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29.08.2011

Der Umbau des Bochumer Luftschutzbunkers am Springerplatz hat begonnen
Der ehemalige Luftschutzbunker am Bochumer Springerplatz wird derzeit zu einem modernen Studieninstitut umgebaut. Schon im November sollen sich auf der momentan noch lauten Baustelle Studenten tummeln, die in der Bildungseinrichtung des SAE Institutes unter anderem Digitalfilm, Animation und Webdesign studieren können. Neben der Bildungseinrichtung als Hauptmieter konnte mit dem nahe gelegenen Café Treibsand auch ein Gastronomiebetrieb für das Projekt gewonnen werden. Nach seiner ursprünglichen Funktion als Luftschutzbunker hat der graue Betonklotz in der Vergangenheit immer wieder neue Nutzungen erfahren und somit eine vielfältig Geschichte, die von den Architekten aufgegriffen und sichtbar gemacht wird. Nach dem Abschluss des Bunkerumbaus besteht der Plan, auf dem Dach des Gebäudes exklusive Stadtwohnungen zu errichten. Die Stadt erhofft sich von dem ambitionierten Projekt einen weiteren Aufschwung des „Blaubuchsenviertels“ rund um den Springerplatz, in dem im Rahmen des Stadtumbaus bereits viel passiert und geplant ist. So wurde neben der Durchführung eines Fassadenprogramms in der Nachbarschaft ein Generationenpark errichtet. Der Springerplatz selbst wird eine neue Pflasterung und eine neue Baumbepflanzung erhalten. Weitere Informationen über die Geschichte des Bunkers und die Pläne der Architekten erhalten Sie über diesen Link.

Die Krefelder Blumenstraße boomt nach Abschluss der Umbaumaßnahmen
Die Stadt Krefeld hat nach dem Abschluss der baulichen Umgestaltung und Aufwertung der Blumenstraße in der westlichen City im Rahmen ihres Stadtumbaus einen großen Erfolg zu vermelden. Seit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten konnte der Leerstand innerhalb der Straße erheblich reduziert werden. Die Kosten in Höhe von insgesamt 770.000 Euro wurden von der SWK Holding AG, der Stadt Krefeld und den privaten Eigentümern getragen, wobei 80 Prozent der städtischen Gelder durch das Stadtumbau West Förderprogramm finanziert wurden. Neben dem neuen Interesse von Geschäftsinhabern und Dienstleistern konnte die Straße auch vom beispielhaften bürgerschaftlichen Engagement innerhalb des Stadtumbauprozesses profitieren. Anwohner und Eigentümer wurden aktiv in die Maßnahmen einbezogen und übernehmen nach dem Abschluss der Umbaumaßnahme nun die weitere Förderung von Attraktivität und Nutzungsintensität der Straße durch zahlreiche Aktivitäten, wie etwa Straßenfeste und Pflanzenpatenschaften. Insgesamt sind sich, wie Sie hier nachlesen können, alle einig: Der Stadtumbau in der Blumenstraße war ein voller Erfolg und sollte auf weitere Quartiere in Krefeld übertragen werden.

Projekt der Woche: Mitfahrzentrale Rhön
Die meisten Autofahrten in Deutschland finden ohne Beifahrer statt. Die durchschnittliche Pkw-Belegung liegt bei 1,3 Personen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, gibt es schon seit längerer Zeit sogenannte Mitfahrzentralen. Mit ihrer Hilfe erhöht sich die Pkw-Belegung, was nicht nur finanzielle Vorteile mit sich bringt, sondern gleichzeitig auch die Umwelt schont. Solche Mitfahrzentralen für Reisen zwischen großen Städten gibt es bereits sehr viele in Deutschland, doch innerhalb des ländlichen Raumes gab es dieses Angebot bislang noch nicht. Im Biosphärenreservat Rhön sorgt jetzt die deutschlandweit erste Mitfahrzentrale im ländlichen Raum für eine bessere Mobilität der Landbevölkerung und für eine umweltfreundliche Autoauslastung und nutzt für Buchungen sowohl das Internet als auch SMS. Ausführliche Informationen über dieses Projekt haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Stadtumbau-Radtour in Dessau
In Dessau hat es bereits Tradition, dass die Stadt einmal im Jahr zu einer großen Stadtumbau-Fahrradtour einlädt. Die für alle Bürger und Besucher der Stadt offene Entdeckungstour verbindet bereits umgesetzte und geplante Stadtumbaumaßnahmen und zeigt somit den interessierten Teilnehmenden die Fortschritte im Dessauer Stadtumbau. Am 20. August fand die diesjährige Stadtumbautour mit zahlreichen interessanten Stationen statt. An jeder einzelnen Station wurden die Teilnehmer ausführlich und teilweise sehr kreativ über die Projektfortschritte und Maßnahmen informiert und konnten sich so persönlich von deren Qualität überzeugen. Ihren Abschluss fand die ereignisreiche Tour bei einem Fest der Wohnungsunternehmen im Dessauer Stadtpark. Hier wurde der Entwurf des Masterplans Innenstadt vorgestellt und diskutiert. Einen visuellen Eindruck von der sommerlichen Fahrradexkursion bietet der über diesen Link erreichbare Fernsehbericht des Regionalsenders RAN 1.

Bausteine und Verfahrenselemente zum Aufbau quartiersbezogener Wohnkonzepte – Erfahrungsaustausch regionaler Akteure zur Umsetzung quartiersbezogener Wohnkonzepte
Quartiersbezogene Wohnkonzepte sind eine bedarfsgerechte Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen für das Wohnen im Alter, weil sie ein Wohnen im vertrauten Wohnumfeld auch bei Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen. Die Umsetzung von quartiersbezogenen Wohnkonzepten erweist sich jedoch häufig als schwierig, da es nicht nur darum geht, altersgerechte Wohnangebote sowie soziale und pflegerische Dienstleistungsangebote kleinräumig verfügbar zu machen. Die Umsetzung eines solchen Wohnkonzeptes verlangt vielmehr auch eine systematische Kooperation der Akteure vor Ort und eine Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Das am 15. September in Köln stattfindende Seminar „Bausteine und Verfahrenselemente zum Aufbau quartiersbezogener Wohnkonzepte“ des Kuratoriums Deutscher Altershilfe soll einen Überblick über die bisher gemachten Erfahrungen und Handlungskonzepte geben und dabei die unterschiedlichen Rollen der verschiedenen Akteure beleuchten. Detaillierte Informationen über die Inhalte, den Verlauf und die Teilnahmebedingungen der Veranstaltung erhalten Sie über die Internetseite des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.