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31.03.2014

Stadtumbau Krefeld: Neue Stadtterrasse am Südpark geplant
Trotz ausgesprochen schwieriger Haushaltslage wird in Krefeld auch weiterhin engagiert am großen Projekt des Stadtumbaus der Innenstadt gearbeitet. In einem Wettbewerb ging es hier nun konkret um die Gestaltung einer neuen Stadtterrasse über dem Südbahnhof. Am Ende des Wettbewerbes wurde einstimmig und mit großem Abstand zu den Mitbewerbern ein Siegerentwurf gekürt, der Grundlage für die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich sein wird und zu dem Sie hier mehr Informationen finden.

Stadtumbau Leverkusen: Neue Veranstaltungsreihe in der neuen bahnstadt opladen
„Bahnstadt-Mittwoch“ – unter diesem Motto steht ab sofort jeder erste Mittwoch im Monat: Die bahnstadt-GmbH lädt im Rahmen dieser interessanten und abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe die Bürger ein, sich in der bahnstadt-info im Bahnhofsgebäude Opladen über ausgewählte Themen zu informieren. Auch Führungen über die „Baustelle“ auf der Westseite gehören zum Programm, zu dem Sie mehr Einzelheiten – insbesondere Themen und Termine – hier finden .

Stadtumbau Dortmund: Neuer Familien-Infopoint [FIP] im Stadtumbaugebiet Rheinische Straße eröffnet
Im Dortmunder Stadtumbaugebiet „Unionviertel“ wurde eine neue Anlaufstelle für Familien mit einem umfassenden Angebot eröffnet. Zur Eröffnungsfeier erschienen zahlreiche interessierte Mütter aus diesem Stadtteil, die sich ein Bild vom neuen Angebot des FIP machen konnten. Der FIP ist ein Kooperationsprojekt des städtischen Familienzentrums FABIDO Lange Straße, des Familienprojektes Dortmund und des Familienzentrum.plus. Zu den weiteren Kooperationspartnern zählen das Diakonische Werk Dortmund und die Lünen gGmbH, das Haus der Generationen St. Antonius und die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“. Ziel dieser neuen Einrichtung ist es, Familien umfassend über Angebote und Projekte in ihrer näheren Umgebung zu informieren. Mehr Informationen zu diesem vorbildhaften und beispielgebenden Projekt im Stadtumbau der Stadt Dortmund finden Sie hier.

Stadtteilerneuerung Gelsenkirchen: Quartierspark statt Schrottimmobilien
Die Entwicklung und Realisierung von Projekten im Gelsenkirchener Stadterneuerungsgebiet Schalke geht voran. Am sichtbarsten wird die Veränderung im Quartier an der Münchener Straße: Inmitten der Wohnbebauung sind die ehemaligen Schrottimmobilien mit den Hausnummer 44 und 46 – in den 1990er Jahren von Autonomen besetzt, später durch Leerstand immer mehr herunter gekommen und 2012 von der Stadt bei einer Zwangsversteigerung erworben – inzwischen dem Erdboden gleich gemacht worden. Hier wird der Quartierspark Münchener Straße entstehen. Während Handwerker mit den Restarbeiten an den angrenzenden Häusern beschäftigt sind, wurde die Ausschreibung für landschaftsgärtnerische Arbeiten vorbereitet. Mehr Informationen zu diesem weiteren großen Erfolg im Rahmen der engagierten und immer wieder vorbildhaften Gelsenkirchener Stadterneuerung finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Bester Entwurf für das Rathausquartier ist gefunden
Nachdem in Kamp-Lintfort mit Hilfe des Programms Stadtumbau West schon grundlegende Probleme und Defizite der Innenstadt mit großem Erfolg überwunden wurden, stellt man sich dort jetzt gleichermaßen engagiert und qualitätvoll der zukünftigen Entwicklung des unmittelbaren Rathausumfeldes. Im Rahmen einer mehrtägigen Planwerkstatt haben sich verschiedene Teams intensiv dieser schwierigen und komplexen Aufgabe auseinandergesetzt. Und am Ende erfolgte nach langer Jurysitzung eine eindeutige Verständigung auf einen Siegerentwurf, zu dem Sie hier mehr Informationen finden.

Quartiersentwicklung NRW: Große Beteiligung beim Bürgerdialog
Rund 700 Menschen sind der Einladung der nordrhein-westfälischen Landesregierung nach Essen gefolgt, um beim Bürgerdialog über die Zukunft des gemeinschaftlichen Lebens im Quartier zu diskutieren. Auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein stellten sich Bundesbauministerin Barbara Hendricks und die Landesminister Barbara Steffens und Michael Groschek den Fragen der Bürgerinnen und Bürger und nahmen mit großem Interesse auch viele Vorschläge und Anregungen entgegen. Ministerin Hendricks verwies auf die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Zusammenhalt schafft Heimat, Bürgerbeteiligung ist gelebte Demokratie. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Lebensumfelds teilnehmen und wichtige Dinge mitentscheiden können. Es geht um ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Bürger und Staat.“ Zentraler Mittelpunkt der Veranstaltung war der Erfahrungsaustausch zwischen allen Beteiligten. An neun Ständen wurden besonders gelungene Projekte vorgestellt, die das Leben der Menschen in ihrer direkten Nachbarschaft verbessern. Mehr Informationen zu dieser Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung finden Sie hier.

Wettbewerb: Deichmann-Förderpreis für Integration 2014
Auch die Schwächsten unserer Gesellschaft sollen eine Chance im Beruf haben. Dies ist das Motto des DEICHMANN-Förderpreises für Integration. Deutschlands größter Schuhhändler sucht Unternehmen, Organisationen und Schulen, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen und sie in Beruf und Gesellschaft integrieren. Der Förderpreis für Integration gliedert sich in drei Kategorien: In der Kategorie 1 werden kleine und mittlere Unternehmen ausgezeichnet. In der zweiten Kategorie des Förderpreises können sich Vereine, öffentliche Initiativen, kirchliche Organisationen und private Engagements bewerben: Gesucht werden Initiativen, die sich in herausragender Weise für die Integration von jungen Menschen engagieren. In der dritten Kategorie werden schulische Präventivmaßnahmen gesucht. Die Initiative ist insgesamt mit einem Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro dotiert. Mehr Informationen zu diesem Wettbewerb, wie auch alle notwendigen Unterlagen für eine Teilnahme, finden Sie hier.

Veranstaltung: Tagung Innenstadt 2014 – „weniger ist mehr_Qualität ohne Wachstum?“
Am 10. und 11. April 2014 findet unter dem Thema „weniger ist mehr_Qualität ohne Wachstum?“ die fünfte öffentliche Tagung des Netzwerks Innenstadt NRW in der Stroetmanns Fabrik Emsdetten statt. Die Tagung wird an zwei Tagen durchgeführt. Sie beginnt am Donnerstag, den 10. April 2014, mit Keynote-Vorträgen, die unsere Vorstellung des Wirtschaftens und des Wachstums hinterfragen und beleuchten, welchen Herausforderungen eine künftige Innenstadtentwicklung gegenübersteht. Im Anschluss finden drei Exkursionen zu ausgewählten Projekten zur integrierten Innenstadtentwicklung und Infrastrukturplanung sowie zur Entwicklung von Konversions- und Brachflächen statt. Am Freitag, den 11. April 2014, wird die Tagung mit der „Ab in die Mitte!“ NRW - Preisverleihung starten. Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, wird die Preisverleihung vornehmen. Danach erfolgt die inhaltliche Vertiefung des Tagungsthemas mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Praxisbeispielen. Mehr Informationen zu dieser Tagung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Handbuch Community Organizing – Theorie und Praxis in Deutschland
Community Organizing ist Organisationsarbeit in Stadtteilen, Städten oder Regionen. Durch den Aufbau einer Beziehungskultur und durch gemeinsames Handeln tragen Bürgerinnen und Bürger zur Lösung von Problemen in ihrem Umfeld bei. Community Organizing ist dabei stets den Prinzipien von Demokratie und Selbstbestimmung verpflichtet. Das gemeinsam vom Forum für Community Organizing [FOCO] und der Stiftung Mitarbeit herausgegebene Handbuch Community Organizing, das in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Community Organizing [DICO] erarbeitet wurde, stellt das demokratische und aktivierende Potenzial der Methode vor. Mehr Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier.