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31.03.2008

Veranstaltungshinweis der Innovationsagentur Stadtumbau NRW: „NRW goes Europe!“ mit Anmeldeschluss am 3. April 2008
Die Innovationsagentur möchte Sie noch einmal auf eine sehr spannende Veranstaltung aufmerksam machen! Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW beschäftigt sich am 7. April in Kooperation mit der Stadt Duisburg mit dem Thema "NRW goes Europe! - Neue Partnerschaften, Perspektiven und Handlungsfelder für die nordrhein-westfälische Stadtpolitik". Noch besteht die Möglichkeit für Sie sich bis zum 3. April anzumelden. Das Programm zu dieser Veranstaltung, in deren Rahmen Sie die Möglichkeit zu Diskussionen mit Vertretern der Europäischen Kommission und des URBACT-Sekretariats wie auch des zuständigen Bundes- und Landesministeriums haben werden, finden Sie hier. Direkt zur Online-Anmeldung geht es hier.

Veranstaltungshinweis der Innovationsagentur Stadtumbau NRW: “Umgang mit Problemimmobilien
Neben der ersten spannenden Veranstaltung bieten wir am 7. Mai im Düsseldorfer Büro der Innovationsagentur einen weiteren interessanten Workshop an. Dieser wird in Kooperation mit der PL2 Pluralis® Planungsgesellschaft GmbH geben, die als einer der erfahrensten und professionellsten Partner im Umgang mit Problemimmobilien gilt. Ziel des Workshops soll es sein Perspektiven für problematische Immobilien im Stadtumbau zu entwickeln. Dabei muss es sich jedoch nicht immer nur um die viel diskutierten “Schrott-Immobilien” handeln, bei denen bereits feststeht, dass Abriss die einzige Möglichkeit sein wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Gründerinnenzentrum „HAFEN“ in Berlin
Mit dem Ziel Arbeitsplätze für Frauen in strukturschwachen Gebieten zu schaffen hat sich im Jahre 1997 die Initiative „Marzahner Frauen und Mädchen e.V.“ gegründet. In einem ersten Schritt konnte die Initiative ein altes Kita-Gebäude von der Stadt übernehmen und Schritt für Schritt zu einem Gründerinnenzentrum umbauen. Dieses dadurch entstandene multifunktionale Haus vereint Gründerinneninitiativen, unterschiedliche Projekte und soziale Initiativen unter einem Dach. Auch in Not geratene Unternehmerinnen können bei HAFEN Unterstützung suchen, um Auswege und neue Möglichkeiten für ihr Unternehmen zu finden. Die ausführliche Beschreibung und weitere Kontaktmöglichkeiten zum Gründerinnenzentrum in Berlin finden Sie im Projekt der Woche wie gewohnt hier auf unserer Homepage.

Symposium: Generationengerechte Stadt. Herausforderungen für Kommunen und bürgerschaftliches Engagement
Die Stadt Unna hat sich zum Ziel gesetzt mit dem Symposium, den demographischen Wanden nicht als Problem, sondern als Chance darzustellen. Gemeinsam die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dieser Prozesse auszuloten ist ein weiteres Ziel, welches die Stadt verfolgt. Unter dem Motto "Voneinander lernen" will die Stadt Unna zusammen mit ihren Partnerstädten Palaiseau (Frankreich), Waalwijk (Niederlande), Ajka (Ungarn) und Pisa (Italien) einen Ideen- und Erfahrungsaustausch beginnen, um den Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam zu begegnen. Das Symposium am 22. April in der Stadthalle Unna soll, auch durch erfolgreiche und zukunftorientierte Praxisbeispiele der Partnerstädte, Anregungen für die notwendigen Handlungs- und Stadtentwicklungskonzepte geben. Weiterführende Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Metropole Ruhr – Entwicklung ohne Wachstum?
Seit Mitte Februar ist im Dortmunder Museum am Ostwall die überregional bekannte Ausstellung „Schrumpfende Städte“ zu sehen. Die dort gezeigte Ausstellung stellt vor allem auch Bezüge zur Entwicklung im Ruhrgebiet her. Aufgrund dessen widmet sich diese Tagung den Konsequenzen der Schrumpfung und des demographischen Wandels für die Stadt- und Regionalentwicklung im Ruhrgebiet. In der Öffentlichkeit gilt diese Region als ein typisches Beispiel für eine schrumpfende Städteregion. Allerdings lassen sich die gegenwärtig ablaufenden und künftig zu erwartenden Entwicklungsprozesse nicht auf die einfache Formel der Schrumpfung reduzieren. Einerseits ist der Rückgang der Bevölkerung im Rahmen des demographischen Wandels unvermeidbar und in seinen Konsequenzen für Politik und Planung eine Herausforderung, deren Dimension erst allmählich in der Öffentlichkeit bewusst wird. Andererseits gibt es im Ruhrgebiet neben Prozessen der Schrumpfung und des Rückbaus auch Dynamik und Wachstum, wobei das „Neben“ durchaus auch räumlich als Nebeneinander sowohl innerhalb der Region als auch innerhalb der einzelnen Städte zu verstehen ist. Das Konzept der Tagung geht davon aus, dass Schrumpfung, Wandel und Wachstum Aspekte eines komplexen regionalen Entwicklungsprozesses sind. Diskutiert werden sollen in der ersten Hälfte der Veranstaltung wichtige Dimensionen des regionalen Wandels. Im zweiten Teil geht es um die daraus resultierenden Herausforderungen für Politik und Planung. Veranstalter ist der Regionalverband Ruhr zusammen mit SURF [Stadt- und regionalwissenschaftliches Forschungsnetzwerk Ruhr]. Weitere Informationen zur Tagung am 22. April in Dortmund erhalten Sie hier.

Sichere Städte – Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten kommunaler Sicherheitspolitik
Für sichere Städte und Gemeinden zu sorgen, ist eine Querschnittsaufgabe. Die Rahmenbedingungen kommunaler Sicherheitspolitik haben sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Bekannte Themen, wie die kommunale Kriminalprävention, werden neu diskutiert neben anderen Fragestellungen, die hinzugetreten sind. Sichere Städte sind auch ein Thema öffentlicher Diskussionen geworden. Die reale Sicherheitslage und die öffentliche Wahrnehmung unterscheiden sich dabei zum Teil erheblich. Neue Organisationsstrukturen haben sich entwickelt und der Wegfall „nebenbei“ produzierter Sicherheit muss durch neue Sicherheitsmaßnahmen technischer oder personeller Art kompensiert werden. Der Aufgabenbereich kommunaler Ordnungsdienste hat sich in den letzten Jahren dadurch deutlich vergrößert. Strukturelle Veränderungen wie die Privatisierung und Aufteilung ehemals staatlicher Infrastrukturen und die zunehmende Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnik machen die Einbeziehung neuer Akteure in eine ohnehin sehr heterogene Akteurslandschaft [Polizei, Ordnungsdienste, Freiwilligenorganisationen, private Sicherheitsdienste usw.] notwendig. Das Seminar „Sichere Städte“ vom 21.-23. April in Berlin geht der Frage nach, welche Handlungsmöglichkeiten Kommunen im Umgang mit diesen veränderten Bedingungen noch haben. Die Anmeldung zur Veranstaltung des difu finden Sie hier.

Junges Wohnen: Bestände neu entdecken
Kennen Sie die Auswahlkriterien von Singles, jungen Erwachsenen und Familien bei der Wohnraumsuche? Sind Sie auf die zukünftigen Anforderungen der Medienversorgung Ihrer Mieter eingestellt? Nutzen Sie alle Möglichkeiten der innovativen Zielgruppenansprache? Die Fachtagung „Junges Wohnen“ will es den Teilnehmern daher ermöglichen die Anforderungen der Mieter von Morgen kennen zu lernen und das Potenzial ihre Bestände durch generationsübergreifende Wohnkonzepte neu zu entdecken. Die Themenschwerpunkte sollen sich mit den Auswahlkriterien junger Familien bei der Wohnungssuche und den Anforderungen an Infrastruktur und sozialem Umfeld auseinandersetzen. Ebenso sollen Marketingbeispiele einer gelungenen Zielgruppenansprache im „Jungen Segment“ gezeigt werden. Ausgerichtet wird die Tagung am 22. April von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. Weitere Informationen zur Veranstaltung in Berlin bekommen Sie hier.

Modellvorhaben zur energetischen Stadterneuerung – Ein ExWoSt-Forschungsfeld
Mit diesem Projekt will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt durch praktische Erprobung in 15 Modellvorhaben dazu beitragen, den Stadtumbau für beispielhafte Maßnahmen der energetischen Stadterneuerung zu nutzen. Dabei geht es um Maßnahmen, die zugleich auf Energieeinsparung, auf Steigerung der Energieeffizienz und auf Erzeugung und Anwendung erneuerbarer Energien abzielen. Die Verbindung von Maßnahmen der energetischen Stadterneuerung mit den Strategien des Stadtumbaus in Modellvorhaben will ein neues, spannendes Forschungsfeld der Stadtentwicklung beschreiten. Das Spektrum anstehender Aufgaben reicht von der Energieeinsparung durch Sanierung und Neubau sowie der Einbindung regenerativer Energien in der Stadt, über effizienzsteigernde Maßnahmen der zentralen bzw. dezentralen Energieerzeugungs- und Versorgungsanlagen bis hin zur Reduzierung des energieintensiven Verkehrs in städtischen Räumen und der Optimierung regionaler Stoff- und Wirtschaftskreisläufe. Das Forschungsvorhaben untersucht die Wirkungsmechanismen zwischen den stadtplanerischen, technischen, ökonomischen und sozialen Aspekten, um die Modellvorhaben zu ermöglichen und zu unterstützen sowie Handlungsempfehlungen für eine breitere Umsetzung abzuleiten. Die Auftaktveranstaltung dieses Forschungsfeldes wird am 7. April in Berlin stattfinden. Weitere Informationen sowie das Programm erhalten Sie hier.