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27.06.2016

Stadtumbau Dortmund: Ausstellung WESTPASSAGE im Stadtumbaugebiet „Unionviertel“ eröffnet 
Im Dortmunder Stadtumbaugebiet „Unionviertel“ wurde in der vergangenen Woche eine ausgesprochen interessante und sehenswerte Ausstellung eröffnet. „WESTPASSAGE“ heisst sie und zeigt die Sichtweise verschiedener im Gebiet arbeitender Künstler auf das Gebiet, seine Menschen und seine Entwicklungen. Man könnte sie Heimatforscher nennen: Die Künstlerinnen und Künstler der „Westpassage“ arbeiten alle vor Ort, teils leben sie auch hier. Gemeinsam haben sie sich auf eine Reise noch tiefer ins Innere des Unionviertels begeben – mit geschärftem Blick auf die Oberflächen und hinter die Kulissen, auf die Menschen und die Topografie des Orts. Durch ihre sehr verschiedenen künstlerischen Ansätze haben sie sich gegenseitig inspiriert und ihre Kreativität multipliziert. Und auch für die Besucher der Ausstellung sind die Kontraste zwischen den Herangehensweisen fruchtbar: Jedes Projekt eröffnet seine eigene Perspektive. Zu sehen wird diese bemerkenswerte Ausstellung noch bis zum 3. Juli 2016 [jeweils am Wochenende] in der Werkstatthalle im Union Gewerbehof. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Das erste WG-Haus in Altena steht kurz vor seiner Eröffnung
Gerade in Schrumpfungsregionen bedarf es für lokale Wohnungsgesellschaften kreativen und innovativen Engagements, um junge Bewohner zu binden und als dauerhafte Mieter und Bewohner zu binden. Dazu hat die Altenaer Wohnungsgesellschaft jetzt ein ausgesprochen attraktives und innovatives Projekt realisiert: Das erste WG-Haus in Altena für Auszubildende und andere junge Stadtbewohner: Azubis der Altenaer Baugesellschaft und ortsansässiger Handwerkerfirmen planen und realisieren ein Wohngemeinschaftshaus für 6 oder mehr Bewohner in der Altenaer Nordstraße 17. Fertigstellungstermin ist der 30. Juni 2016. Das 196-qm-Haus bietet neben sechs Zimmern von 11 qm bis ca.17 qm [Doppelbelegung möglich] viele Gemeinschaftsflächen zur Begegnung. Im Erdgeschoss wird eine voll ausgestattete Küche eingerichtet, nebenan findet man einen offenen möblierten Wohn- und Essbereich. Hinzu kommen im Kellerbereich eine Chill-Ecke mit Bar, Trocken- und Abstellraum und ein freundlicher Garten mit Sitzecke und Grillplatz zum Entspannen. Ausführlichere Informtionen zu diesem vorbildhaften Projekt, für das aktuell unter anderem auch in den Kinos der Region geworben wird, finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Startschuss der Initiative „StadtUmland.NRW“ – Zukunftskonzepte für Großstädte und ihre Nachbarkommunen
Der nordrhein-westfälische Stadtentwicklungsminister Michael Groschek eröffnete diesen Wettbewerb, der die Großstädte des Landes und ihre Umlandgemeinden zu mehr Kooperation anregen soll,  am 3. Juni in Neuss. Das Ministerium lädt ab sofort alle Großstädte und ihre Nachbarkommunen zur Eingabe von Projektvorschlägen ein, die im Rahmen der Initiative „StadtUmland.NRW“ bis zum Sommer 2017 mit einem international besetzten Auswahlgremium aus Fachleuten diskutiert, entwickelt und schließlich präsentiert werden können. Dabei sollen zukunftsfähige Konzepte für eine neue Balance in der Stadtentwicklung von Stadt und Umland erarbeitet werden. „Denn die wesentlichen Herausforderungen und Aufgaben der Stadtentwicklung und der Mobilitätsplanung lassen sich heute und in Zukunft nur partnerschaftlich im Verbund von Stadt und Umland bewältigen. Nur wer kooperiert, gewinnt !“  sagt  Minister Groschek. Die konzeptionelle Entwicklung von bis zu 12 Projektideen will das Ministerium mit je 200.000 € finanziell unterstützen. Weitere Informationen zu dieser Initiative und zum Projektaufruf finden Sie hier.  

Veranstaltung: Handlungskonzepte Wohnen: Ziele – Verfahren - Praxis 
Die mittlerweile sehr gut etablierte und fachlich anerkannte Reihe der „Bochumer Stadtgespräche“ geht in eine neue Runde: Am 29. Juni 2016 findet im Kunstmuseum Bochum [Kortumstraße 147] das nächste Stadtgespräch statt, das sich mit Zielen, Verfahren und Praxis im Umgang mit Handlungskonzepten Wohnen befasst. Den Einladungsflyer zu dieser sicherlich wieder spannenden und fachlich interessanten Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Projektaufruf: Gute Beispiele zur Nutzung von Synergien zwischen Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit in benachteiligten Quartieren
Im Auftrag des Umweltbundesamts führt das Deutsche Institut für Urbanistik in Kooperation mit dem IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik sowie sociodimensions ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Möglichkeiten der verstärkten Nutzung von Synergien zwischen Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit in Programmengebieten der gebietsbezogenen Stadterneuerung durch. Mittels eines Methodenmixes aus Dokumentenanalyse, Durchführung von vier Fallstudien mit Experteninterviews und teil- nehmender Beobachtung einschließlich narrativer Interviews mit Quartiersbewohner/innen sowie Dokumentation von best practices wird auf verschiedenen Ebenen der Frage nach- gegangen, ob und wie umweltpolitische Anliegen und sozioökonomische Herausforderun- gen auf Quartiersebene – insbesondere im Hinblick auf Verteilungs- und Zugangsgerech- tigkeit, Verfahrensgerechtigkeit, nachhaltige Lebensstile und Konsummuster sowie lokale Innovationen – im Rahmen von Programmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung implementiert und umgesetzt werden können. Projektvorschläge können noch bis Ende Juni eingereicht werden – Genaueres dazu erfahren Sie in diesem Dokument.

Stellenausschreibung: StadtentwicklerIn für Solingen gesucht 
Die Stadt Solingen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stadtentwicklerin oder einen Stadtentwickler für eine Mitarbeit im Stadtdienst 60 [Stadtentwicklung]. Die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Stelle leiten sich aus den jeweiligen Integrierten Konzepten ab und umfassen Wohnumfeldmaßnahmen, verschiedene Infrastrukturprojekte, Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels und der lokalen Ökonomie, sozialflankierende Maßnahmen sowie Hof- und Fassadenprogramme, Verfügungsfonds etc. In den Quartieren der gebietsbezogenen Stadterneuerung ist oder wird ein Quartiersmanagement eingesetzt. Die Beteiligung der Bewohnerschaft, die enge Kooperation mit Dritten und die Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements spielt dabei eine große Rolle. Ausführlichere Angaben zur ausgeschriebenen Stelle, wie auch zum Bewerbungsverfahren [Bewerbungen können bis zum 22. Juli 2016 eingereicht werden], finden Sie hier.  

Veröffentlichung: Handlungskonzepte Wohnen – vom Beschreiben zum gemeinsamen Handeln. Ein Leitfaden für Kommunen  
„Kommunale Handlungskonzepte Wohnen“ haben in den letzten Jahren einen immer wichtigeren Stellenwert in der nordrhein-westfälischen Wohnraum- und Städtebauförderung gewonnen. Sie leisten in de Praxis einen wichtigen Beitrag zum zielgenauen, nachhaltig wirksamen und effizienten Einsatz der entsprechenden öffentlichen Fördermittel. Dies gilt im übrigen auch für die damit einhergehenden privaten Investitionen. Das nordrhein-westfälische Städtebauministerium [MBWSV NRW] hat nun eine Veröffentlichung vorgelegt, die als Leitfaden für Kommunen angelegt ist und die, auf Basis einer systematischen Auswertung der bisherigen lokalen Praxis in diesem Handlungsfeld zahlreiche praktische und hilfreiche Hinweise und Anregungen gibt. Den Link zum Download dieser Veröffentlichung, die als Druckversion nicht verfügbar ist finden Sie hier.

Veröffentlichung: Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor 
Nach vier Jahren Präventionsarbeit im Lernnetzwerk „Kein Kind zurücklassen“ zieht die „ Landeskoordinierungsstelle zur fachlichen Begleitung des Lernnetzwerks und der Modellkommunen“ eine Zwischenbilanz. Sie schaut auf das Gelernte und Erreichte zurück. Und sie benennt die Standards und Wege für die Zukunft. Der Bericht gibt eine "Navigationshilfe", die es ermöglicht von unterschiedlichsten Startpunkten aus in den Aufbau einer Präventionskette einzusteigen und gemeinsam an der Qualität dieser Ketten stetig zu arbeiten. Der Bericht identifiziert zusätzlich weitere Standards bei der Arbeit mit Präventionsketten, um dem langfristigen Ziel "Kein Kind zurückzulassen" wieder ein Stück näher zu kommen. Beispiele aus den Kommunen machen plastisch, wie die jeweiligen Stationen erfolgreich mit allen entscheidenden Akteuren aus der Kommune umgesetzt werden können. Das Schlusskapitel präsentiert Praxis zum Nachmachen auf der konkreten Angebotsebene. Von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg fädelt es gelungene Praxisbeispiele aus den Modellkommunen auf eine Präventionskette, die Angebote für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen enthält. Den Link zum Download dieser Veröffentlichung finden Sie hier.