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28.10.2013

Stadtumbau Wetter: Kaiserstraße bald in neuen Kleidern
Die Mittelzusage für den Stadtumbau in Wetter ist in der vergangenen Woche im Rathaus der Stadt eingetroffen. Für Bürgermeister Frank Hasenberg ein Grund zum Aufatmen. Jetzt kann mit den weiteren Planungen begonnen werden. Die Bagger können zwar noch nicht rollen, aber sie dürfen in naher Zukunft bestellt werden: „Wir haben die Zusage für die Mittel, um mit dem Umbau der Kaiserstraße zu beginnen“, sagt Bürgermeister Frank Hasenberg. Erleichtert sei er und froh, dass nun das umgesetzt werden könne, was geplant sei. Mehr Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt in Wetter finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Umfassender Rückbau zur Schaffung zukunftsfähiger Wohnquartiere
Laut polternd stürzte in der letzten Woche der Giebel des Hauses Wilhelmstraße 51 in Altena zu Boden – am Breitenhagen geht der Abbruch von drei Baugesellschaftshäusern in die heiße Phase. Sobald er abgeschlossen ist, zieht der Bagger ins Mühlendorf um: Am Hegenscheider Weg trennt sich die Altenaer Baugesellschaft noch in diesem Jahr komplett von ihrem Bestand. 36 Baugesellschaftswohnungen fallen damit in diesem Jahr weg. Altenas größter Vermieter beugt sich mit dieser Maßnahme dem demografischen Wandel und auch den veränderten Mieterbedürfnissen. Langfristig wird sich der Breitenhagen komplett verändern, prophezeit Joachim Effertz: Wohnungsbestände auf der unteren Wilhelmstraße bietet die Baugesellschaft nicht mehr an. Auch diese Häuser werden eines Tages weichen und ihre Fundamente mit Schutt und Mutterboden aufgefüllt werden. „Dem neuen Breitenhagen wird sich der Mieter in einigen Jahren durch Grünflächen nähern. Wohnen wird nur noch im oberen Bereich stattfinden“, erklärt der Baugesellschafts-Vorstand. Mehr Informationen zu diesen zukunftsweisenden Aktivitäten der Altenaer Baugesellschaft finden Sie hier.

Stadtumbau Remscheid: Von der Brandruine zur Bocciabahn
Endlich tut sich was auf der Brache, die so lange als Schandfleck im Remscheider Stadtumbaugebiet Honsberg galt. Nach einem Brand stand dort ein verrammeltes Möbelhaus viele Jahre leer, zuletzt ließ Geld aus den Fördertöpfen des Landes lange auf sich warten. Jetzt aber nimmt, zur Erleichterung viele Anwohner, das neue Freizeitareal seine Formen an. Die Bocciabahn, die dort neu geschaffen werden soll, ist bereits deutlich erkennbar. Drumherum soll viel Grün entstehen, dazu Bänke für die Aufenthaltsqualität.Mehr zu diesem „Durchbruch am Honsberg“ erfahren Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Gagfah eröffnet neues Service-Büro in der Sennestadt
Fragen zum Mietvertrag? Ärger in der Schule, Stress mit einem Amt? In der Württemberger Allee im Bielefelder Stadtumbaugebiet Sennestadt, gibt's ab November eine Servicebüro, in dem all diese Probleme gelöst werden können. Getragen wird es von einer Wohnungsgesellschaft und der Arbeiterwohlfahrt [AWO]. Gestern wurde es eröffnet. Bezirksbürgermeisterin Elke Klemens sagte, das neue Service-Büro trage dazu bei, "einen Neuanfang in ein schwieriges Wohnumfeld zu tragen". Alcay Kamin, bei der Gagfah zuständig für die Beratung der Mieter, betonte, dass die Gagfah nach wie vor ein börsennotiertes Unternehmen sei, "aber wir wollen näher an unsere Kunden heran". Seiner Meinung nach ist das Service-Büro ein Symbol und Auftakt für Verbesserungen in der Württemberger Allee, die von der Gagfah sukzessive umgesetzt würden. Sein Ziel: "Wir wollen, dass sich Mieter nicht mehr schämen müssen, hier zu wohnen." Mehr Informationen zu diesen ambitionierten Plänen finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Erste Dachbegrünung durch Eigentümer
Die 130 Quadratmeter Dachfläche liegen eingebettet zwischen 50er-Jahre Wohnfronten. Ringsum Fensterreihen, ein paar Balkone. Zwischen Lichtkuppeln werden hier im nächsten Jahr vielfältige Pflanzen blühen. Die Grundlage wurde in der vergangenen Woche von Holger Zwirner und seinen Gärtnern gelegt. Sie begrünten das Dach von Lieselotte Tigges im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet City. Dieser Einsatz ist hier eine Premiere – zumindest nach Einschätzung von Markus Gebhardt. „Das ist die erste derartige Fläche im Innenstadtbereich, die von einem Privateigentümer begrünt wird“, sagt der Bueraner, der jetzt als freiberuflicher Architekt und Sachverständiger arbeitet. Die Aussage kommt nicht von ungefähr. Zuvor war Gebhardt ab 2009 für gut drei Jahre im Auftrag der Stadt als Modernisierungsberater im Innenstadtbereich unterwegs. 1500 Eigentümer wurden damals angeschrieben. 250 Beratungen hat er in der Folge durchgeführt, in 170 Fällen war Gebhardt zu mehreren Beratungsterminen vor Ort, um mit Hausbesitzern vom Keller bis zum Dach mögliche Maßnahmen für energetische Sanierung und entsprechende Fördermöglichkeiten durchzugehen. Insgesamt, so Gebhardt, gab es in der Folge „rund 100 Realisierungen. Das ging von der Kellerdeckendämmung bis zur Gesamtrenovierung.“ Nur: eine Dachbegrünung war nicht dabei. Mehr Informationen zu dieser ersten und durchaus kreativen Dachbegrünung in Gelsenkirchen finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Städtebauförderprogramm 2013 veröffentlicht
Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, hat den Landtag über das Städtebau-förderprogramm NRW 2013 informiert. Danach werden für Investitionen in den Jahren 2013 bis 2017 rund 171 Millionen Euro [Vorjahr: 181 Mio. Euro] zur Verfügung gestellt. Die Mittel werden den Kommunen durch die Bezirksregierungen zugeteilt. Das Geld kommt vom Land NRW [96 Mio. Euro] und vom Bund [75 Mio. Euro] .Den Link zum Download des gesamten Städtebauförderprogramms 2013 finden Sie hier.