News Service Abstandshalter

27.09.2016

Netzwerktagung 2016: WOHNEN IN DER STADT | Wie wollen wir wohnen? Wie werden wir wohnen?
Die Jahrestagung der Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens wird in diesem Jahr durch die Innovationsagentur Stadtumbau NRW organisiert. Sie findet am 10. November 2016 im Textilwerk Bocholt statt und widmet sich dem Thema „WOHNEN IN DER STADT | Wie wollen wir wohnen? Wie werden wir wohnen?“. Neben einem Ausblick auf mögliche zukünftige Trends und Herausforderungen im Hinblick auf Wohnwünsche und Wohnungsmarktentwicklungen wird sich die Tagung mit der Leistungsfähigkeit der Instrumente nordrhein-westfälischer Städtebau- und Wohnraumförderpolitik befassen. Der Schwerpunkt des Tages liegt auf der Präsentation von Beispielen „Guter Praxis“ und ihrer Diskussion zwischen Praktikerinnen und Praktikern aus den Städten, Gemeinden, Planungsbehörden und Wohnungsunternehmen Nordrhein-Westfalens. Das Programm zu dieser Tagung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt. Ab sofort ist auch eine Online-Anmeldung möglich, zu dieser Sie über diesen Link gelangen.

Städtebauförderung NRW: Neuer Projektaufruf zum Thema „Quartiersförderung“ veröffentlicht  
Zu Beginn dieser Woche wurde ein neuer Projektaufruf veröffentlicht, der sich mit dem Thema „Quartiersförderung“ befasst. Im Rahmen des durch diesen Projektaufruf umgesetzten Landesprogramms der Städtebauförderung können Städte und Gemeinden insbesondere darin unterstützt werden, die Infrastruktur für die Zielgruppe „Kinder und Jugendliche“ zu verbessern. Städten und Gemeinden, die sich mit ihren jeweiligen Präventionskonzepten erfolgreich im Rahmen des Aufrufs „Starke Quartiere“ qualifiziert haben,  wird dabei ebenso ein Fördervorrang eingeräumt wird wie den Städten und Gemeinden, die im Rahmen der Modellvorhaben „Kein Kind zurück lassen“ lokale Präventionsketten entwickelt haben oder in ein Kreisweites Präventionskonzept eingebunden sind. Entsprechende Förderanträge müssen bis zum 28. Oktober 2016 beim MBWSV NRW eingereicht werden. Den vollständigen Text dieses Projektaufrufs haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Modellvorhaben NRW: „Kein Kind zurücklassen!“ wird ausgeweitet  
Nach dem Erfolg des Modellvorhabens soll die Initiative "Kein Kind zurücklassen!" jetzt auf weitere 22 Kommunen ausgeweitet werden. Kinder- und Jugendministerin Christina Kampmann lud deshalb zu Regionalkonferenzen ein, die bereits in Bielefeld [12. September], Dortmund [21. September] und Köln [23. September] stattgefunden haben. Weitere Konferenzen sind für Düsseldorf [4. Oktober] und Münster [6. Oktober] geplant. Eingeladen sind Landrätinnen und Landräte, Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die für den Bereich Jugendhilfe zuständigen Dezernentinnen und Dezernenten. Ziel der Regionalkonferenzen ist es, in den Kommunen präventives Handeln zugunsten von Kindern zu etablieren. Die bisherigen Modellkommunen werden dabei eng in die landesweite Verbreitung eingebunden. So sollen sie in einem von der Landesregierung organisierten Lernnetzwerk ihre Erkenntnisse an die jetzt und später hinzukommenden Kommunen weitergeben und neue Ansätze entwickeln. Bis Mitte November können Kommunen ihr Interesse bekunden. Ausführliche Informationen zu diesem nun deutlich erweiterten Förderangebot finden Sie hier.

Wettbewerb: Engagementpreis NRW 2017 – Generationen schaffen Möglichkeiten - gemeinsam Engagement gestalten   
Das bürgerschaftliche Engagement ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Hier kommt ein „Sich-umeinander-Kümmern“ zum Ausdruck, das Zusammenhalt schafft und Teilhabe fördert. Bürgerschaftliches Engagement hilft, neue Lösungsansätze für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zu finden und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Unter dem Motto „Generationen schaffen Möglichkeiten – gemeinsam Engagement gestalten“ können sich ab sofort Vereine, Stiftungen und Bürgerinitiativen für den Engagementpreis NRW 2017 bewerben. Das gab Ministerin Christina Kampmann in Düsseldorf bekannt. Mit diesem Preis sollen vorbildliche Projekte des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt und bekannt gemacht werden. Bewerbungen sind noch bis zum 28. Oktober 2016 möglich. Ausführliche Informationen zu einer Teilnahme an diesem Wettbewerb finden Sie hier.

Weiterbildung: Technik-Workshop „Energetische Gebäudesanierung und effiziente Anlagentechnik“   
Diese Veranstaltungsreihe des Bildungszentrums für die Be- und Entsorgungswirtschaft [BEW] umfasst ein zweitägiges Seminar und einen weiteren, auch separat buchbaren eintägigen Workshop. Insbesondere werden die Umsetzung von Sanierungskonzepten hinsichtlich planerischer und organisatorischer Fragen, der oft weitreichenden finanziellen Entscheidungen und notwendigen fachlichen Kenntnisse zur Gebäudesanierung und Anlagentechnik behandelt. Die Kompaktschulung richtet sich in erster Linie an Klimaschutzmanager und -managerinnen und Klimaschutzbeauftragte, um ihre technischen Kenntnisse aufzufrischen bzw. zu erweitern. Ausführliche Informationen zu Inhalten, Organisation und Preis dieser Weiterbildungsveranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: „Bürger treffen Stadtverwaltung“ – Anforderungen bürgerschaftlichen Engagements an eine moderne, bürgerfreundliche Stadtverwaltung   
Wir haben bereits mehrfach über das sehr erfolgreiche nordrhein-westfälische Format der „Quartiersakademie“ berichtet. Nun findet in dieser Reihe eine weitere ausgesprochen interessante und für die Arbeit in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens relevante Veranstaltung statt: Sie widmet sich der Frage, welche Anforderungen engagierte Bürger[-gruppen] an moderne Stadtverwaltungen haben, um sich erfolgreich in lokale Prozesse der Quartierserneuerung einbringen zu können. Das Programm zu dieser Veranstaltung, die am Montag, den 24. Oktober 2016 in Hagen stattfinden wird – auch mit allen für eine Anmeldung notwendigen Angaben – haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Prävention in Lebenswelten – Die Umsetzung des Präventionsgesetzes in NRW  
In Nordrhein-Westfalen gibt es neue Möglichkeiten der Prävention und Gesundheitsförderung. Ende August 2016 wurde die Landesrahmenvereinbarung Prävention unterschrieben – von den gesetzlichen Krankenkassen und -verbänden, den Unfall- und Rentenversicherungen und dem Land Nordrhein-Westfalen. Die Agentur für Arbeit ist der Vereinbarung in der Zwischenzeit ebenfalls beigetreten. Jetzt geht es darum, das Engagement aller Akteurinnen und Akteure für mehr Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in NRW zu stärken. Dazu gehören unter anderem der Öffentliche Gesundheitsdienst, die Träger der örtlichen Jugendhilfe, die Wohlfahrtsverbände und die Kommunen in NRW. Diesem Ziel widmet sich eine Veranstaltung der Partner dieser Landesrahmenvereinbarung, die am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 im Zeughaus in Neuss stattfindet. Das Programm zu dieser Veranstaltung – auch mit allen für eine Anmeldung notwendigen Angaben – haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Öffentlichkeitsbeteiligung im Städtebau    
Die Öffentlichkeitsbeteiligung bei formellen Verfahren in der Raumordnung und im Städtebau besteht im Wesentlichen aus der Anhörung von Betroffenen und Interessenten sowie aus der Erörterung der im jeweiligen Anhörungsverfahren ermittelten Einwendungen mit den Einwendern. Die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an den Planungen und Entwicklungen bildet die Grundlage für Akzeptanz und Identifikation in der Stadtgesellschaft. Bewohner beziehungsweise Bürgerbeteiligung in der Quartiersentwicklung, Stadtentwicklung, Stadterneuerung sowie an Planungsprozessen unterschiedlicher Planungsebenen benötigen Wissen und Erfahrung im Umgang mit Argumenten. Neben den erprobten Formaten hat sich in der jüngeren Vergangenheit durch die digitale Medienwelt ein weitere Ebene entwickelt. Wie gehen die Kommunen mit den neuen Trends um? Welche Spielregeln gelten in der Beteiligungskultur? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine Veranstaltung, die am 27. und 28. Oktober 2016 vom Institut für Städtebau in Berlin organisiert wird. Detaillierte Informationen zum Programm, zur Anmeldung und auch zur Anreise zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: Flüchtlingszuzug als Herausforderung für die Stadtentwicklungspolitik 
Der Zuzug von Flüchtlingen stellt unsere Gemeinwesen vor wichtige Aufgaben, die nur im Zusammenspiel vieler gesellschaftlicher Akteure gelöst werden können. Besonders deutlich wird dies auf dem Gebiet der Stadtentwicklung, wo ohnehin sehr unterschiedliche Akteure miteinander kooperieren und ihre Aktivitäten koordinieren müssen. Flüchtlinge ziehen zu einem großen Teil in städtische Ballungsgebiete. Diese Entwicklung verstärkt den Druck auf die Mieten und verknappt den vorhandenen Wohnraum weiter. Eine wichtige Aufgabe der Stadtentwicklungspolitik wird es künftig sein, in problembelasteten Stadtteilen keine weiteren Konkurrenzen zwischen Geringverdienenden, Studierenden und Flüchtlingen aufkommen zu lassen. Darüber hinaus geht es um Fragen der Quartiersentwicklung: Welche Erfahrungen wurden in Projekten mit Integration von Migranten gemacht, auf die sich jetzt aufbauen lässt? Welche Strukturen müssen hinzukommen? Stellt sich die Situation in verschiedenen Quartierstypen unterschiedlich dar? Und wie muss darauf reagiert werden? Diese und zahlreiche weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die von der Evangelischen Akademie Lokkum am 24. und 25. Oktober 2016 veranstaltet wird. Weiterführende Informationen und Links zu dieser Tagung stehen hier für Sie bereit.

Veröffentlichung: Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensverhältnisse neu denken – Perspektiven und Handlungsfelder    
Ein Ad-hoc-Arbeitskreis der Akademie für Raumforschung und Landesplanung [ARL] hat ein Positionspapier zum Thema „Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensbedingungen“ erarbeitet, das nun veröffentlicht wurde. Die Autorinnen und Autoren geben darin zahlreiche Diskussionsanstöße und rufen zu einer konstruktiven und offenen Auseinandersetzung mit neuen Lösungs- und Denkansätzen ohne Vorfestlegungen auf. Ausführlichere Informationen zu den Inhalten dieses Positionspapiers und auch die Möglichkeit zur Online-Bestellung finden Sie hier.