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30.03.2009

Workshop Immobilien- und Standortgemeinschaften am 30.04.2009
Mit dem im Juni 2008 in Kraft getretenen ISG-Gesetz hat der nordrhein-westfälische Landesgesetzgeber - gestützt auf § 171f BauGB - den rechtlichen Rahmen für die Einrichtung dieser privaten Initiativen in NRW geschaffen. Der Workshop der Innovationsagentur in Kooperation mit der Kanzlei Redeker Sellner Dahs & Widmaier untergliedert sich in vier thematische Schwerpunkte. Zunächst wird die formalrechtliche Herkunft und Verankerung des Konzeptes zur ISG erläutert. Im Anschluss daran werden die idealtypischen Phasen und Schritte bei der Gründung und während der Durchführungsphase einer ISG näher beleuchtet. In einem letzten Teil wollen wir anhand eines konkreten Fallbeispiels die einzelnen Schritte zur Umsetzung einer ISG gemeinsam diskutieren. Weitere Details zum Programm am 30. April 2009 finden Sie hier auf unserer Homepage.

Neues Städtebauförderungsprogramm NRW veröffentlicht: 261 Millionen für starke und lebendige Städte
Das Land Nordrhein-Westfalen hat in der letzten Woche die Übersicht zu den Städtebauinvestitionen veröffentlicht. Nahezu jede zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen erhält in diesem Jahr Fördermittel für die Stadtentwicklung. In 172 Städten, Gemeinden und Kreisen sollen für 301 Vorhaben insgesamt 261 Millionen Euro fließen, wie der neue Minister für Bauen und Wohnen, Lutz Lienenkämper, mitteilte. Im Vorjahr umfasste das Programmvolumen 218 Millionen Euro. Weitere Details zu den einzelnen Förderschwerpunkten können Sie hier nachlesen. Zusätzlich kann dort eine Übersicht zu den einzelnen geförderten Projekten heruntergeladen werden.

Reportage: Siegen – Eine Stadt mobilisiert! Aktivierende Bürgerbeteiligung auf gesamtstädtischer Ebene zu Zukunftsfragen zum demographischen Wandel
Die Stadt Siegen sieht sich – wie viele andere Kommunen auch - den Auswirkungen des demographischen Wandels gegenübergestellt. In vier unterschiedlichen Beteiligungssträngen wird daher dieses Thema aktuell in der Stadtgesellschaft intensiv diskutiert. Es geht darum, gemeinsam mit allen wichtigen Akteuren – sowohl innerhalb der Verwaltung, als auch stadtweit – neue Perspektiven und konkrete Projekte zu entwickeln, um den Herausforderungen des demographischen Wandels aktiv zu begegnen. Gemeinsam mit der Innovationsagentur Stadtumbau NRW konnte in der Stadt Siegen ein in vier Fachforen unterteilter Prozess in Gang gesetzt werden, der diesem Anspruch gerecht werden soll. Details zum ersten Treffen der Fachforen können Sie hier in unserer Reportage nachlesen.

Projekt der Woche: Wohnen im ehemaligen Supermarkt
Die Umnutzung eines aufgegebenen Supermarktes im Erdgeschoss eines Wohngebäudes zu ergänzenden Wohnzwecken in einem Wohnquartier in Düsseldorf-Garath löst in beispielhafter Weise eine Bauaufgabe, die angesichts der Einzelhandelskonzentration zukünftig eine große Rolle spielen wird. Diese Aufgabe stellte die Architekten vor besondere Herausforderungen, um das attraktive Wohnen in diesem Gebäude zu ermöglichen. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Tagung: Junges und familiengerechtes Wohnen
Der junge Mieter scheint für viele Wohnungsunternehmen nach wie vor ein unbekanntes Wesen zu sein. Auf der Tagung der Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Berlin können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, wie die Wünsche dieser Zielgruppe erkannt und bedient werden können. In einem Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen bei der Ansprache junger Mieter können erfolgreiche Herangehensweisen diskutiert werden. Darüber hinaus sollen auch Praxiserfahrungen bei der Einbindung junger Mieter in generationenübergreifende Wohnstrukturen thematisiert werden. Weitere Informationen zur Tagung am 28. April, die in Kooperation mit dem Deutschen Verband [DV] stattfinden, finden Sie hier.

Buch: Gemeinschaftliches Wohnen: Raus aus der Nische – rein in den Markt!
Immer mehr Menschen schließen sich zu Gruppen zusammen, um eine gemeinsame Wohnform zu realisieren. Die Bewohner von gemeinschaftlichen Wohnprojekten realisieren damit einen individuellen Nutzen, ebenso gibt es aber auch volkswirtschaftliche und sozialpolitische Argumente für die Realisierung gemeinschaftlicher Wohnformen. Dieses Buch - von der Schader-Stiftung und von der Stiftung trias herausgegeben - ist daher ein Plädoyer, der Förderung dieser Projekte einen stärkeren Stellenwert einzuräumen als bisher. Es richtet sich aber nicht ausschließlich an die Politik, sondern insbesondere auch an die wichtigsten Partner für ein entstehendes Wohnprojekt. Die Beiträge des Buches befassen sich mit allen wichtigen Aspekten bei der erfolgreichen Realisierung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Zusätzliche Details zur Veröffentlichung finden Sie hier.