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27.11.2017

Stadterneuerung NRW: Startschuss für den Ausbau grüner und lebenswerter Heimat 
18 Städte und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten im Rahmen des neuen Städtebauförderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ 23,65 Millionen Euro. Insgesamt werden 19 Projekte zum Erhalt und Ausbau öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen finanziell unterstützt. „Mit dem Programm Zukunft Stadtgrün fördert Nordrhein-Westfalen erstmals städtebauliche Maßnahmen für lebenswerte und grüne Heimat. 19 interessante Projekte in 18 Städten und Gemeinden werden die Lebens- und Wohnqualität in diesen Kommunen weiter verbessern“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach. Schwerpunkte des Programms „Zukunft Stadtgrün“ liegen in der Aufwertung öffentlicher Parkflächen, Verbesserung der Umweltsituationen in Straßenräumen und auf Plätzen. Eine vollständige Liste der im Rahmen dieses Programms geförderten Projekte finden Sie hier.

Wohnungspolitik NRW: Zertifikate für generationsgerechte Quartiere      
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der NRW.BANK, der Wohnungswirtschaft, der Bertelsmann-Stiftung und des „Familiengerechte Kommune e. V.“ hat Ministerin Ina Scharrenbach kürzlich Zertifikate für generationsgerechte Quartierskonzepte vergeben. Insgesamt wurden neun Wohnungsunternehmen zertifiziert. „Wohnen schafft Heimat. Damit das gelingt, müssen generationsgerechte Quartiere unterschiedliche Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen. Mit der Zertifizierung unterstützen wir richtungsweisende Konzepte für bezahlbare Wohnungen und Quartiere, in denen alle Generationen eine Heimat finden können.“ erklärte Scharrenbach vor rund 100 Gästen. Ausführlichere Informationen zu dieser Auszeichnung und auch eine Liste der ausgezeichneten Projekte finden Sie hier.

Veranstaltung: Grüne Infrastruktur und planungskultureller Wandel  
Das aktuelle Städtebauliche Kolloquium des Fachgebiets Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund befasst sich mit der sogenannten „grün-blauen“ Infrastruktur im Kontext von Verdichtung und Wachstum. Die zweite Veranstaltung der aktuellen dreiteiligen Reihe bietet Vorträge und Diskussion unter den Titeln „Grüne Infrastruktur im europäischen Vergleich: Beispiele aus Manchester, Kopenhagen und dem Ruhrgebiet“ und „Warum ein Agglomerationskonzept? Herausforderungen und Zukunftsfragen der Raumentwicklung in der Region“. Ausführlichere Informationen zu diesem aktuell laufenden Städtebaulichen Kolloquium an der TU Dortmund finden Sie hier.

Veranstaltung: Kommunale Stellplatzsatzungen    
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat Anfang August 2017 gemeinsam mit dem Städtetag NRW, dem Landkreistag NRW, dem Städte- und Gemeindebund NRW, der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. [AGFS], und gemeinsam mit kommunalen Experten eine Musterstellplatzsatzung NRW sowie einen begleitenden Leitfaden zur Erstellung von Stellplatzsatzungen erarbeitet, um so den Kommunen eine Hilfestellung zu bieten. Um die Regelungsmöglichkeiten, die sich den Kommunen bieten, zu erläutern und Fragen hierzu zu klären, hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW zusammen mit den drei kommunalen Spitzenverbänden im Herbst 2017 bereits fünf Workshops durchgeführt. Aufgrund des großen Interesses wird nun ein weiteres Fachforum am 18. Dezember 2017 in Köln angeboten. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: OP EFRE NRW – Gemeinsam in die zweite Halbzeit 
Am 20. Dezember 2017 wird in der Turbinenhalle der Düsseldorfer Stadtwerke eine Veranstaltung anlässlich der „Halbzeit“ der aktuellen Förderphase des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung [EFRE] stattfinden. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll nicht nur das bisher Erreichte im Mittelpunkt stehen, sondern auch ein Ausblick auf die Diskussion um die Zukunft der Strukturfonds nach 2020. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema – und in Kürze auch das genaue Programm zu dieser Veranstaltung – finden Sie hier.

Veranstaltung: Ein neuer Stadt.Umbau.Salon
Die Kollegen des Fachgebiets Stadtumbau + Ortserneuerung an der TU Kaiserslautern veranstalten zum Jahresbeginn wieder einen Stadt.Umbau.Salon. Im Rahmen der 12. Ausgabe dieses immer wieder spannenden und interessanten Formats wird am 9. Januar 2018 ab 19 Uhr Marie Neumüllers von den Urbanizers aus Berlin anschaulich an zehn Beispielen aus der ganzen Republik von Lust und Frust des konstruktiven Zusammenwirkens zwischen bürgerschaftlichem Engagement und öffentlicher Hand berichten. Veranstaltungsort wird – wie gewohnt – eine leerstehende Immobilie in der Kaiserslauterner Innenstadt sein – diesmal das ehemalige Alte Rex-Kino in der Riesenstraße. Ausführlichere Informationen zu den Kaiserslauterner Stadt.Umbau.Salons finden Sie hier.  

Veröffentlichung: Online-Handel – Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren      
Das DIFU hat eine Kurzfassung der Studie "Online-Handel: Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren" veröffentlicht. Im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebau [ExWoSt] untersuchte das DIFU gemeinsam mit den Partnern BBE Handelsberatung und elaboratum aus München im Auftrag von BMUB, BBSR und HDE [Handelsverband Deutschland] die möglichen räumlichen Auswirkungen von Online-Handel auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren. Das Ergebnis dieser Untersuchung steht nun hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren – Chancen und Hemmnisse       
Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] wurden Chancen, Hemmnisse und Herausforderungen für eine stadtverträgliche Nutzungsmischung in den zentralen Stadträumen analysiert. Darüber hinaus wurden Erfolgsfaktoren herausgearbeitet und daraus Lösungsansätze zur Überwindung von Hemmnissen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Ergebnisse dieser Forschungen stehen nun hier zum Download für Sie bereit.