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31.01.2011

Aktualisierte Beschreibungen von nordrhein-westfälischen Stadtumbauprojekten
In dieser Woche haben wir drei weitere aktualisierte Projektbeschreibungen aus dem nordrhein-westfälischen Stadtumbau online gestellt. Mit den Stadtumbaugebieten Dortmund Rheinische Straße, Werdohl Ütterlingsen und Dorsten Wulfen-Barkenberg werden dabei drei erfolgreiche Projekte präsentiert, die sehr unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen haben. Das hochverdichtete Altbauquartier Rheinische Straße ist als eines der Eingangstore Dortmunds, das von hoher Verkehrsbelastung und massiven Industriebrachen bedroht ist, ein Stadtviertel mit hohem und komplexem Erneuerungsbedarf, aber auch mit ersten erkennbaren Erfolgen des Stadtumbaus. Mit den Beispielen aus Werdohl und Dorsten werden zwei sehr unterschiedliche Wohnsiedlungen sowie deren Probleme und individuelle Handlungsmöglichkeiten beschrieben, die sowohl des Element des punktuellen Rückbaus als auch der erfolgreichen Schaffung nachhaltig attraktiver Wohnsiedlungen und Wohnungsbestände aufzeigen.

Projekt der Woche: Kinderstadt „Halle an Salle“
Als heutiges Projekt der Woche in unserer Reihe Kinder und Jugendbeteiligung im Stadtumbau möchten wir Ihnen die Kinderstadt „Halle an Salle“ vorstellen. Seit 2002 veranstaltet das Thalia Theater Halle in zweijährigen Abständen auf einer Flussinsel ein sommerliches Großspiel für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Im Rahmen dieser Aktion können die Kinder fünf Wochen lang ihre eigene Stadt entwerfen, aufbauen und bespielen. Dabei übernehmen sie alle notwendigen städtischen Funktionen, üben Berufe aus, nehmen an einem eigenen Währungs- und Wirtschaftssystem teil und beleben die Stadt mit kulturellen Einrichtungen, wie einem Museum, einem Theater oder einem Zirkus. Begleitend zu dem Projekt findet ein internationaler Schüleraustausch mit Kindern aus Halles Partnerstädten statt. Die eigenständige Entwicklung einer Stadt durch Kinder und die zahlreichen Anknüpfungspunkte zwischen realer und gespielter Stadt machen die Kinderstadt zu einem spannenden und innovativen Beteiligungsprojekt, das im vergangenen Sommer 10.000 Besucher anzog. Mehr Details zum Projekt finden Sie hier.

Bürgerinitiative zur Entwicklung eines Nachbarschaftsladens in Altena Dahle
Im Altenaer Stadtteil Dahle hat sich eine Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um einen gemeinschaftlich geführten Nahversorgungsladen zu gründen. In Zusammenarbeit mit den Bürgern hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW eine Expertise zu Chancen und Voraussetzungen eines solchen Nahversorgungsladens erstellt und am 18. Januar im Rahmen eines Workshops mit den Quartiersbewohnern diskutiert. Da es an bürgerschaftlichem Engagement in Dahle nicht fehlt, hängt eine Konkretisierung des Projektes nun von den Finanzierungsmöglichkeiten ab, mit denen sich die Arbeitsgruppe intensiv befasst. Bevorzugtes Betreibermodell ist die Bildung einer Genossenschaft, für deren Umsetzung jedoch weitere Einwohner mobilisiert werden müssen. Einen Pressebericht zur aktuellen Veranstaltung im Rahmen dieses Modellprojekts der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, in dessen Rahmen mit einer weiteren Arbeitsgruppe aus dem Quartier auch die Entwicklung und Gestaltung einer eigenen Internetpräsenz für Dahle diskutiert und geplant wurde, finden Sie hier.

Der öffentlich geförderte Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen
Mit unserem heutigen Veranstaltungshinweis möchten wir Sie auf die Veranstaltung „Der öffentlich geförderte Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen“ aufmerksam machen. Die Landesregierung hat im Hinblick auf die soziale Wohnraumförderung NRW neue Schwerpunkte gesetzt. Dabei ist die Förderung von Mietwohnraum stärker in den Fokus gerückt. Außerdem sollen neue Angebote zur Bildung von selbstgenutztem Wohneigentum für die Zielgruppe der sozialen Wohnraumförderung entwickelt werden. Mit zahlreichen weiteren neuen Förderangeboten soll insbesondere die energetische Erneuerung der Wohnungsbestände vorangetrieben und gefördert werden. Über diese und weitere Neuerungen im Jahr 2011 informiert Sie die Veranstaltung des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. am 23. Februar 2011 in Dortmund. Neben einem umfassenden Überblick über die künftige soziale Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen werden gemeinsam Fragen zum Mietwohnungsbau, der Eigentumsförderung, der Bestandsförderung und zu Strategien einer energetischen Optimierung von Wohnungsbeständen diskutiert. Weitere Informationen über diese Veranstaltung finden Sie hier.