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31.08.2009

Neuer Good Practice Reader zum Thema "Strategien und Projekte des Stadtumbaus in den Neuen Bundesländern" online

Die Mitgliedsstädte des Projektes "Innovationsagentur Stadtumbau NRW" werden am 3. September zu einer dreitägigen Exkursion nach Magdeburg, Dessau und Chemnitz aufbrechen. Ziel dieser Exkursion ist es, vor Ort Informationen zu Projekten und Strategien des Stadtumbaus in den Neuen Bundesländern zu erhalten und dabei mögliche Anregungen und Innovationen für die Praxis des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus zu identifizieren, die in einem anschließenden Seminar im Hinblick auf Ihre Übertragbarkeit ausgewertet werden. Zur Vorbereitung auf diese Exkursion haben alle Teilnehmer einen Projektreader erhalten, der nicht nur allgemeine Informationen zum Stadtumbau Ost, der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt und der IBA Fürst-Pückler-Land aufbereitet, sondern auch zahlreiche anschauliche Informationen zu Projekten und Strategien in Magdeburg, Dessau und Chemnitz sowie ergänzende Projektbeschreibungen aus weiteren Städten zu Themen wie "Umgang mit räumlicher Leere", "Schrumpfende Zentren" oder "Umgang mit Großwohnsiedlungen und Wohnungsleerständen" vermittelt. Der ausführliche Good Practice Reader steht auch für alle Interessierten, die nicht an dieser Exkursion teilnehmen, hier zum Download bereit.

Projekt der Woche: Jugendräte – Jugendbeteiligung in benachteiligten Stadtteilen
Das Projekt Jugendräte wird in vier Gebieten der sozialen Stadt in Berlin modellhaft durchgeführt. Die Bevölkerung der Gebiete ist von einem hohen Anteil an Erwerbslosen und an Niedrigqualifizierten geprägt. Diese Faktoren wirken sich auch in hohem Maße negativ auf die Möglichkeiten von Jugendlichen aus. Dieser Situation soll mit den Jugendräten begegnet werden, um Jugendliche in verschiedener Hinsicht zu fördern. Zudem sind die üblichen Beteiligungsgremien stark von Erwachsenen dominiert, so dass Jugendliche hier eine fehlende Wertschätzung bemängeln. Weitere Details zu diesem spannenden Ansatz finden Sie hier.

ExWoSt-Studie: Migration/Integration und Stadtpolitik – Abschlussveranstaltung
Einen Überblick darüber, wie viele Stadtquartiere bundesweit einen hohen Bedarf an Integrationsleistungen haben und welche Strategien sich als geeignet erweisen, gibt die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] an empirica in Auftrag gegebene Studie „Migration/Integration und Stadtteilpolitik“. In der Abschlussveranstaltung zu diesem Forschungsprojekt werden die Ergebnisse der Studie sowie Schwerpunkte sozialräumlicher Integration in der kommunalen Praxis vorgestellt. Gemeinsam mit Experten aus Forschung und Praxis sollen zentrale Handlungsfelder und Strategien für die Integration vor Ort diskutiert und Schlussfolgerungen gezogen werden. Weitere Details zur Abschlussveranstaltung des BMVBS und dem BBSR am 9. September in Berlin finden Sie hier.

Fachkonferenz zum Modellprojekt „Aktivierung von Zivilgesellschaft in der Sozialen Stadt“ – Bürgerschaftliche Netzwerke stärken Gemeinwesenarbeit als Handlungsprinzip der sozialen Stadtentwicklung
Mobilisierung und Beteiligung lokaler zivilgesellschaftlicher Netzwerke sind eine unabdingbare Voraussetzung für integrierte Entwicklungskonzepte in der Sozialen Stadt. Sozialraumorientierung, die vielfältigen Formen der Partizipation und die Potenziale der örtlichen Akteure müssen gefördert und gestärkt werden. Die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit hat im Rahmen der Initiative "Nationale Stadtentwicklungspolitik" das Modellprojekt "Aktivierung von Zivilgesellschaft in der Sozialen Stadt" durchgeführt. Die Mitglieder der BAG haben bundesweit gute Beispiele für zivilgesellschaftliches Engagement zusammengetragen und sich darüber als Landesnetzwerke und -arbeitsgemeinschaften gestärkt und aktiviert. Befunde und Handlungsempfehlungen sind in ein Memorandum eingeflossen, das im Rahmen dieser Fachkonferenz vorgestellt und diskutiert werden soll. Weitere Details zu dieser Veranstaltung am 17. und 18. September in Berlin finden Sie hier.

Forum: Bürger/innenbeteiligung und kommunale Demokratie
Für Kommunen, die eine bürgernahe Politik machen wollen, ist eine aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an den politischen Entscheidungsprozessen unverzichtbar. Dies gilt umso mehr in Zeiten leerer öffentlicher Kassen. Untersuchungen zeigen, dass die Bereitschaft existiert, sich stärker in kommunale Belange einzubringen. Diese Bereitschaft findet in der kommunalpolitischen Praxis allerdings nur wenig Widerhall. In verschiedenen Werkstätten können die Teilnehmenden zentrale Themen der Bürger/innenbeteiligung erörtern, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Sie können sich über innovative Beispiele informieren und von deren Erfahrungen profitieren. Zudem haben sie Gelegenheit, eigene, innovative Projekte und Ideen vorzustellen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Tagung wird in Kooperation zwischen der Stiftung MITARBEIT und der Ev. Akademie Loccum durchgeführt. Weitere Informationen zum Forum am 25. bis 27. September in Rehburg-Loccum erhalten Sie hier.

Verbandstag VdW südwest: Fokus Mensch – Chancen für die Wohnungswirtschaft
Unter dem Motto „Fokus Mensch“ steht der diesjährige Verbandstag des VdW südwest am 29. und 30. September in Fulda. Die zentralen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft bieten auch Ansätze für neue Chancen, die insbesondere dann erfolgreich sind, wenn sie die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen. Daher befasst sich der diesjährige Verbandstag des VdW südwest insbesondere mit den zentralen Herausforderungen der Beschäftigung von qualifizierten Mitarbeitern, der Verbesserung energetischer Wohnqualitäten sowie mit Themen wie zusätzlich gewünschte Dienstleistungsangebote und Finanzmanagement. Weitere Einzelheiten zum Verbandstag erhalten Sie hier.