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29.03.2016

Stadtumbau Arnsberg: Integriertes Handlungskonzept stellt Weichen 
Die Arnsberger Lokalpolitik stellt die Weichen für die positive Stadtteilentwicklung in Alt-Arnsberg und Hüsten. In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Stadt Arnsberg Änderungen und Ergänzungen zu den Integrierten Handlungskonzepten für Alt-Arnsberg und Hüsten beschlossen. Für bestimmte Bereiche innerhalb der Konzepte erfolgten Anpassungen, die insgesamt zu einer Profilierung des Stadtteils Arnsberg als Wohn-, Arbeits- und Bil­dungs­standort sowie zu einer nachhaltigen Quartiers- und Stadtteilentwicklung Hüstens beitragen sollen. Ausführlichere Informationen zu den Aktualisierungen und Änderungen, die in den Städtebaulichen Entwicklungskonzepten, die dem Arnsberger Stadtumbau zugrunde liegen, finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Kulturwochen im Westend starten
Zahlreiche Projekte sollen das soziale Miteinander in Stahlhausen, Goldhamme und im Griesenbruch stärken. Leitthemen sind Flucht und Ankommen. Mit diesen Leitthemen beschäftigen sich in den kommenden Wochen zahlreiche Schulen, Kitas, Vereine, Künstler und Stadtteiltreffs bei den 8. internationalen Kulturwochen in Stahlhausen, Goldhamme und im Griesenbruch. 22 Einrichtungen nehmen daran teil. Der feierliche Auftakt fand jetzt im Quartierstreff „Zur alten Post“ an der Normannenstraße statt. Die Ergebnisse des mehrwöchigen Projekts sollen beim großen Westend-Fest am 3. September 2016 auf dem Springerplatz präsentiert werden. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Kulturwochen, die mit Sicherheit einen Besuch in Bochum lohnenswert machen, finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Die Schönheit der Heilig Kreuz Kirche bleibt erhalten 
Die innere Schönheit hat sie noch nicht verloren, nur an Bewunderern fehlt es. Die Heilig-Kreuz-Kirche im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“ sieht seit ihrer Entwidmung als sakrales Gebäude von neun Jahren nur noch selten Besucher. In den Räumen der oberen Etage haben sich einige Künstler eingerichtet. Verwaltung und Politik sind sich aber einig, den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils hier wieder eine zentrale Anlaufstelle für Kommunikation und Veranstaltungen zu bieten. Das unter Denkmal stehende Haus soll sich zum kulturellen Zentrum entwickeln und dadurch auch das Wohnumfeld und den Stadtteil aufwerten. Anfang 2016 würde die Stadt Gelsenkirchen gerne mit den Arbeiten beginnen. Zunächst muss jedoch der Bewilligungsbescheid über die Förderung durch Städtebaumittel abgewartet werden. Möglich ist auch eine 90%ige Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung [EFRE]. Erst nach der Zusage können die Arbeiten europaweit ausgeschrieben werden. Mehr Details zu dieser ausgesprochen vorbildhaften Umnutzung einer aufgegebenen Kirche in ein Stadtteilzentrum finden Sie hier.

Stadtumbau Lüdenscheid: „Heimat shoppen“ zur Stärkung des lokalen Einzelhandels
Rund 220 Einzelhändler haben sich bereits für die zweite „Heimat shoppen“-Aktion im September in Lüdenscheid angemeldet. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, plant die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer [SIHK] gemeinsam mit dem Lüdenscheider Stadtmarketing eine Wiederholung. Einmal mehr wollen alle Beteiligten dann auf die vielen Vorteile des stationären Einzelhandels vor Ort aufmerksam machen. Für die Teilnehmer vor Ort entstehen keine Kosten, teilen die Organisatoren weiter mit. Alle Werbeartikel, wie Plakate, Buttons, Luftballons oder Papiertüten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Aktionstage finden zu den regulären Öffnungszeiten statt. Gefragt ist lediglich die Kreativität der Teilnehmer. Die Aktion soll die wichtige Rolle des Einzelhandels in einer lebendigen Stadt unterstreichen. Mehr Informationen zu dieser ausgesprochen kreativen und nachahmenswerten Initiative inden Sie hier.

Wohnungsversorgung: Konzept gegen Wohnungsnot: Höher enger, dichter
Der Hamburger Stadtteil Altona ist beliebt. Es gibt kleine Cafés, Restaurants, eine Einkaufsstraße, Kitas und Spielplätze, bis ins Zentrum der Hansestadt sind es nur wenige Kilometer. Besonders junge Menschen und Familien zieht diese Mischung an. Einzig: Hinziehen ist alles andere als einfach. So beliebt das Viertel, so knapp das Wohnungsangebot. In vielen anderen Stadtteilen beliebter Großstädte ist es ähnlich. Es mangelt an bezahlbarem Wohnraum und freien Flächen, trotzdem wollen immer mehr Menschen dort leben. Daran wird sich in den kommenden Jahrzehnten kaum etwas ändern, wie eine Studie der Allianz jüngst zeigte. Wenn sich nichts ändert, entstehen pro Jahr lediglich 200.000 neue Wohnungen. 2030 würden dann bereits eine Million Wohnungen fehlen. In seiner aktuellen Ausgabe beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL mit der Frage, welche Strategien in den unterschiedlichen Städten angewandt werden, um hier Linderung zu schaffen. Den entsprechenden Artikel finden Sie hier.

Flüchtlinge in NRW: 147 erhalten Förderung im Rahmen des NRW-Sonderprogramms zur Integration von Flüchtlingen
Durch das Städtebau-Sonderprogramms zur Integration von Flüchtlingen werden insgesamt 147 Projekte aus 100 Städten und Gemeinden in NRW mit insgesamt 72 Millionen Euro gefördert. Ende des vergangenen Jahres hatte das Stadtentwicklungsministerium das zusätzliche Programm aus Landesmitteln aufgelegt, um die Kommunen bei der Integration zu unterstützen. Etwa jede zweite nordrhein-westfälische Kommune hat sich daraufhin beworben. Durch die Förderung werden NRW-weit Gesamtinvestitionen mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro ausgelöst. Innerhalb weniger Wochen nach Bekanntgabe des Städtebau-Sonderprogramms waren im Stadtentwicklungsministerium von 184 Kommunen Förderanträge in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro eingegangen. „Das allein zeigt, wie groß der Bedarf an derartigen Projekten ist“, sagte Minister Groschek. „Die Qualität und Notwendigkeit vieler Förderanträge hat uns hier wirklich überzeugt. Eine unabhängige Expertenjury hat die nun geförderten Maßnahmen ausgewählt. Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier, die Liste der im Rahmen dieses Sonderprogramms geförderten Projekte können Sie hier einsehen und downloaden.  

Veranstaltung: Bochumer Stadtgespräch – Planung + Bürgerbeteiligung: Konzepte und Verfahren in Hamm, Moers und Bochum
Die mittlerweile nicht nur in Bochum, sondern auch regional in Fachkreisen gut etablierte Reihe der „Bochumer Stadtgespräche“ widmet sich in ihrer nächsten Veranstaltung am 6. April 2016 der Frage, welche Planungen und Konzepte einschließlich Bürgerbeteiligung aktuell in Städten unserer Region angewandt werden. Der Blick wird dazu über Bochum hianus auf Hamm und Moers gerichtet. Stephan Aumann als Abteilungsleiter Stadterneuerung, Projektentwicklung, Verwaltung im Stadtplanungsamt der Stadt Hamm und Martin Dabrock als Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Umweltplanung der Stadt Moers werden Projekte aus ihren Städten vorstellen und die Besonderheiten im Umgang mit dem Thema Partizipation beleuchten. Ein beispielhaftes Vorgehen in Bochum stellt anhand des Projektes „Ostpark“ abschließend Uwe Langer gemeinsam mit Bianca Bendisch vor. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern – Herausforderungen und Perspektiven für den Stadtumbau Ost 
In vielen Kommunen besteht eine Unsicherheit über Verweildauer und Bleibeperspektiven von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Dennoch gilt es, erste Antworten auf die Frage zu finden, welche Konsequenzen sich für Stadtumbaustrategien ergeben und welche Unterstützung die Förderung von Stadtumbaumaßnahmen bieten kann. Im Rahmen einer Transferwerkstatt, die die Bundestransferwerkstatt Stadtumbau Ost am 3. Mai 2016 in Altenburg organisiert, soll nicht nur diskutiert werden, welche Herausforderungen und Potenziale die Aufnahme, Unterbringung und Integration von geflüchteten Menschen für Stadtumbaukommunen bereithält, sondern auch, welche Anpassungserfordernisse sich dadurch für die lokalen Stadtumbaustrategien ergeben. Den Flyer zur Veranstaltung mit allen notwendigen Angaben zu Programm und Anmeldung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.