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30.01.2012

Stadtumbau in Werdohl: Jugendliche mischen aktiv mit bei der Umgestaltung des Schulhofgeländes in Ütterlingsen
Im Rahmen der Umgestaltung des Außengeländes der Evangelischen Grundschule Ütterlingsen soll auch der Außenbereich des angrenzenden Jugendzentrums „Schrottkeller“ zusammen mit den Jugendlichen in die Planungen miteinbezogen werden. Bei einem ersten Treffen am 10. Januar hatten die Jugendlichen bereits reges Interesse an einer aktiven Mitgestaltung gezeigt. Daher wurde letzten Freitag ein Workshop im „Schrottkeller“ veranstaltet, um gemeinsam mit Stefan Groß von der Stadt Werdohl und den Jugendlichen Vorstellungen und Wünsche zur Umgestaltung zu konkretisieren und zu dokumentieren. Mehr Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Stadtumbau in Werdohl: Reges Interesse am Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes
Wie in der letzten Woche berichtet, wurde beim Neujahrempfang am vergangenen Sonntag in Werdohl das Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes auf den Weg gebracht. Dabei übertraf das Interesse der Werdohler Bürger/ -innen die Erwartungen aller Beteiligten. Aus der sehr engagierten Bürgerschaft wurden nicht nur Ideen und Vorschläge zu baulichen Veränderungen eingebracht, sondern auch zu künftig auf dem Platz gewünschten Veranstaltungen. Ergänzend zur Bürgerbeteiligung sollen in den kommenden Wochen nun im Rahmen mehrerer Ideen-Werkstätten weitere Anregungen gesammelt werden. Nähere Infos zum Beteiligungsverfahren und den Gestaltungsideen der Werdohler Bürger/ -innen finden Sie hier.

Stadterneuerung in Gladbeck: Maßnahmen zur Aufwertung der Gladbecker Innenstadt nehmen konkrete Züge an
Neben den 400.000 Euro, die in den nächsten Jahren für das Hof- und Fassadenprogramm zur Aufwertung der Gladbecker Innenstadt zur Verfügung stehen, werden nun auch ergänzende Maßnahmen initiiert. Bewohner, Vereine, Gruppen oder Händler der Stadtmitte können jetzt Geld für kleinere Projekte in der Innenstadt beantragen. Aus einem mit 100.000 Euro ausgestatteten Verfügungsfonds sollen verschiedene Veranstaltungen, wie Nachbarschaftsfeste, Mitmachaktionen oder auch Aktionen in momentan leerstehenden Ladenlokalen, finanziert werden. Um möglichst viele Interessierte zu motivieren und informieren liegt eine Informationsbroschüre in Kürze an öffentlichen Stellen in Gladbeck aus. Weitere Informationen finden Sie hier.

Schmallenberg plant zusammen mit Bürger/ -innen einen Kunstmarkt auf dem Kirchplatz
Im Rahmen des interkommunalen Gemeinschaftsprojektes „Kunstmärkte in Südwestfalen“ plant die Stadt Schmallenberg, auf ihrem Kirchplatz einen Kunstmarkt zu etablieren. Ziel des Gesamtprojektes ist es, die Ortskerne, Märkte und Marktplätze in der Region zu beleben und attraktiver zu gestalten. Dabei soll auch ein verstärkter interkommunaler Austausch der beteiligten Städte gefördert werden. Um Ideen und Konzepte für den Markt zu entwickeln, setzt Schmallenberg gezielt auf die Partizipation der Bürger/ -innen. Erste Anregungen wurden bereits im Oktober 2011 bei einem Rundgang gesammelt. Nun sollen diese am 30. März in einem offenen Workshop konkretisiert werden. Nähere Informationen zu diesem Thema finden sie hier.

Projekt der Woche: Wohnprojekt „buntStift“ – Gemeinschaftliches und barrierefreies Wohnen im Mehrgenerationenhaus in Bochum Langendreer
Das Wohnprojekt „buntStift“ in Bochum Langendreer ist als gemeinschaftliches und generationsübergreifendes Wohnprojekt konzipiert. Als erstes Mehrgenerationenhaus in Langendreer bietet es aktuell knapp 50 Personen verschiedenen Alters Wohnraum. Das Wohnprojekt beruht auf 4 zentralen Säulen, die ein gemeinschaftliches Wohnen fördern sollen: Neben dem Mehrgenerationen-Ansatz und einem barrierefreien Wohnen für ältere Menschen sind dies die Rechtsform einer Wohngenossenschaft und ein für alle Bewohner zugänglicher Gemeinschaftsraum. Mehr Informationen zu diesem erfolgreichen Projekt finden Sie hier.

Kommunaler Finanzausgleich: Städte- und Gemeindebund NRW fordert Ende der Benachteiligung des kreisangehörigen Raums
Anlässlich der Anhörung im NRW-Landtag zum GFG 2012 am vergangenen Freitag hat der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Dr. Bernd Jürgen Schneider, den Entwurf des Gemeindefinanzierungsgesetzes als unzureichend und unausgewogen kritisiert: "Das Grundproblem ist sicherlich die unzureichende Finanzausstattung der kommunalen Familie insgesamt". Trotz der Höchststände bei den Steuereinnahmen reichten die Zuweisungen des Landes bei den meisten Kommunen nicht aus, um selbst bei sparsamster Haushaltsführung den Haushaltsausgleich zu erreichen. Hinzu treten die zunehmenden Ungleichgewichte in der Verteilung der Schlüsselzuweisungen des Landes. "Die Menschen in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden werden eklatant von der allgemeinen Entwicklung der Landeszuweisungen abgekoppelt", machte Schneider deutlich. Die vollständige Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes NRW zu diesem Thema haben hier für Sie Download bereitgestellt.

Neue Publikation des Deutschen Städtetages: Kommunales Zins- und Schuldenmanagement
Die aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben zu Verunsicherungen auch im kommunalen Finanzmanagement geführt. Vor dem Hintergrund insbesondere der hohen Kassenkreditbestände hat sich in den letzten Jahren eine aktive Zinssicherung und Optimierung der Zinsbelastungen zu einer eigenständigen Aufgabe der kommunalen Finanzwirtschaft entwickelt. Die Handlungsfelder des Zins- und Schuldenmanagements im kommunalen Bereich beziehen sich insbesondere auf die Zinssätze, Zinsbindungsfristen und Rückzahlungsmodalitäten. Dass die durch Finanzdienstleister in der Vergangenheit angebotenen Produkte mit zum Teil sehr hohen Risiken für die Kommunalhaushalte verbunden sind, gehört zu den wesentlichen Erkenntnissen der jüngeren Geschichte. Schon deshalb ist der Bedarf am Informations- und Meinungsaustausch über geeignete Strategien und einzelne Instrumentarien groß. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2004 beim Deutschen Städtetag eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema eingerichtet, deren wesentliche Ergebnisse nun im Rahmen einer neuen Veröffentlichung vorgelegt wurden. Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und zu Bezugsquellen finden Sie hier in der aktuellen Ausgabe des Eildienstes des Deutschen Städtetages.