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27.09.2010

Video der Woche: Stimmen der Jahrestagung des vdw Rheinland Westfalen zu den geplanten Kürzungen von Bundesmitteln
Am 15. und 16. Juni fand das 9. Forum Wohnungswirtschaft, die Jahrestagung des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen, unter dem Motto „Zukunftssicheres Wohnleben: Immobilienwirtschaftliche Strategien für schwierige Quartiere“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die gegenwärtigen wirtschaftlichen, sozialen und infrastrukturellen Entwicklungen in den Städten als wesentliche Rahmenbedingungen wohnungswirtschaftlichen Handelns. Dabei wurde der Frage nachgegangen, ob und wie die immobilienwirtschaftlichen Strategien der Wohnungsunternehmen gegebenenfalls neu zu justieren sind, um komplexe Quartiersentwicklungen weiterhin steuern und gestalten zu können. Unser aktuelles Video der Woche, das Kommentare und Einschätzung von Akteuren dieser Tagung zu den geplanten Kürzungen von Bundesmitteln für Städtebau- und Wohnraumförderung präsentiert, steht Ihnen hier zur Ansicht zur Verfügung.

Aktualisierte Beschreibungen der Stadtumbauprojekt „Datteln-Wasserstadt“, „Datteln-Südring/ Hafenstraße“ und „Duisburg-Hochheide“
Wie bereits in der vergangenen Woche berichtet, aktualisieren wir gegenwärtig die auf unserer Homepage bereitgestellten Projektbeschreibungen zu den Maßnahmen des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus. In dieser Woche haben wir die Beschreibungen zu drei weiteren Projekten online aktualisiert. Während sich das Projekt „Wasserstadt“ in Datteln der Revitalisierung einer Zechenbrache als Wohn- und Freizeitstandort widmet, steht bei den anderen beiden Projekten der Umgang mit nicht mehr nachgefragten und nicht sanierungsfähigen Wohnimmobilien im Vordergrund. Sowohl das Projekt „Datteln-Südring/ Hafenstraße“ als auch „Duisburg-Hochheide“ konzentrieren sich auf eine Aktivierung der zahlreichen Eigentümer der Schrottimmobilien als zentrale Voraussetzung eines zukünftigen Rückbaus. Die aktualisierten Projektbeschreibungen stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
[hochheide.pdf]
[datteln.pdf]
[suedring.pdf]

Projekt der Woche: Traumgärten Oldenburg – Standortprofilierung unter Nutzung lokaler Traditionen und Stärken
Das Projekt der Oldenburger Traumgärten zeigt beispielhaft die Chancen und Potenziale temporärer Aktionen als Beitrag zur Attraktivierung und Profilierung des Standorts Innenstadt auf. Seit einigen Jahren entstehen, anknüpfend an die Spezialisierung der Region als Standort zahlreicher Gärtnereien und Baumschulen, auf den Plätzen und Straßen der Fußgängerzone während der Sommermonate temporäre Bauern- und Cottagegärten. Die Gärten werden mit einem attraktiven Rahmenprogramm verknüpft, das Kunden in die City zieht und ihre Verweildauer erhöht. Gestaltung und Pflege der Träumgärten übernehmen die lokalen Garten- und Landschaftsbauer, die sich somit im Rahmen der Aktion öffentlich präsentieren können. Eine detaillierte Beschreibung dieses spannenden Projekts haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Vortrag zu Chancen des Strategischen Leerstandsmanagements in Rinteln
Die Altstadt von Rinteln weist mit ihrer historischen Fachwerkbebauung eine attraktive städtebauliche Gestalt auf. In der kleinteiligen Bebauungsstruktur lassen sich jedoch punktuell Trading-Down-Prozesse und erste gewerbliche Leerstände beobachten. Vor diesem Hintergrund hielt Herr David R. Froessler, Leiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, am 1. September vor dem Arbeitskreis Denkmalschutz sowie interessierten Händlern, Gewerbetreibenden und Bürgern einen Vortrag zu den Chancen und Potenzialen eines Strategischen Leerstandsmanagements. Der Ansatz des Strategischen Leerstandsmanagements, der auf eine umfassende, nachhaltige [Neu-]Profilierung von Zentren abzielt, ist aus den Modellprojekten der Innovationsagentur hervorgegangen. Die Berichterstattung der lokalen Presse zu dieser Veranstaltung können Sie hier nachlesen.

Veranstaltung zu Möglichkeiten der Zwischennutzung von Flächen und Gebäuden
Brachgefallene Flächen und Immobilien, die nicht unmittelbar einer neuen Nutzung zugeführt werden können, bieten vielfältige Potenziale, die sich in Form temporärer Nutzungen entwickeln und nutzen lassen. Die in vielen Städten praktizierten Zwischennutzungen eröffnen Möglichkeiten sowohl für wirtschaftliche Aktivitäten als auch für unkonventionelle kulturelle, zivilgesellschaftliche und unternehmerische Experimente. Gerade die experimentellen Zwischennutzungen tragen vielfach auch zu einer positiven Image- oder Markenbildung der betreffenden Flächen und Standorte bei. Vor diesem Hintergrund widmet sich das DIfU-Seminar „Möglichkeiten der Zwischennutzung von Flächen und Gebäuden“, das am 25. und 26. Oktober 2010 in Berlin stattfindet, den Zwischennutzungen sowohl im Hinblick auf ihre Wirkungen im Stadtraum als auch unter dem Aspekt ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Weitere Informationen und das Seminarprogramm stehen Ihnen hier zur Verfügung.