschaffenen Mehrgenerationenpark im Rahmen des 1. Heugrabenfestes offiziell an die Bürgerschaft der Stadt. Auf dem rund 6.000 qm großen Areal im nahen Umfeld des Kulturbahnhofs ist nach rund achtmonatiger Bauzeit der neue Mehrgenerationenpark „Am Heugraben“ mit vielen Gestaltungselementen entstanden. Im Mittelpunkt der Umgestaltung stand die Idee, ein Parkgelände zu schaffen, das für Jung und Alt gleichermaßen ansprechend ist und gemeinschaftlich genutzt werden kann. Mehr Informationen zu diesem Projekt und zur Veranstaltung finden Sie hier.

Teilnahmewettbewerb: Citymanagement, Quartiersmanagement und Evaluation in Mönchengladbach
Durch das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt soll die City von Mönchengladbach-Rheydt in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht nachhaltig stabilisiert werden. Die Grundlage bildet das 2010 erarbeitete Innenstadtkonzept Mönchengladbach-Rheydt, das umfangreiche, querschnittsorientierte Maßnahmen zur Aufwertung des Citystandortes beinhaltet. Beim Fördergebiet handelt es sich um den Innenstadtbereich sowie die angrenzenden Wohnquartiere mit einer Gesamtfläche von 34 ha und rund 13.000 Einwohnern. Im Rahmen der Umsetzung des Programms Soziale Stadt in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt soll für die Arbeit vor Ort sowohl ein Quartiersmanagement, ein Citymanagement sowie die Evaluation eingerichtet werden. Darüber hinaus sollen alle Maßnahmen des Gesamtprojektes mit Hilfe eines Monitorings von städtebaulichen, ökonomischen und sozialen Kontextindikatoren auf Ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen beabsichtigt die Stadt Mönchengladbach, Managementleistungen in Form eines Dienstleistungsvertrages zu vergeben. Interessierte Büros bzw. Einrichtungen finden hier nähere Informationen.

Beyond Institutions - Inspirationen für selbstbewusste Stadtentwickler - Sonderausgabe des polis Magazins für Urban Development
Die Stadtplanung in Deutschland ist über ein dichtes Netz von Regeln, Vorschriften, Ämtern und Abteilungen hoch professionalisiert und zutiefst institutionalisiert. Dieses Netz muss robust und stabil sein. Es ist aber kaum noch in der Lage, angesichts von Personalmangel und knappen Kassen klar definierte Freiräume zu eröffnen und bewegliche Prozesse in einer sich rasant verändernden Welt zu gestalten. Die Sonderausgabe „Beyond Institutions“ des polis Magazins, das in Kooperation mit der Montag Stiftung in Bonn erarbeitet wurde, beschäftigt sich mit diesen Entwicklungen und sucht unter anderem Antworten auf die Fragen: Wie können angesichts Personalmangel und knapper Kassen Freiräume für zivilgesellschaftliches und sozialunternehmerisches Engagement eröffnet werden? Wie kann der schmale Grat zwischen Selbstverantwortung und Deregulierung in den Städten gestaltet werden? Das Magazin präsentiert beispielhaft innovative und nonkonforme Entscheidungs- und Gestaltungspartnerschaften in der Stadtentwicklung. Falls Sie darauf neugierig geworden sind, finden Sie hier den Link zum Download dieser Sonderausgabe.

Ausstellung zu „Container Architektur“ im NRW-Forum Düsseldorf
Der Container hält weltweit Einzug in die Architektur. Aus den Frachtkisten entstehen inzwischen Studentenwohnblocks, preisgekrönte Wohnhäuser oder Kreuzfahrtterminals. Sie sitzen als schicke Penthouses auf New Yorker Dächern oder als parasitäre Architekturen auf der Dachlandschaft von San Francisco. Sie stapeln sich zu Wohnhäusern in London oder zu Apartmenthochhäusern in Melbourne. Designer funktionieren sie zu mobilen Wohnungen oder spektakulären stationären Ferienhäusern um. Künstler entwerfen und realisieren Projekte mit und in Containern. Somit verbreiten sich die Transportboxen aus den Häfen der Welt immer stärker in unseren Städten und prägen so deren Erscheinungsbild mit. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte daher renommierte internationale Architekten, Designer und Künstler nach Entwürfen - und erhielt eine wahre Flut an Einreichungen. Zwei Dutzend dieser Entwürfe sind seit dem 8. Juni in der Ausstellung "Container Architektur", als Modelle im großen Maßstab 1:5 nachgebaut, zu sehen. Ausführliche Informationen und einige visuelle Eindrücke zu dieser Ausstellung finden Sie hier.