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28.04.2014

Stadtumbau Bielefeld: Neue „Landschaftsbasen“ für die Park- und Spiellandschaft Sennestadt
In Bielefeld hat der dritte Bauabschnitt des Stadtumbauprojektes "Park- und Spiellandschaft Sennestadt" hat begonnen. In den ersten beiden Bauabschnitten wurden bereits der Sennestadtteich aufgewertet, Wegverbindungen hergerichtet, ein Stangenwald und eine Boulebahn errichtet. Nun soll eine Landschaftsklammer an der Travestraße als Weiterführung der Wegeverbindungen zwischen Bullerbach- und Ost-West-Grünzug entstehen. Ferner werden Landschaftsbasen am Ost-West-Grünzug sowie im Bereich der Mühlenteiche errichtet, die zum Verweilen einladen. Mehr Informationen zu diesem interessanten und anregenden Konzept der „Landschaftsbasen“ finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Neuer Burgaufzug durch Minister Groschek eröffnet

Um genau 11.57 Uhr schnitt NRW-Bauminister Michael Groschek am vergangenen Samstag das rote Band durch – das war der Startschuss für Altenas Burgaufzug, vor dem sich bald schon lange Schlangen bildeten. Zahlreiche Altenaer, aber auch viele Gäste aus der Umgebung, wollten sehen, was da für sieben Millionen Euro in den Berg gebaut wurde. „Hier wird Zukunft geschaffen“, sagte Minister Groschek und verwies auf den demographischen Wandel und die Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe. Wer sich dafür einsetze, könne den barrierearmen Zugang zur Burg nur begrüßen. Mehr Informationen zu diesem Leuchtturmprojekt des Altenaer Stadtumbaus, von dem zu Recht eine deutliche Aufwertung und Stärkung des Zentrums und seiner Fußgängerzone erwartet wird, finden Sie hier.

Stadtumbau Herten: Ein Team geht auf Abschiedstour
Drei Jahre lang hatten sie Zeit, um im Hertener Norden etwas zu bewegen. Die Mitarbeiter des Stadtteilbüros sehen ihr Ziel nun erreicht. Das Büro schließt nun, und das Team geht vom 25. bis 29. April auf eine "Abschiedstournee" durch die Stadtteile Paschenberg und Langenbochum. Auf Wiedersehen sagen und über die weiter bestehenden Projekte informieren, das will das Team an folgenden Tagen. Ausführlichere Informationen zum bisher Erreichten und zu den nächsten Aktivitäten in diesem Stadtumbaugebiet finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Engagierter Kampf gegen Schrottimmobilien
Der Kommunale Ordnungsdienst [KOD] der Stadt Gelsenkirchen nimmt weiter (Schrott-)Immobilien ins Visier, bei denen es Hinweise auf unzumutbare Wohnverhältnisse gibt – etwa unhygienische, gesundheitsschädigende Rahmenbedingungen, erhebliche Brandschutzmängel oder Überbelegung. Oder aber den Verdacht auf illegale, zweckentfremdete Nutzung von Räumen. Gemeinsam mit der Polizei sind am Donnerstag zwei Objekte geschlossen worden. Kommende Woche Dienstag wird eine weitere, mit dem Haus Schalker Markt 6 inzwischen vierte Immobilie als unbewohnbar deklariert und versiegelt. Mehr Informationen zu diesem engagierten und entschiedenen Kampf der Stadt Gelsenkirchen gegen die Entstehung und den Betrieb von Schrottimmobilien finden Sie hier.

Stadtumbau Essen: Aufbruch durch Abbruch
Auch die Stadt Essen beweist große Entschiedenheit und großes Engagement, wenn es um die Beseitigung von Schrottimmobilien geht. Dabei wandelt sich das Bild der Stadt aktuell an vielen Orten, weil gleich ein halbes Dutzend Groß-Immobilien der Abrissbirne zum Opfer gefallen sind und noch fallen: Vom alten AEG-Haus an der Kruppstraße, das dem Neubau für den Logistik-Konzern DB Schenker weicht, bis zum aufgegebenen Spaßbad „Oase“, vom einstigen Jugendzentrum an der Pape-straße bis zum Stadtarchiv, auf dessen Gelände ein Hotel der Marke „Moxy“ entstehen soll, vom neuen Kreuzeskirchviertel, das von der Firma Allbau entwickelt wird, bis zur alten Volkshochschule. Der Abbruch als Zeichen des Aufbruchs: Baudezernentin Simone Raskob freut sich, dass die Philosophie, „reinen Tisch“ zu machen, sich augenscheinlich auszahlt. Mehr Informationen zu diesem engagierten Vorgehen der Stadt Essen finden Sie hier.

Wohnungsbau: Neue barrierefreie Bungalow-Siedlung in Bergkamen
Wer früher im Alter barrierefrei wohnen wollte, musste in ein Seniorenheim ziehen. Mittlerweile hat sich es sich auf dem Wohnungsmarkt herumgesprochen, dass immer mehr Senioren in den eigenen oder angemieteten vier Wänden wohnen wollen. Ein Beispiel dafür ist das Bergkamener Projekt der UKBS im Bereich Eichendorffstraße/In den Kämpen. In der vergangenen Woche feierten die Kreiswohnungsbaugesellschaft und die Stadt dort den ersten Spatenstich für die insgesamt zwölf barrierefreien Bungalows, die auf dem Areal entstehen. Sowohl UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer als auch Bürgermeister Roland Schäfer wiesen darauf hin, dass das Projekt zum demographischen Wandel passe. Dass die Behauptungen richtig sind, beweist das Interesse von potenziellen Mietern. Nach den ersten Berichten im vergangenen Jahr in der Presse meldeten sich etliche Bürger. „Es liegen derzeit 35 konkrete Anfragen vor“, sagte Fischer beim Spatenstich. „Dreifach überzeichnet“ heißt das in der Sprache der Börsianer. Da nur Zwölf in den Genuss der Miet-Bungalow kommen, will die UKBS zunächst noch einmal alle Interessenten abfragen. Bleibt es dabei, dass mehr als zwölf Anfragen vorliegen, will die Wohnungsbaugesellschaft zehn künftige Mieter per Losentscheid ermitteln. Zwei Bungalows sollen ohne Losverfahren an Menschen vergeben werden, die dringend eine barrierefreie Wohnung benötigen. Mehr Informationen zu diesem anregenden und sicherlich vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Quartiersentwicklung NRW: Weiterer Ausbau der Internet-Plattform
Mit dem Bürgerdialog “Heimat im Quartier! Wie wollen wir leben?” setzt sich die Landesregierung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Quartiersentwicklung in Nordrhein Westfalen auseinander. Wegen des großen Interesses am Online-Dialog und der Dialogveranstaltung am 15. März 2014 soll die Seite www.heimat-im-quartier.de in den nächsten Monaten grundlegend überarbeitet und zu einer Plattform für Engagierte und Interessierte zu Fragen rund ums Quartier weiterentwickelt werden. Dafür werden nach wie vor interessante Quartiersprojekte, Beispiele aus den Stadtvierteln und Gemeinden vor Ort, die bereits Lösungswege aufzeigen, gesucht. Stellen Sie Ihr Quartiersprojekt vor oder lesen Sie, welche Ideen andere Bürger bereits umsetzen. Machen Sie mit! Den Link dazu finden Sie hier.