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29.04.2013

Stadtumbau Altena: Großer Besucherandrang bei Stollenführung
Es ist DAS Stadtumbau-Projekt in Altena: der Bau des Burgaufzugs, der schon im nächsten Jahr eröffnet werden soll. Wie groß das Interesse an diesem Projekt ist, wurde am vergangenen Wochenende deutlich, als mehr als 1000 Besucher zur Stollenführung kamen. Und so hatten Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Stadtplaner Roland Balkenhol und Bürgermeister-Referentin Gundula Schulze bei der Führung der neugierigen Besucher durch den Burgaufzugstollen dann auch alle Hände voll zu tun. Dabei lief insbesondere Bürgermeister Dr. Hollstein zu humoristischer Höchstform auf und kündigte den Besuchern unter anderem an, zum Jahreswechsel von der ausgebaggerten Grauwacke „Scheibchen“ verkaufen zu wollen. Weitere Informationen zum großen Stollen-Event in Altena und ein kurzes Video finden Sie hier.

Altena: Pilotprojekt soll quartiersnahe Pflegeunterstützung stärken
Die Stadt Altena wird unter wissenschaftlicher Begleitung vom Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke an einem Pilotprojekt des „Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter“ [MGEPA] des Landes Nordrhein-Westfalen zur quartiersnahen Pflegeunterstützung teilnehmen. Ziel des Projektes ist es, pflegende Angehörige in Altena deutlich zu entlasten. Für Institutionen die sich an dem Projekt beteiligen möchten, sind zunächst sechs Treffen in Arbeitsgruppen geplant, um eine Projektkoordinierung vorzunehmen. Parallel dazu wird die Universität Witten/Herdecke eine Ist-Analyse zu bereits vorhandenen Angeboten und Vernetzungspotenzialen erarbeiten. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Altena, Anette Wesemann, ist zuversichtlich, dass im Rahmen des Projektes die Pflege-Unterstützung in Altena gestärkt werden kann: „Ich glaube, dass wir in Altena ortsnahe Angebote schaffen können.“ Weitere Informationen zu diesem sicherlich vorbildhaften Pilotprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Auch die Bahnhofsstraße wird nun erneuert
Der Stadtumbau in Werdohl legt keine Pause ein. Nachdem der Abriss des ehemaligen Minimal-Marktes in der Inselstraße bereits begonnen wurde und im Juni gleich gegenüber die Eröffnung des umfassend sanierten Bahnhofsgebäudes ansteht, wird nun auch die Bahnhofsstraße erneuert. Um Werdohlern und Besuchern gleichermaßen eine komfortable An- und Abfahrt zum bzw. vom Bahnhof zu garantieren, wird der Fahrbahnbelag der Bahnhofsstraße komplett erneuert und die veralteten Pflastersteine weichen einer modernen Asphaltdecke. Die Busspuren am Zentralen Omnibusbahnhof [ZOB] sind bereits erneuert worden, nun wird der Belag auch in den übrigen Bereichen der Bahnhofsstraße ausgetauscht. Weitere Informationen zu dieser ausgesprochen umfangreiche und erfolgreichen innerstädtischen Aufwertungsmaßnahme finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Erfolgreiche Gewerbeflächenvermarktung in der bahnstadt
Die Gewerbeflächenvermarktung im Stadtumbau West-Projekt „neue bahnstadt opladen“ läuft weiterhin sehr erfolgreich. Laut Vera Rottes, Geschäftsführerin der „neue bahnstadt opladen GmbH“, ist ein Großteil der Gewerbeflächen auf dem Bahnstadt-Gelände Opladen/Quettingen bereits von Firmen reserviert worden. In der vergangenen Woche konnte Vera Rottes ein weiteres Unternehmen in der bahnstadt begrüßen, die „via traffic controlling GmbH". Das Unternehmen wird im Bereich der Campusallee/Quettinger Straße eine 1500 Quadratmeter große Halle bauen und an diesem Standort bis zu 30 elektrotechnische Arbeitsplätze schaffen. Weitere Informationen zur neuen bahnstadt opladen, die sich in ihrer Entwicklung nach wie vor eindeutig auf der Überholspur befindet, finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Land fördert Bürgerradwege in diesem Jahr mit 1,3 Mio. Euro
Mehr als 250km Bürgerradwege sind mit Hilfe der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren bereits geschaffen worden und das Land will diese auch zukünftig fördern. So werden für das Jahr 2013 insgesamt 1,3 Mio. Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Im Rahmen des Modellprojektes „Bürgerradwege“ werden Radwegebauprojekte gemeinschaftlich vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, den beteiligten Kommunen und Kreisen mit Unterstützung durch engagierte Bürgerinnen und Bürger unbürokratisch und gemeinschaftlich realisiert. Und so zeigte sich auch NRW-Bauminister Groschek begeistert und bezeichnete die Bürgerradwege in der vergangenen Woche als „eine große Erfolgsgeschichte“. Weitere Informationen zu diesem Modellprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Der Deutsche Städtetag fordert den Bund zum preisgünstigen Verkauf von Militärgrundstücken auf
Im Kampf gegen die zunehmende Wohnungsknappheit fordert der Deutsche Städtetag vom Bund, ungenutzte Militärgrundstücke preisgünstig zu veräußern, um die Konversionsflächen für den Wohnungsbau nutzbar zu machen. Städtetagspräsident Christian Ude sagte: „Auch der Bund hat eine soziale Verantwortung für die Stadtentwicklung". Laut Ude bieten die ungenutzten Konversionsflächen ein erhebliches Potential für den Wohnungsbau. Ziel der Initiative ist es, auch den Bund zu bewegen, nicht mehr nur nach dem Prinzip der Gewinnmaximierung beim Verkauf der Flächen zu handeln, sondern Städten den preiswerten Kauf zu ermöglichen, um auf den Konversionsflächen den Neubau von bezahlbarem Wohnraum zu realisieren. Weitere Informationen zu dieser initiative des Deutschen Städtetages finden Sie hier.

Wohnraumpolitik NRW: Landtag beschließt Begrenzung der Mietpreissteigerung in besonders gefährdeten Quartieren
Der NRW-Landtag hat einen weiteren Beschluss zur Begrenzung der Mietpreissteigerung gefasst, um eine zunehmende soziale Spaltung zu verhindern. In besonders gefährdeten Quartieren werden damit Mietsteigerungen innerhalb von drei Jahren auf 15 Prozent begrenzt. Auf der Basis qualifizierter empirischer Untersuchungen sollen nun solche gefährdeten Gebiete ermittelt und für eine Dauer von 5 Jahren festgelegt werden, um dort diese neue Begrenzung der Mietpreissteigerung in Kraft zu setzen. Weitere Informationen zu diesem aktuellen Beschluss des nordrhein-westfälischen Landtags finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Die Wilde 13“ – Kreativer Wohnraum im Straßenbahndepot
Das Projekt „Wilde 13“ zeigt die beispielhafte Umnutzung eines denkmalgeschützten Straßenbahndepots zu hochwertigem und kreativem Wohnraum in Düsseldorf. Der ungewöhnliche Projektname gründet auf dem Namen der letzten Straßenbahn, die 1992 aus dem Depot in der Siegburger Straße rollte und von den Arbeitern in Anlehnung an Michael Endes berühmte Lokomotive aus seiner Erzählung „Jim Knopf und die Wilde 13“ getauft wurde. Auf dem Areal des ehemaligen Straßenbahndepots, das nach seiner Schließung jahrelang leer stand, sind neben 79 attraktiven und hochwertigen Wohnungen auch 22 Stadthäuser in innenstadtnaher Lage geschaffen worden. Ausführliche Informationen zu diesem sehr sehenswerten Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: Wohnungspolitischer Dialog der SGK NRW – „Quartiere nachhaltig entwickeln“
Am 17. Mai 2013 findet die gemeinsam von der SGK NRW und der Innovationsagentur Stadtumbau NRW vorbereitete Tagung „Wohnungspolitischer Dialog der SGK NRW – Quartiere nachhaltig entwickeln“ in den Räumen der NRW.Bank in Düsseldorf statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird NRW-Bauminister Groschek einen Vortrag über ressortübergreifendes landespolitisches Handeln als Chance für effiziente Quartiersentwicklung halten. Darüber hinaus wird Vera Rottes über das Stadtumbau-Projekt „neue bahnstadt opladen“ als Good-Practice-Beispiel berichten, Ingo Wöste von der WoGe-Werdohl über integrierte und nachhaltige Quartiersentwicklung als Aufgabe und Chance für die Wohnungswirtschaft. Das vollständige Programm der Veranstaltung und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Regionalkonferenz: „Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln“
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] lädt am 16. Mai 2013 zur Regionalkonferenz „Die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in der Stadtentwicklung – Erkennen, Erfassen, Entwickeln“ in das Heinrich-von-Kleist-Forum in Hamm ein. Neben der Vorstellung von Praxis-Beispielen und Projekten aus Bremen [Quartier Olenhof], Duderstadt [Duderstadt 2020] oder Hamm [Bergarbeitersiedlung „Isenbecker Hof“] wird es auch eine von Herrn Muhle vom Stadtplanungsamt der Stadt Hamm geleitete Führung durch die Bergarbeitersiedlung „Isenbecker Hof“ geben. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.