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28.08.2017

Stadtumbau Remscheid: Ausstellung „Honsberg in Bewegung“    
Seit Anfang 2016 setzt der Fotograf Hans Georg Müller den Remscheider Honsberg mit der Kamera ins Bild. Er stellt seine Arbeiten in großformatigen Rahmen zusammen, die er analog zu den dynamischen Veränderungen am Honsberg kontinuierlich neu bestückt. Neben „Schnappschüssen“ finden sich arrangierte Szenen mit Stadtteilbewohnern oder Fotomodellen. Seinen Fotografien stellt er Kommentare und Meinungen von Menschen gegenüber, die er zum Honsberg befragt hat. Die Dokumentation wird nun in der Zeit vom 29. August bis zum 23. September 2017 in der Remscheider Zentralbibliothek zu sehen sein. Danach soll sie als Wanderschau noch an weiteren Ausstellungsorten zu sehen sein, bevor sie dann ihre feste Bleibe im „Neuen Lindenhof“ beziehen wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Ausstellung und zum Künstler finden Sie hier.  

Ausstellung: Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel
Was wird aus den Innenstädten? Gerade in kleinen und mittleren Städten werden Ladenleerstände immer sichtbarer. Die Schaufensterausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ findet in diesem Jahr in der Alleestraße in Remscheid statt. Vom 21. September bis zum 29. Oktober 2017 wird hier gezeigt, wieviel städtische Lebensqualität verloren geht, wenn vor allem der inhabergeführte Einzelhandel schließt. Die Ausstellung zeigt aber auch gute Beispiele, wie die leerstehenden Räume so genutzt werden können, dass wieder Leben in der Stadt einkehrt. Das Anmeldeformular zur Teilnahme an der Eröffnung dieser sicherlich sehenswerten und inspirierenden Ausstellung finden Sie hier.

Wettbewerb: 24. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“   
Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks hat gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde den Startschuss für den Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2018 gegeben. Mit dem Wettbewerb werden besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen gewürdigt, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Dabei soll der ökologischen Bedeutung von Kleingärten in unseren Städten und Gemeinden noch höhere Wertschätzung zukommen. Ausgezeichnet werden Städte, Gemeinden und deren beispielhafte Kleingartenpolitik, die in besonderer Weise das Thema des Wettbewerbs „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ umgesetzt haben. Zugleich wird mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement der Kleingärtner/innen ausgezeichnet und die Öffentlichkeit auf die Leistungen und Wirkungen des Kleingartenwesens für die Gesellschaft aufmerksam gemacht. Ausführlichere Informationen zu diesem Wettbewerb, zu dem Sie noch bis zum 15. November 2017 Bewerbungsunterlagen einreichen können, finden Sie hier.

Save the Date: Erfahrungsaustausch „Die Organisation der integrierten Stadterneuerung“      
Die Organisation der integrierten gebietsbezogenen Stadterneuerung hat in den letzten Jahren noch einmal deutlich an Komplexität zugenommen – bedingt durch neue Förderstrukturen, auch aber durch neu hinzugekommene Aufgaben. Zugleich ist die Personalausstattung zur Bewältigung dieser Aufgaben in der Mehrzahl der nordrhein-westfälischen Kommunen nach wie vor ausgesprochen knapp. Auch dadurch entsteht der Zwang, die Organisationsstrukturen immer wieder anzupassen und möglichst effizient zu gestalten. Zu diesem Thema wird die Innovationsagentur Stadtumbau NRW am Mittwoch, den 11. Oktober 2017 in der Zeit von 10h bis 15h einen kommunalen Erfahrungsaustausch im MHKBW NRW durchführen. Das Programm zu dieser Veranstaltung wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlich. Anmeldungen sind schon jetzt per eMail an info@StadtumbauNRW.de möglich. 

Veranstaltung: Zukunftsorientierte Strategien und Konzepte für Wohnen und Daseinsvorsorge      
Daseinsvorsorge zu sichern und ein attraktives und vielfältiges Wohnangebot zu schaffen, sind zentrale Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden. Deren integrierte, gemeinsame Entwicklung sichert vorhandene und schafft neue Lebensqualität. Ziel der 10. Transferwerkstatt im Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“, die am 13. und 14. September 2017 in Neustadt [Holstein] stattfinden wird, ist es, anhand von Fachvorträgen und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis gelungene Strategien vorzustellen und mit den Teilnehmenden zu den genannten Handlungsfeldern ins Gespräch zu kommen. Detaillierte Informationen zu Inhalten und Ablauf dieser Veranstaltung, zu der Sie sich noch bis zum 8. September 2017 anmelden können, finden Sie hier.

Veranstaltung: Formsache – Wie wird „Reden über Baukultur“ interessant und unterhaltsam?      
Das nächste Arbeitstreffen der Initiative Stadtgespräche NRW widmet sich anderen Formen, miteinander und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch über Baukultur zu kommen. Deshalb hat StadtBauKultur NRW Menschen eingeladen, die selber immer wieder neue Wege suchen, um spannende Veranstaltungen zu organisieren. Es geht aber nicht nur darum, schöne Bilder zu sehen und spannende Geschichten zu hören: am besten selber nutzen kann man eine Idee, wenn man sie auch wirklich am eigenen Leib erfährt. Deshalb gibt es im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit, verschiedene Formate selbst auszuprobieren – unter anderem kann man mit der App #stadtsache gemeinsam mit der Autorin Anke M. Leitzgen die Essener Innenstadt erkunden. Ausführlichere Informationen zu dieser aus unserer Sicht sehr empfehlenswerten Veranstaltung, die am 2. September 2017 in Essen stattfinden wird, finden Sie hier – Ihre Online-Anmeldung können Sie über diesen Link vornehmen.

Veranstaltung: Transferwerkstatt „Monitoring und Evaluierung im Stadtumbau“      
Die zweite Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau geht den Fragen nach, wie Stadtentwicklung beobachtet und die Wirkung von Stadtumbaumaßnahmen „gemessen“ werden können. Zudem wird anhand erfolgreicher Anwendungsbeispiele aufgezeigt, welche Chancen mit systematischer Beobachtung und Wirkungskontrolle einhergehen. Kommunale Praktiker aus je einer Groß-, Mittel- und Kleinstadt stellen Konzepte der begleitenden Beobachtung und der Wirkungsanalyse im Stadtumbau vor. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung, die am 19. Oktober 2017 in Leipzig stattfinden wird, finden Sie hier.

Veranstaltung: Praxisforum „Partizipative Stadtentwicklung“        
Am 20. September 2017 organisiert das Berliner Institut für Städtebau in Oberhausen ein Praxisforum zum Thema „Partizipative Stadtentwicklung“. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Fachkompetenz der Teilnehmenden hinsichtlich der verschiedenen Gestaltungs- und Kommunikationsebenen in der Beteiligung, dem Verfahrensaufbau und der Durchführung von Beteiligungsprozessen zu stärken und zentrale Steuerungshebel zu identifizieren. Gleichzeitig werden anhand von Fallbeispielen aus der täglichen Arbeit der Teilnehmenden Probleme und Erfolgsfaktoren diskutiert und wertvolle Hinweise für die Praxis erarbeitet. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Bericht des Expertengremiums zum Umsetzungsstand der Wohnungsbau-Offensive
Am 17. Juli 2017 fand im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin die „Bilanz- und Netzwerkveranstaltung der lokalen und regionalen Bündnisse“ statt. Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks berichtete den Teilnahmen, dass diese Wohnungsbau-Offensive Erfolg zeige: Der Bund hat die Mittel für den sozialen Wohnungsbau in Zuständigkeit der Länder deutlich erhöht; die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben [BImA] gibt Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau verbilligt ab und die Gebietskategorie „Urbane Gebiete“, die eine zeitgemäße Nutzungsmischung und höhere Dichten in den Städten ermöglicht, wurde eingeführt. Dennoch gibt es noch einiges zu tun. So sollte das Wohngeld zukünftig regelmäßig angepasst und die Wohneigentumsbildung von Familien gestärkt werden. Weiterhin müssten neben Bund und Ländern vor allem die Kommunen mehr Bauland bereitstellen und die Standards und Normen im Bauwesen vereinfacht werden, so die Ministerin. Ausführlichere Informationen zum Umsetzungsstand dieser Wohnungsbau-Offensive finden Sie in einem Bericht, den ein Expertengremium zu diesem Termin vorgelegt hat und der hier zum Download bereitsteht.