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30.05.2011

Der Internetauftritt der Gelsenkirchener Stadterneuerung ist online
Unsere Mitgliedsstadt Gelsenkirchen hat in der vergangenen Woche ihren themenbezogenen Internetauftritt zur Stadterneuerung frei geschaltet. Nach einer intensiven Arbeitszeit kann das Stadterneuerungsteam nun eine eigene, sehr übersichtliche, ansprechend gestaltete und vor allem informative Seite präsentieren. Neben grundlegenden Informationen über die sieben Projektgebiete der Gelsenkirchener Stadterneuerung [Bismarck und Schalke-Nord | Hassel, Westerholt, Bertlich | Schalke | City | Südost | Tossehof | Buer] enthält die Website Kontaktdaten aller Ansprechpartner, detaillierte Projektbeschreibungen und ein Presseportal, das als Archiv genutzt werden kann. Um sich ein eigenes Bild machen können, klicken Sie bitte hier.

Bundesbauminister verspricht angemessene Weiterführung der Städtebauförderung
"Ich werde mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass im Bundeshaushalt 2012 mindestens 455 Millionen Euro für die Städtebauförderung bereitgestellt werden. Es ist mir ein Anliegen, dass die Städtebauförderung in angemessener Höhe weitergeführt wird und wir die Städte und Gemeinden weiterhin aktiv unterstützen können", sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer anlässlich der Stadtumbaukonferenz des Freistaats Thüringen in der vergangenen Woche. Damit relativiert er den Haushaltsentwurf, der für 2012 eine erneute drastische Reduzierung der Fördermittel auf 266 Millionen Euro vorsieht. Hintergrundinformationen und weitere Ergebnisse aus der Thüringer Stadtumbaukonferenz können Sie hier nachlesen. Die offizielle Pressemitteilung des BMVBS erhalten Sie hier.

Projekt der Woche: „Freiamt bringt’s“ Onlineshop zur Sicherung der Grundversorgung im ländlichen Raum
Gefördert über das europäische Projekt ACCESS, mit dem einerseits die Grundversorgung im ländlichen Raum, gleichzeitig aber auch deren Erreichbarkeit mittels ÖPNV oder moderner Kommunikationsmittel verbessert werden soll, ist in der Schwarzwaldgemeinde Freiamt ein Online-Shop eingerichtet worden, über den die auf 52 Quadratkilometer verteilten 4.219 Einwohner des Ortes auch weiterhin ohne Auto bei lokalen Händlern einkaufen können. Wie der Speck mit der Maus in Freiamt direkt ins Haus kommt, lesen sie hier in unserem Projekt der Woche.

Gärten erobern die Stadt – französische Dokumentation über städtisches Grün
Private wie öffentliche Gärten und Parks sind für die Lebensqualität der Bewohner von kleinen und großen Städten von entscheidender Bedeutung. Die Dokumentation „Gärten erobern die Stadt“ von Florence Mauro hat sich in Europa umgesehen und lässt Landschaftsarchitekten und Stadtplaner über ganz unterschiedliche Konzepte zur Gestaltung von Stadtlandschaften zu Wort kommen. Der filmische Rückblick auf die Geschichte öffentlicher Parks und Gärten hilft zunächst beim Verständnis der modernen Landschaftsarchitektur, indem er Antworten auf entscheidende Fragen sucht: Wie wird aus einem Privatgelände eine öffentlich zugängliche Landschaft? Wie gestaltet man einen öffentlichen Park so, dass er eine integrative Funktion erfüllen kann? Inwiefern sind Gärten kulturgeschichtliches Erbe - und welche Rolle spielen sie für die Umwelt? Die Dokumentation präsentiert einzigartige Orte in Frankreich, Deutschland und Spanien, an denen Landschaftsgestalter ihr Herangehen mit den Überlegungen von Stadtplanern konfrontieren. Auf der Internetseite von ARTE, zu der Sie über diesen Link gelangen, können Sie sich Ausschnitte des empfehlenswerten Films ansehen.

Voneinander – Miteinander. Methoden für intergenerationelles Lernen in der Kulturarbeit
Gemeinsame und verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen, Einstellungen – eine solche Vielfalt wird sichtbar, wenn Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen. Wie kann dieses Potenzial für ein gemeinsames Lernen und Arbeiten genutzt werden? Wie kann das Lernen voneinander und miteinander angeregt und unterstützt werden? Wie bleibt die Neugierde auf die anderen und damit auch auf die eigene Generation wach und lebendig? In dem Workshop „Voneinander – Miteinander. Methoden für intergenerationelles Lernen in der Kulturarbeit“ werden Methoden aus generationenübergreifenden Bildungsprojekten vorgestellt und ausprobiert. Der vom Städte-Netzwerk NRW durchgeführte Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe kulturKompetenz50+, die vom Institut für Bildung und Kultur im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde. Sie unterstützt Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffende, ältere Menschen als Publikum und aktive Nutzer zu gewinnen und qualitätsvolle Angebotsformen für die Zielgruppe zu entwickeln. Die Seminare bieten Fachwissen und Praxishilfen für Mitarbeiter aus dem Kultur- Bildungs- und Sozialbereich sowie Künstler, die mit älteren Menschen kulturpädagogisch arbeiten möchten. Weitere Informationen zu der am 29. Juni statt findenden Veranstaltung können Sie hier abrufen.