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28.11.2016

Stadtumbau Werdohl: Auszeichnung als „NRW-Wanderbahnhof des Jahres 2016“
Der schon seit Jahren ausgesprochen erfolgreiche und dynamische Stadtumbau in Werdohl kann einen weiteren beachtenswerten Erfolg verbuchen: Gerade wurde der mit Mitteln des Stadtumbaus grundlegend umgebaute und neu gestaltete Bahnhof der Stadt als „NRW-Wanderbahnhof des Jahres 2016 ausgezeichnet. Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW], überreichte die begehrte Plakette persönlich an die Werdohler Bürgermeisterin Silvia Voßloh. Wanderautor Manuel Andrack und eine Jury aus Wander- und Nahverkehrsexperten ließen dem Bahnhof Werdohl damit eine Auszeichnung zukommen, die er wahrlich verdient hat. Nach der umfangreichen Modernisierung von 2011 bis 2013 präsentiert sich das historische Empfangsgebäude als wahres Schmuckstück an der Ruhr-Sieg-Strecke, die von Hagen nach Siegen führt. Darüber hinaus ist der Bahnhof Teil der Denkmalroute Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler. Einen ausführlichen Bericht zu dieser Auszeichnung, zu der wir den Werdohler Stadtumbauern herzlich gratulieren, finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Entwicklung eines neuen Stadtquartiers
Der Ausschuss für Stadtentwicklung der Stadt Kamp-Lintfort hat symbolisch den Grundstein für ein neues Stadtquartier in Kamp-Lintfort gelegt: "Es ist ein historischer Moment", sagte der Ausschussvorsitzende Jürgen Preuß [SPD] kurz vor der Abstimmung. "Wir gründen ein Stadtviertel auf einer Industriebrache." Gemeint ist das Areal des ehemaligen Bergwerks West. "Dass uns dies in so kurzer Zeit gelingt, darauf können wir stolz sein." Symbolischer Grundstein ist das Integrierte Handlungskonzept, das der Stadtentwicklungsausschuss für diesen Bereich auf den Weg gebracht har. Der vorgelegte Entwurf soll als Grundlage für den Antrag auf Gewährung einer Landeszuwendung im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau West“ dienen. Ausführliche Informationen zu diesem geplanten neuen Stadtquartier in zentraler Lage Kamp-Lintforts finden Sie hier.

InnovationCity: „Roll Out“ nimmt Fahrt auf
In Bottrop gestartet und Kurs auf das gesamte Ruhrgebiet aufgenommen: Eines der größten Projekte des Strukturwandels – der InnovationCity roll out [Icro] – hat in den letzten sieben Monaten ordentlich Schub bekommen. Insgesamt 20 Quartiere aus 17 Ruhrgebietsstädten werden im Zuge des Projektes analysiert und erhalten ganzheitliche Quartierskonzepte. Erste Zwischenetappen erreicht: Mit diesem – im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung [EFRE] geförderten – Projekt hin zu weiteren InnovationCities legt die Innovation City Management GmbH zusammen mit dem Land NRW und den beteiligten Partnern einen bedeutenden Grundstein für einen klimagerechten Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen. Ausführliche Informationen zum aktuellen Stand dieser bemerkenswerten Initiative und zu den teilnehmenden Quartieren finden Sie hier.

Veröffentlichung: Innenstädte und Zentren strategisch entwickeln – Eine Arbeitshilfe zur Erstellung von integrierten Handlungskonzepten    
Für viele Städte und Gemeinden ist die Organisation und Umsetzung von Maß- nahmen zur Attraktivierung ihrer Innenstädte und Ortsteilzentren ein kontinuierlicher Prozess. Die Steuerung eines solchen Arbeitsprozesses ist häufig eine Abwägung zwischen dem Wünschenswerten, dem vor Ort Durchsetzbaren und dem Finanzierbaren. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] hat nun eine sehr gelungene und umsetzungsorientierte Arbeitshilfe zur Erstellung von integrierten Handlungskonzepten zur strategischen Entwicklung von Innenstädten und Zentren veröffentlicht. Sie soll Hilfestellungen geben bei der Erarbeitung planerischer Grundlagen und der Identifizierung der erforderlichen Maßnahmen, aber auch bei der Ansprache von Innenstadtakteuren. Gleichzeitig soll diese Veröffentlichung aber auch eine Fibel für interessierte und engagierte Bürger sein, die ihnen die Systematik bei der Erstellung eines integrierten Handlungskonzeptes und dessen Beteiligungsmöglichkeiten auf leicht verständliche Weise erklärt. Sie können diese Veröffentlichung hier bestellen oder auch als PDF-File herunterladen.

Veröffentlichung: Flüchtlinge vor Ort in die Gesellschaft integrieren – Anforderungen für Kommunen und Lösungsansätze   
Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie lässt sich nur gemeinsam bewältigen. Bund und Länder müssen die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, die Städte und Gemeinden kümmern sich um Kita, Schule, Wohnungen und vieles mehr. Entscheidend aber wird die gesellschaftliche Akzeptanz sein – die Menschen müssen aufeinander zugehen, die neu zu uns Gekommenen genauso wie die Einheimischen. Der Deutsche Städtetag will mit seiner aktuellen Veröffentlichung „Flüchtlinge vor Ort in die Gesellschaft integrieren – Anforderungen für Kommunen und Lösungsansätze“ das Themenfeld der Integration und die damit verbundenen Herausforderungen darstellen und gleichzeitig Anregungen für den Prozess der Integration geben. Wir haben diese aus unserer Sicht sehr lesenswerte Broschüre hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Erbe im Gepäck – Zukunft im Blick | Die historischen Stadt- und Ortskerne in NRW im 21. Jahrhundert    
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Historische Stadt- und Ortskerne NRW“ haben anlässlich ihrer Mitgliederversammlung in Velbert eine knapp 300-seitige Publikation unter dem Titel „Erbe im Gepäck – Zukunft im Blick“ veröffentlicht. In dieser Broschüre wird dargelegt, wie individuell und wie umfassend Stadtentwicklung umgesetzt werden kann, ohne historische Gebäudebestände und Stadtkulissen zu beeinträchtigen. In einer weiteren Veröffentlichung mit dem Titel „Zukunftsprogramm 2030“ haben die in der Arbeitsgemeinschaft vertretenen Kommunen zusammengefasst, wie sie die historischen Orts- und Stadtkerne in Zukunft weiter entwickeln wollen. Beide Veröffentlichungen stehen hier zum Download bereit.

Veranstaltung: Regionalkonferenz „Wohnungsbau und Raumentwicklung“ für die Metropole RUHR   
Nachdem durch die Bevölkerungsprognose von IT.NRW aus dem Frühjahr 2015 deutlich wurde, dass die meisten Regionen in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren einen Bevölkerungszuwachs zu erwarten haben, hat das nordrhein-westfälische Bauministerium im Rahmen der Wohnungsbauoffensive die Durchführung von Regionalkonferenzen in den 6 Regionen in Nordrhein-Westfalen beschlossen, in denen der Wohnungsbedarf am größten ist. Hierzu gehören auch Räume der Metropole Ruhr. Die am 14. Dezember 2016 in der Stadt Essen stattfindende Regionalkonferenz für die Metropole Ruhr soll sich schwerpunktmäßig mit dem Wohnungs- und Flächenbedarf in den Ballungsregionen befassen und für regionale Strategien werben, die sowohl die Innenentwicklung der Städte als auch die Entwicklung der gesamten Region umfassen und dabei Wohn- / Siedlungs- und Verkehrsentwicklung in einem Gesamtkontext betrachten. Ausführliche Informationen zu dieser Tagung und einen Vordruck zur Anmeldung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Stellenausschreibung: Quartiersmanagement in Bergheim     
Die Entwicklungsgesellschaft Bergheim gemeinnützige GmbH ist eine Tochter der Kreisstadt Bergheim sowie eines örtlichen Beschäftigungsträgers. Sie führt aktuell im Stadtteil Quadrath-Ichendorf im Auftrag der Kreisstadt Bergheim die Entwicklungsmaßnahme „QUADRATH-ICHENDORF GESTALTEN – BÜRGER MACHEN STADT!“ durch. Zur Vorbereitung in des Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ ist dort die Stelle eines Quartiermanagers/einer Quartiersmanagerin zu besetzen. Ausführliche Informationen zu dieser Stellenausschreibung, zu der noch bis zum 2. Dezember 2016 Bewerbungen angenommen werden, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt. 

Stellenausschreibung: Quartiersmanagement Düsseldorf-Flingern
Flingern mobil e. V. ist die Stadtteil-Initiative der Katholischen Kirche im Düsseldorfer Stadtbezirk 2 Flingern/Düsseltal. Hier und an anderen Standorten in der Landeshauptstadt engagiert sich der Verein in mobiler Sozial- und Präventionsarbeit, offener und mobiler Kinder- und Jugendarbeit, mobiler Altenhilfe, Beschäftigungsförderung, Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfe sowie der Armutsbekämpfung. Für den Ö̈kumenischen Nachbarschaftstreff Helle im Sozialraum Hellweg/Märchenland sucht der Verein zum 1.1.2017 oder später für Ehrenamtskoordination und aktivierende Stadtteilarbeit einen Quartiersmanager oder eine Quartiersmanagerin mit vollem Beschäftigungsumfang. Ausführliche Informationen zu dieser Stellenausschreibung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.