News Service Abstandshalter

29.09.2014

10 Jahre Stadtumbau NRW: Minister Groschek zeichnet 21 Projekte aus
Seit zehn Jahren gibt es in NRW das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“; Anlass genug für das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, einen Wettbewerb auszuloben, um die vorbildlichsten Projekte aus diesem Programm zu prämieren. 102 Projekte hatten sich für den Wettbewerb gemeldet. 21 von einer Fachjury ausgewählte Bewerber wurden am vergangenen Donnerstag in Gelsenkirchen von NRW-Städtebauminister Michael Groschek und Staatssekretär Michael von der Mühlen mit Siegerurkunden ausgezeichnet. Groschek gratulierte den 21 ausgezeichneten Preisträgern des Wettbewerbs: „Lebenswerte Stadtquartiere kommen nicht von selbst, sie kommen durch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Planern, Architekten, Unternehmen, Verwaltungen. Unsere Preisträger haben sich vorbildlich vor Ort eingemischt. Das ist der Weg, wie wir Heimat vor der Haustür schaffen. Mit dem Programm Stadtumbau West haben wir eine Plattform, auf der nachhaltige Konzepte der Quartiersentwicklung erfolgreich umgesetzt werden können.“ Ausführlichere Informationen zu dieser Preisverleihung und vor allem auch eine Liste der ausgezeichneten Projekte finden Sie hier.

Zehn Jahre Stadtumbau West in NRW wurden in Gelsenkirchen gefeiert
Im Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus wurden in der vergangenen Woche mit Vertretern von Land, Kommunen und Wohnungswirtschaft zehn Jahre Stadtumbau West und 21 landesweite Vorzeigeprojekte gewürdigt. Mit Exkursionen zu herausragenden Projekten startete der Donnerstag für gut 150 Teilnehmer in Hamm, Duisburg und Leverkusen. Besichtigt wurden Beispiele für gelungenen Stadtumbau. Alle Touren endeten am Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus, wo Minister Groschek mit Staatssekretär von der Mühlen am Abend dann die Preisträger des Auszeichnungswettbewerbs „10 Jahre Stadtumbau West“ ehrte. Am Freitag wurde die Feier dann mit einem ebenfalls gut besuchten Fachkongress fortgesetzt, der das bisher Realisierte zur Diskussion stellte, der sich aber auch den noch verbleibenden Aufgagen und Herausforderungen mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Fachforen widmete. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier

Stadtumbau Wetter: Gemeinsam den Aufbruch gestalten
Mit einem Workshop unter Federführung des Citymanagements wagen Anlieger der Kaiserstraße in Wetter den Aufbruch in die Zukunft. Denn nach dem Umbau, der bis Dezember im Bereich der Innenstadt abgeschlossen sein soll, sind die Akteure vor Ort gefragt, Kunden zu locken. Jetzt haben Sie noch die Chance, auch gestaltend einzuwirken“, sagt Manfred Sell, Leiter des Fachbereich Planen und Bauen im wetterschen Rathaus, und lädt ein gutes Dutzend Gewerbetreibende ein, sich ganz konkrete Gedanken über die Zukunft der Kaiserstraße zu machen. Unterstützt wird er dabei von den beiden Citymanagern, die seit gut drei Monaten den Stadtumbau begleiten und gestalten. Zwei Jahre können Hauseigentümer und Gewerbetreibende nun auf deren Fachwissen zurückgreifen. Mehr Informationen zur Aufbruchstimmung und zu den konkreten Plänen in Wetter finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Politik stößt Stadterneuerung in Wanne-Süd an
Der Planungsausschuss der Stadt Herne hat sich hinter die Pläne der Verwaltung gestellt, Wanne-Süd für ein Stadtumbauprojekt anzumelden. Handlungsbedarf sieht die SPD auch in Sachen Parken: Die Verwaltung soll ein Parkraumkonzept für die Gesamtstadt erstellen, so der Vorschlag. Bis Mitte 2015 will die Verwaltung dem Rat einen förderfähigen Antrag vorlegen. Wenn alles glatt geht und Wanne-Süd ins Förderprogramm aufgenommen wird, könnten 2017 die ersten EU-, Bundes- und/oder Landesmittel fließen, so der grobe Zeitplan der Verwaltung. Ausführlichere Informationen zu den in Herne-Süd geplanten Maßnahmen und Projekten finden Sie hier.

Schulentwicklung Dortmund: Eine Million Euro für schulische Inklusion
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Stadt Dortmund 1.070.466,56 Euro für die Aufgaben der Inklusion im Schulbereich zur Verfügung. Damit erhält Dortmund landesweit den zweithöchsten Betrag nach Köln. Das wurde in der vergangenen Woche bei einer Sitzung des Vorstandes des Städtetages NRW in Köln bekannt gegeben. Oberbürgermeister Ullrich Sierau freut sich über die Förderung, die zwischen Land und kommunalen Spitzenverbänden lange verhandelt wurde: "Das Land erkennt die Konnexität der inklusionsbedingten kommunalen Aufwendungen zumindest teilweise an. Auch wenn wir uns hier und da etwas mehr gewünscht hätten, können wir mit den zugesagten Mitteln arbeiten. Zudem wird durch die regelmäßige Überprüfung der Förderpauschalen das Risiko der Kommunen begrenzt. Wir hoffen nun, dass das Geld schnell in Dortmund ankommt." Ausführlichere Informationen zu den Projekten, die die Stadt Dortmund mit diesen Mitteln finanzieren möchte, finden Sie hier.

Wohnraumförderung NRW: Wohnraumförderung leichter gemacht!
Der VdW Rheinland Westfalen hat eine sehr anschauliche und gut gemachte Handreichung vorgelegt, die in den Kommunen des Landes sicher auf großes Interesse stoßen wird. Unter dem Titel „Wohnraumförderung – leicht gemacht“ stellt sie einen anschaulichen und gut strukturierten Wegweiser durch die komplexen Förderbestimmungen des Neubaus [WFB] und der Modernisierung [RLBestandsinvest] des Landes Nordrhein-Westfalen dar. Diese sehr empfehlenswerte Broschüre haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Brachflächen NRW: Der Flächenpool NRW geht in die zweite Runde
Viele Kommunen setzen bei der Reaktivierung von brachliegenden Flächen in den Innenstädten auf die Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen. Daher hat Stadtentwicklungsminister Michael Groschek nun den Startschuss für die zweite Bewerbungsrunde für den Flächenpool NRW gegeben. „Etwa jede zehnte Kommune in Nordrhein-Westfalen hat sich innerhalb des ersten Aufrufverfahrens im Frühjahr beworben. Das zeigt, wie sehr dieses Thema den Städten und Gemeinden unter den Nägeln brennt“, sagte Groschek. Der Flächenpool NRW will brachliegende Flächen innerhalb der Städte und Gemeinden wieder nutzbar machen. Dazu werden Experten für Flächenrecycling in die Kommunen geschickt, deren Ziel es ist, im engen Dialog mit der Kommune und dem Grundstückseigentümer neue Entwicklungsperspektiven individuell für den jeweiligen Brachflächenstandort zu erarbeiten. Als Grundlage hierfür dienen schriftliche Vereinbarungen, in denen sowohl die Kommune als auch der Eigentümer ihre Mitwirkung verbindlich zusagen. Alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind nun erneut dazu aufgerufen, sich mit ihren für die Innenentwicklung geeigneten Brachflächenstandorten um die Teilnahme am Flächenpool NRW zu bewerben. Es ist geplant, in den neu aufgenommenen Kommunen im Frühjahr 2015 die Arbeit aufzunehmen. Mehr Information, auch zum Verfahren und zur Bewerbung, finden Sie hier.

5. Projektaufruf: „Städtische Energien – Zusammenleben in der Stadt“
Stadtentwicklung lebt von neuen Ideen! Diese sollen auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen unserer Städte und Gemeinden ausgerichtet sein. Mit dem 5. Projektaufruf „Städtische Energien – Zusammenleben in der Stadt“ suchen die Partner der Nationalen Stadtentwicklungspolitik deshalb nach beispielhaften Projekten für eine innovative Stadtentwicklung. Einsendeschluss für Projektvorschläge ist der 3. November 2014. Ein ausführliches Dokument mit allen für eine erfolgreiche Bewerbung notwendigen Informationen haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.