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30.06.2014

Stadtumbau Bochum: Neue Perspektiven für den Stadtumbau in Goldhamme
Land und Bezirksregierung haben die Fortsetzung des Stadtumbaus Westend in Bochum-Goldhamme bewilligt. Acht Millionen Euro [davon 6,5 Mio als Fördermittel] fließen in den nächsten fünf Jahren in den Stadtteil, der weiterhin besonderen Nachholbedarf hat. Sieben Jahre lang liefen städtebauliche und soziale Programme in Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme; zwölf Millionen Euro wurden gedrittelt. Doch während die beiden übrigen Stadtteile sichtbare Verbesserungen erlebten, blieben die Defizite in Goldhamme bestehen. Über 5200 Menschen leben hier, mehr als in Stahlhausen und Griesenbruch zusammen. Darunter ein hoher Anteil von Migranten, die als wenig integriert gelten. Es gibt eine starke Verkehrsbelastung, wenig private Investoren, eine hohe Mieterfluktuation und eine Auflösung der gewerblichen Strukturen. Eines der Schlüsselprojekte im Rahmen der nun beginnenden neuen Phase des Stadtumbaus in Bochum-Goldhamme könnte die Umnutzung eines ehemaligen Postgebäudes, das 10 Jahre lang leer stand, zu einem neuen Bewohnertreff für dieses Stadtumbaugebiet sein. Ausführlichere Informationen zu den Perspektiven des Stadtumbaus in Goldhamme finden Sie hier, mehr Informationen zum geplanten Bewohnertreff können Sie hier nachlesen.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Halbzeit bei der Neugestaltung des Heinrich-König-Platzes

Die Hälfte der Neugestaltung des Heinrich-König-Platzes, eine wichtige Maßnahme im Rahmen des Stadtumbaus in der Gelsenkirchener City, ist nach anderthalb Jahren geschafft. Aus diesem Anlass wurden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelsenkirchen am vergangenen Freitag zu einem Halbzeit-Baustellenfest geladen. Aber gleich nach dem Feiern geht es mit der Arbeit weiter, denn trotz Halbzeit soll es keine Pause bei den Bauarbeitengeben: „Der Übergang soll nahtlos funktionieren“, sagt Sebastian Kröger vom Stadtumbaubüro und Projektkoordinator. Die Submission für die noch anstehenden Tiefbauarbeiten ist in dieser Woche erfolgt. Und die Ergebnisse liegen erfreulicherweise im Kostenrahmen. Ausführlichere Informationen zu diesem wichtigen Projekt des Gelsenkirchener Stadtumbaus und den noch anstehenden Arbeiten finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: Endphase für den Stadtumbau in Lünen
Auch im Rahmen des Stadtumbaus in der City der Stadt Lünen wurde bereits eine Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und damit zahlreiche Impulse für Aufwertung und auch private Folgeinvestitionen gesetzt. Die Gesamtmaßnahme geht nun in die Endphase – Grund genug für Astrid Linn, Leiterin des Fachreferats Stadtentwicklung und Stadtmarketing in Lünen, Bilanz zu ziehen, die schon jetzt sehr erfolgreich ausfällt. Ausführliche Informationen zu den erfolgreich realisierten Maßnahmen und auch zu den noch nicht abgeschlossenen Projekten finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Hoffnung auf baldige Fortsetzung der Stadtumbaumaßnahmen
Die Stadt Herne will am Dienstag dieser Woche die Weichen für die Genehmigung des städtischen Haushalts stellen. Mit einer „Ergänzenden Erklärung“ zum Haushaltssanierungsplan soll der Rat nach monatelanger Hängepartie den Weg frei machen für grünes Licht der Bezirksregierung zum Sparpaket. Wenn dies gelingt, kann die Stadt Herne nicht nur die Einsetzung eines „Staatskommissars“ verhindern, sondern wäre endlich auch in der Lage, den Stadtumbau in Herne-Mitte fortzusetzen. Ausführlichere Informationen zur schwierigen Situation in Herne und zu den aktuellen Perspektiven finden Sie hier.

Stadtumbau Steinheim: Ein neuer Park für die Naherholung der Steinheimer
Im Rahmen des Steinheimer Stadtumbaus wurden bereits erfolgreich zahlreiche strukturelle und gestalterische Aufwertungs- und Verbesserungsmaßnahmen in der Innenstadt realisiert. Nun wendet man sich dort auch dem Außenraum und der Naherholung zu und beginnt mit einer Aufwertung der direkt an das Zentrum Steinheims angrenzenden „Emmer-Auen“. Bei einer Versammlung im Rathaussaal äußerten die Bürger in der vergangenen Woche viele Wünsche und Bedenken bezüglich des entstehenden Emmer-Auen-Parks. Neben neuen Ideen, wie eine naturnahe Gedenkstätte oder eine Halfpipe, betonten die Steinheimer auch ihre Ängste vor Hochwasser und Vandalismus. Ausführlichere Informationen zu dieser neuen Phase im Steinheimer Stadtumbau und den damit verbundenen Erwartungen in der Bürgerschaft finden Sie hier.

Fortbildung: Die Zukunft inklusiver Quartiere gestalten
Im Zuge des demografischen Wandels und vor dem Hintergrund des gesellschaftspolitischen Auftrags zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention »Inklusion« zeichnet sich ab, dass die Gestaltung von »Selbstbestimmtem Wohnen und Leben im Quartier« eine der wichtigsten Herausforderungen ist. Das Konzept WohnQuartier4 beinhaltet wesentliche Bausteine zur zukunftsfähigen Gestaltung inklusiver Quartiere, ist an zwei städtischen und zwei ländlichen Modellstandorten erprobt worden und wird an vielen weiteren Standorten in Deutschland umgesetzt. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen bietet das „Evangelische Zentrum für Quartiersentwicklung“ in Düsseldorf nun eine einjährige Fortbildungsveranstaltung an, zu der Sie hier alle notwendigen Informationen und Details finden.

Veranstaltung: Erfahrungsaustausch Bauleitplanung in Köln
Dieser Kurs des Deutschen Instituts für Stadt und Raum e.V. [DISR e.V.], der am 22. September 2014 in Köln stattfindet, verfolgt das Ziel, Erfahrungen und Fachwissen aus der Praxis für die Praxis zu vermitteln. Er behandelt aktuelle Fragen anhand konkreter Beispiele aus dem Teilnehmerkreis. Die Teilnehmer erhalten hierdurch die Möglichkeit, mit ihren Fragen die Tagung inhaltlich zu bestimmen. Der Kurs trägt durch den Erfahrungsaustausch und die Diskussion mit sachkundigen Praktikerinnen und Praktikern dazu bei, auf konkrete Planungsfragen praxisorientierte Hilfe und Anregungen für die eigene Arbeit zu erhalten. Den Input der Veranstaltung bildet dabei ein Katalog unterschiedlicher Fragen aus dem Teilnehmerkreis. Die Fragen werden diskutiert und im Rahmen eines Antwortkataloges schriftlich beantwortet. Das Programm zu dieser Veranstaltung mit den notwendigen Angaben zur Anmeldung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.