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29.05.2018

Stadtumbau Leverkusen: Leverkusener Löwe für Vera Rottes        
Das Kuratorium des Vereins „Wir für Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland“ hat einstimmig beschlossen, Vera Rottes, der langjährigen Geschäftsführerin der neuen bahnstadt opladen GmbH, den diesjährigen „Leverkusener Löwen“ zu verleihen. Diese Auszeichnung wird seit 2006 jährlich an Persönlichkeiten verlieren, die sich in besonderer Weise um das Ansehen von Leverkusen verdient gemacht haben. Der Löwe gilt mittlerweile als die höchste Auszeichnung dieser Art, die in Leverkusen vergeben wird. Vera Rottes hat sich nach Auffassung der Jury in ihrem außergewöhnlichen Engagement für die Realisierung der neuen bahnstadt opladen in besonderer Weise um das Ansehen Leverkusens verdient gemacht. Der Leverkusen-Löwe wird Vera Rottes in einer Feierstunde im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich am Montag, 18. Juni, verliehen. Mehr zu dieser hoch verdienten Auszeichnung für Vera Rottes, der wir von ganzem Herzen gratulieren, können Sie hier nachlesen.

Stadtumbau Krefeld: Kreative Ideen & Crowd-Funding für die Gestaltung der Innenstadt    
Die Krefelder Innenstadt soll aufblühen - mit, vor allem aber auch dank der Krefelder Bürger. Ab sofort können diese bis zum 25. Juni konkrete Ideen einreichen, wie sich die Innenstadt verbessern könnte. Alle werden unter stadtplanerischen Aspekten genau unter die Lupe genommen, am Ende trifft eine Jury eine Entscheidung und wählt bis zum 11. Juli fünf Vorschläge aus. Diese wiederum werden dann auf einer Crowd-Funding-Plattform präsentiert, auf der für ihre Realisierung Geld gesammelt wird. Crowd-Funding bedeutet "Schwarm-Finanzierung". Das heißt, das Geld kommt von den Bürgern selbst. Besonderes Bonbon bei "Gestalte deine Innenstadt": Über das Förderprogramm "Stadtumbau West" kommen jeweils 50 Prozent der erforderlichen Summe hinzu. "Und sollte es dann immer noch nicht reichen, es aber Sinn machen, können wir von der Immobilien- und Standortgemeinschaft Lebendige Innenstadt Krefeld nachsteuern", sagt Christoph Borgmann. Ausführliche Informationen zu dieser fortschrittlichen Initiative der Stadt Krefeld finden Sie hier.

Stadtumbau Wuppertal: Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld        
Auch die Stadt Wuppertal führt aktuell eine internetbasierte Beteiligung an ihrer „Qualitätsoffensive Innenstadt Elberfeld“ durch. In den Innenstadtkonferenzen und den Bürgerwerkstätten, die bisher durchgeführt wurden, haben die Teilnehmenden bereits zahlreiche Ideen und Anregungen benannt. Die aufgenommenen Ideen sind in den Antwortkategorien der jeweiligen Orte enthalten. Die Online-Befragung dient nun der Zuspitzung dieser Ideen und soll ein Stimmungsbild liefern, welche Ideen und Maßnahmen die Wuppertalerinnen und Wuppertaler befürworten oder ablehnen. Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung einer Strategiewerkstatt, die im Juli 2018 stattfinden wird. Ausführliche Informationen zu dieser ebenfalls sehr sehenswerten und fortschrittlichen Initiative der Stadt Wuppertal finden Sie hier.

Kommunales Fachgespräch: Gewerbegebiete im Stadtumbau – Aufgaben, Lösungsansätze und Instrumente      
Gewerbegebiete sind von Beginn an ein wichtiges Thema des Stadtumbaus und von Projekten im Rahmen des Programms Stadtumbau [West] gewesen. Dabei handelte es sich jedoch in der Regel um – vielfach: großflächige – Industriebrachen, die durch Rückbau, Freilegung, Neuerschließung etc. einer neuen Nutzung zugänglich gemacht wurden. Dabei entstanden in der Regel erhebliche unrentierliche Kosten, die aus Mitteln des Programms Stadtumbau [West] finanziert wurden, um so eine Reaktivierung dieser Flächen zu erlauben. Aktuell rücken aber immer stärker Gewerbegebiete in den Fokus des lokalen Stadtumbaus, bei denen es nicht um Abriss, Erschließung und Neubau geht, sondern um eine strukturelle wie auch gestalterische Aufwertung an zeitgemäße und zukunftsfähige Standards. Aktuelle Stichworte wie „Arbeiten in der Stadt“ oder „Urbane Produktion“ beschreiben den Kontext, in dem sich solche Projekte bewegen und die Ziele, die mit ihnen verbunden werden. Am 6. Juni 2018 lädt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW zu einem kommunalen Fachgespräch zu diesem Thema nach Düsseldorf ein. Als Referent konnte Bernd Breuer vom BBSR Bonn gewonnen werden, der im Rahmen dieses Fachgesprächs über Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem ExWoSt-Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Erneuerung von Gewerbegebieten“ berichten wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Anmeldungen sind ab sofort per eMail an info@StadtumbauNRW.de möglich.

Kommunales Fachgespräch: Urbane Produktion – Chancen und Barrieren      
Die vitale funktionsgemischte Stadt ist das Leitbild nachhaltiger Stadtentwicklung. Urbane Produktion kann einen wichtigen Beitrag zur Funktionsmischung leisten. Nach Jahren der Funktionstrennung zeigt sie Wege auf, wie durch neue stadtaffine Produktionstypologien, Manufakturen, Kleingewerbe und Handwerke mehr Funktionsmischung in den verschiedenen Stadtquartieren erreicht und Versorgungsqualitäten gesichert oder wiederhergestellt werden können. Funktionsmischung zielt dabei nicht nur auf die Mischung von Wohnen und Arbeiten ab, sondern auch auf das Nebeneinander unterschiedlichster Gewerbetypen, Produktionsbranchen und Dienstleistungen. Am 20. Juni 2018 lädt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW zu einem kommunalen Fachgespräch zu diesem Thema nach Düsseldorf ein. Das Fachgespräch soll der Frage nachgehen, welche Chancen in einem solchen Konzept für einen nachhaltigen Stadtumbau liegen und erste Eindrücke davon vermitteln, mit welchen Konzepten und Strategien sich eine solche Funktionsmischung konkret fördern und entwickeln lässt. Als Referent konnte Dr. Stefan Gärtner, Direktor des Forschungsschwerpunkts „Raumkapital“ am IAT Gelsenkirchen, gewonnen werden. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Anmeldungen sind ab sofort per eMail an info@StadtumbauNRW.de möglich.

Veranstaltung: Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten      
Die Entwicklung von Städten in der Bundesrepublik steht aktuell vor unterschiedlichen Herausforderungen. Auf der einen Seite wachsen zahlreiche städtische Ballungsräume und Universitätsstädte, hier sind die Kommunen angehalten, preiswerten Wohnraum zu schaffen und das soziale Auseinanderdriften von Stadtteilen zu dämpfen. Auf der anderen Seite steht eine wachsende Anzahl von Kommunen, in denen die Einwohnerzahlen sinken oder stagnieren und bei denen ein entspannter Wohnungsmarkt sowie ein geringer Nachfragedruck bestehen. Von dieser ungleichzeitigen Entwicklung sind auch viele Klein- und Mittelstädte betroffen. Der Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen macht diese Städte in Kooperation mit dem Fachgebiet Stadtumbau + Ortserneuerung sowie dem Lehrstuhl Stadtplanung an der TU Kaiserlautern zum Thema einer Tagung, die am 21. und 22. Juni 2018 in Kaiserlautern stattfinden wird. Die Tagung möchte die Situation der Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten hinsichtlich ihrer Wahrnehmung und ihres Innovationsgehalts näher beleuchten und daraus verallgemeinerbare Folgerungen für eine Profilschärfung der Stadterneuerung in Theorie und Praxis ableiten. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Vom Kommen, Gehen und Bleiben: Ländliche Räume als attraktive Wohnstandorte? 
Seit einiger Zeit stehen Abwanderungen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte um Strukturprobleme ländlicher Räume. Oft versehen mit dem Schlagwort der „Land- flucht“ herrscht ein relativ einheitliches Bild über die Wandernden, ihre Absichten und die Zielgebiete vor. Demnach sind es vor allem die Jüngeren, die ländliche Räume zunächst für ein Studium oder eine Ausbildung, oft damit aber auf Dauer zugunsten der Verdichtungsräume verlassen. Bei alledem darf nicht vergessen werden, dass sich hinter der Kategorie „Ländliche Räume“ eine große Vielfalt an Regionen, Städten und Dörfern verbirgt. Sie unterscheiden sich teilweise ganz erheblich im Hinblick auf ihre aktuellen Wanderungsbilanzen und ihre zukünftigen Entwicklungsperspektiven. Ein differenzierteres Bild von ländlichen Räumen und ihrer Attraktivität und Zukunftsfähigkeit als Wohnstandorte soll eine Veranstaltung vermitteln, die am 3. Juli 2018 in Düsseldorf stattfinden wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: Dokumentation der dritten Transferwerkstatt „Revitalisierung von Brachen im Stadtumbau“  
Am 7. und 8. März 2018 fand im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat [BMI] sowie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] eine zweitägige Fachexkursion zum Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen statt. Besichtigt wurden fünf ehemalige Industrie-, Militär- und Bahnbrachen, die im Rahmen des Stadtumbaus erfolgreich revitalisiert wurden. Die Ergebnisse dieses erkenntnisreichen Erfahrungsaustausches, der in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Innovationsagentur Stadtumbau NRW durchgeführt wurde, können Sie einer 20-seitigen Dokumentation entnehmen, die hier zum Download steht.

Forschung: Städtische Infrastrukturen im Stadtumbau unter Wachstums- und Schrumpfungsbedingungen
Die im Jahr 2017 zu einem gemeinsamen Förderprogramm Stadtumbau zusammengeführten Bund-Länder-Förderprogramme Stadtumbau Ost und West unterstützen die Entwicklung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen. Fallbeispiele, in denen Fördermittel zur Anpassung von städtischen Infrastrukturen eingesetzt wurden, stehen nun im Fokus eines neuen BBSR-Forschungsprojektes. Das Projekt untersucht die Anlässe für, die Planungen zu und die Umsetzung von infrastrukturellen Anpassungsmaßnahmen in Stadtumbaukommunen unter Berücksichtigung von Schrumpfungs- und Wachstumsprozessen. Ausführliche Informationen zu diesem neuen Forschungsvorhaben finden Sie hier.