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29.06.2009

Dokumentation: Workshop Immobilien- und Standortgemeinschaften in NRW
Das neue Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften [ISGG NRW] ermöglicht es seit dem letzten Jahr, rechtlich bindende Standortgemeinschaften einzurichten. Bislang verfügte NRW lediglich über freiwillig organisierte Pilotprojekte. Mit dem neuen Gesetz sind allerdings auch viele Fragen bezüglich der Einrichtung, Umsetzung und der Durchführung von ISGs bei den Kommunen aufgetreten. In bewährter Kooperation mit der Anwaltskanzlei Redeker, Sellner, Dahs und Widmaier konnten die Grundlagen des neuen Gesetzes und die Anforderungen an die Praxis im Rahmen der Veranstaltung in der Innovationsagentur Stadtumbau NRW diskutiert werden. Die ausführliche Dokumentation zur Veranstaltung der Innovationsagentur, die zusätzliche Informationen zu bereits bestehenden ISGs enthält, können Sie hier auf unserer Homepage herunterladen.

Projekt der Woche: Nachbarn für Nachbarn - Ein Netzwerk für alle Fälle
Die Vereinsamung insbesondere älterer Menschen nimmt zu. Aufgrund zurückgehender Mobilität und weniger sozialer Kontakte verlässt ein großer Teil der älteren Bevölkerung kaum mehr die eigene Wohnung, was schnell zu einer weiteren Verschlechterung ihrer Lebensumstände führen kann. Ein Leben in vertrauter Umgebung, mehr Miteinander in der Nachbarschaft, gegenseitige Unterstützung und Hilfe sind daher wünschenswert. Die Mieter der Wohnungsbauunternehmen Barmer Wohnungsbau AG und Wuppertaler Bau- und Sparverein haben sich aus diesen Gründen zunächst zu einer Gruppe von „Mieterpaten“ zusammengetan und schließlich den Verein „Nachbarn für Nachbarn gegründet“. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Seminar: Einzelhandel und Stadtentwicklung in NRW
Im Einzelhandel ist nach wie vor viel in Bewegung. Mit der Novellierung des Landesentwicklungsprogramms im Sommer 2007 und dem neuen Einzelhandelserlass vom Herbst 2008 wurden den Gemeinden landesplanerische Zielvorgaben für den großflächigen Einzelhandel und Planungshilfe für die Umsetzung in der Bauleitplanung gegeben. Aus Sicht der Landesplanung und des Städtebaus wird eine Einschätzung der Instrumente, ihrer Wirkungen sowie erkennbarer Vollzugsprobleme gegeben. Der Umgang und die Vollzugsprobleme im Bereich des großflächigen Einzelhandels werden am Beispiel des Rhein-Ruhr-Zentrums in Mühlheim an der Ruhr erörtert und diskutiert. Neben den Steuerungsinstrumenten der Bauleitplanung und Einzelhandelskonzepten gewinnen auch neue Ansätze wie BIDs, ISGGs oder Initiativen der Industrie- und Handelskammern zunehmend an Bedeutung. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Instituts für Städtebau aus Berlin in Kooperation mit der IHK Mittlerer Niederrhein am 18. August in Krefeld erhalten Sie hier.

Seminar: Verkehrswertermittlung in der Zwangsversteigerung
Für die Wertermittlung in der Zwangsversteigerung sind besondere juristische Kenntnisse notwendig, um in Gutachten den speziellen Anforderungen gerecht werden zu können. Das Seminar vermittelt das für die Bewertung in Zwangsversteigerungsverfahren rechtliche Wissen. Die Teilnehmenden erhalten unter anderem einen Überblick über den Verfahrensablauf und die Bedeutung des Verkehrswertes für das Verfahren sowie Tipps zum Umgang mit dem Vollstreckungsgericht. Darüber hinaus gibt es rechtliche Hinweise in Bezug auf die Versteigerung mehrerer Grundstücke in einem Verfahren, da dies die Beachtung spezieller Vorschriften im Zwangsversteigerungsgesetz erfordert. Weitere Details zum Seminar des vhw am 24. August in Dortmund erhalten Sie hier.

Buch: Die Kreative Stadt – Zur Neuerfindung des Topos
Die „Kreative Stadt“ ist aktuell. Die Kulturwissenschaften haben sie entdeckt, Wirtschaftswissenschaftler analysieren ihre Bedingungen und Stadtplaner nutzen den Topos, um neue Initiativen für die Stadtentwicklung zu propagieren. Aber so wirklich weiß niemand, was eine „Kreative Stadt“ eigentlich ist und ob Planung eine Stadt kreativ machen kann. Am Beispiel der Stadt München versucht die Autorin Martina Heßler die Entwicklung dreier Orte in den letzten Jahrzehnten zu beschreiben und auch den Titel „Kreative Stadt“ mit neuen Inhalten zu füllen. Das Buch „Die Kreative Stadt, Zur Neuerfindung des Topos“, das im transcript Verlag erschienen ist, kostet 24,80 € und kann unter der ISBN 978-3-89942-725-7 bestellt werden.