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29.09.2008

Reportage vom Aktionstag in Moosfelde: Ein voller Erfolg
Der von der Innovationsagentur begleitete kooperative Quartiersentwicklungsprozess in Arnsberg-Neheim Moosfelde hat mit dem abgeschlossenen Aktionstag einen weiteren wichtigen Schritt erfahren. Nachdem seit April 2008 verschiedene Akteure aus dem Quartier in unterschiedlichen thematischen Beteiligungsveranstaltungen die Stärken und Schwächen des Quartiers analysiert haben, waren nun alle Moosfelder gefragt, ihre Meinung und Einschätzungen abzugeben. An verschiedenen Standorten im Quartier wurden verschiedene Aktionen angeboten. So gab es eine Podiumsdiskussion zu den aktuellen Entwicklungen im Stadtteil, eine Ausstellung zu den bisherigen Ergebnissen des Beteiligungsprozesses, Kaffee und Kuchen im Gemeindezentrum, ein Fußballturnier für Jugendliche, ein interkulturelles Fest am Familienzentrum Arche Noah und vieles mehr. Unsere Mitarbeiter haben aus den Eindrücken des Aktionstages eine Reportage für Sie erstellt. Das Dokument erhalten Sie hier. Weitere Pressestimmen zum Aktionstag finden Sie hier und hier.

Reportage: Wechselwirkungen in der Stadt – große Investitionsprojekte verbinden Quartiere. Neue Qualitäten mit Genderperspektive
Große Investitionsprojekte sind eine gewaltige Herausforderung für die Stadtplanung. Häufig sind diese Art Projekte an den Orten des Strukturwandels im Ruhrgebiet vorzufinden. Bei der Realisierung solcher Projekte muss man sich vor allem auch die Frage stellen, wie sie in den Gesamtkontext der Stadt eingefügt werden müssen und können. Die Genderperspektive vermittelt in diesem Bereich neue Ideen, Ansätze und Antworten. Im Vordergrund der Tagung standen vor allem die Projekte PHOENIX in Dortmund und Zollverein in Essen. Eine große Anzahl kompetenter Referentinnen und Referenten rundeten das Programm auch mit anderen Beispielen aus anderen Bundesländern und dem Ausland ab. Die Innovationsagentur war bei der Tagung vor Ort und hat die wichtigsten Ergebnisse in einer Reportage für Sie zusammengefasst. Das Dokument dazu erhalten Sie hier.

Projekt der Woche: Neuendorf – wie Nachbarschaft wieder belebt wird
Die Großwohnsiedlung in Neuendorf mit mehr als 800 Wohneinheiten litt in den vergangenen Jahren unter den vielen Negativschlagzeilen. Viele Bewohner fühlten sich aufgrund steigender Kriminalitätsraten zunehmend unsicher und zogen in andere Quartiere. Die Koblenzer Wohnbau als Besitzerin der Wohnanlage reagierte auf diese Entwicklungen und beschloss zusammen mit der Parea gGmbH die soziale Situation innerhalb des Stadtteils zu verbessern. Als erste wichtige Einrichtung konnte in diesem Zusammenhang „McKiz“ eingeweiht werden. Das Angebot von „McKiz“ umfasst sowohl Sprachkurse als auch Freizeitangebote für die BewohnerInnen des Quartiers. Weitere Aktionen und Projekte sind mit Hilfe von Sponsorengeldern geplant. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Dokumentation: Städtebauliches Entwicklungskonzept Siegen-Geisweid
Der Stadtteil Siegen-Geisweid wird seit 2007 im Stadterneuerungsprogramm Stadtumbau West gefördert. Im Rahmen dieses Förderprogramms hat die Stadt Siegen für den Stadtteil Geisweid ein städtebauliches Entwicklungskonzept aufzustellen, in dem die Ziele und Maßnahmen im Stadtumbaugebiet schriftlich darzustellen sind. Dieses städtebauliche Entwicklungskonzept ist die Grundlage für die Festlegung des zukünftigen Stadtumbaugebiets Siegen-Geisweid - ergänzt durch die nicht zum Stadtteil Geisweid gehörenden Bereiche Dillnhütten, Westhang/Mühlenberg und Schneppenkauten. Das mit der Erarbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts für Siegen-Geisweid beauftragte Büro für Kommunal- und Regionalplanung Essen [BKR Essen], stellte die Ergebnisse seiner Bestandsanalyse sowie beabsichtigte Ziele und Maßnahmen für das zukünftige Stadtumbaugebiet am 21. August in Siegen vor. Die Dokumentation dieser Bürgerversammlung zum städtebaulichen Entwicklungskonzept Siegen-Geisweid finden Sie hier auf der Homepage der Stadt Siegen.

Ausstellung: Alt + Jung – Stadt im demografischen Wandel
Neben historischen Exponaten der eigenen Museumssammlung, die Altsein und Alter im Lauf der Düsseldorfer Stadtgeschichte zeigen, stehen die Lebenswelten älterer Menschen im Mittelpunkt, wie sie sich heute zeigen und schon morgen aussehen könnten. Die Ausstellung dokumentiert, wie sich der Lebensraum Stadt den neuen demografischen Bedingungen anpasst und sich daraus positiv entwickeln kann. Gemälde, Grafiken, Modelle, Fotografien, Ton- und Filmaufnahmen, Tagespresse, Printmedien und Gebrauchsgegenstände schaffen Raum zum Dialog sowie zur Diskussion. Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Arbeitsgruppen, Seminaren und Vorträgen fordert Alt und Jung auf, mit zu diskutieren, zu entwerfen, zu gestalten oder sich einfach zu informieren. Lokale, überregionale und auch internationale Experten und Expertinnen stehen dabei zur Seite. Die Ergebnisse werden stetig in die bestehende Ausstellung integriert und in einem abschließenden Forum präsentiert. Weitere Details zur Veranstaltung in Düsseldorf, die noch bis zum 28. Dezember besucht werden kann, erhalten Sie hier.

Moderations- und Mediationsverfahren in städtebaulichen Planungsprozessen
Immer stärker gewinnen neben den eingeführten – auch rechtlich verankerten – Prozessstrukturen kooperative Handlungsformen an Bedeutung. Umfassende, transparente Bürgerorientierung und Öffentlichkeitsbeteiligung sind fester Bestandteil der Stadtplanung und Stadtentwicklung vor Ort. Hintergrund hierfür ist, dass in der Vergangenheit zunehmend erkannt wurde, dass herkömmliche Verfahren sowie Umsetzungsstrategien oftmals nicht zu dauerhaft tragfähigen und auch gewünschten Ergebnissen führen. Formelle wie informelle Planungsverfahren sind jedoch hochkomplex und langwierig. Von daher wurden und werden in der Planungspraxis neue Verfahren entwickelt und eingesetzt, die bei relevanten Vorhaben die Konsensbasis oder Akzeptanz verbreitern sollen. Die Veranstaltung des Difu am 20. und 21. Oktober in Berlin möchte eine aktuelle Standortbestimmung in der planerischen Kommunikationslandschaft der Bundesrepublik vornehmen. Es werden verschiedene Werkstattberichte und Praxisbeispiele präsentiert, wobei verschiedene Akteure der Verfahren zu Wort kommen sollen. Weitere Details zur Tagung erhalten Sie hier.