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31.08.2015

Stadtumbau Herne: Planer präsentieren erste Entwürfe für Herner Europaplatz
Der Europaplatz, in Herne zwischen Kreuzkirche und Archäologiemuseum gelegen, soll für 1,5 Millionen Euro umgebaut werden. Das beauftragte Planungsbüro „plan-lokal“ und der Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung haben in der vergangenen Woche im Museum drei Konzepte vorgestellt, die von Teams in einem Workshop erarbeitet worden sind. „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Entwürfen“, sagt Leonie Mesch [Planungsbüro], „aber es wird sich noch viel verändern“. Man möge bitte die Wettbewerbsentwürfe als das nehmen, was sie sind – erste Ideen. Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen dieser kreativen kooperativen Arbeit in Herne finden Sie hier.

Stadtumbau Hagen: Feinjustierung rund ums Eilper Denkmal
Das Leben ist längst zurückgekehrt. Kinder rennen umher, Mütter haben auf den Bänken Platz genommen und Rentner genießen einen Augenblick in der Sonne. Diejenigen, die den Platz einst inoffiziell zu ihrem Areal erklärt hatten und hier das ein oder andere Bierchen verköstigten, lassen sich kaum noch blicken. Oben auf seinem Denkmal steht Kaiser Friedrich III. und blickt erhaben auf das, was mit Mitteln des Programms „Stadtumbau West“ zu seinen Füßen geschaffen wurde. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl haben im Rahmen eines Ortstermins nun diskutiert, was als „Feinjustierung“ nun noch zu tun ist, um hier wieder einen nachhaltig attraktiven Platz für das gesamte Quartier zu schaffen. Einen Überblick über die dabei diskutierten Themen und die noch verbliebenen Herausforderungen finden Sie hier.

Stadtumbau Remscheid: Die Gewag saniert weitere 1.000 Wohnungen
Die Gewag als größter Wohnungsvermieter weist im aktuellen Geschäftsbericht eine stabile Ertragslage auf. Um das Angebot attraktiv zu halten, sind weitere Investitionen in den Bestand notwendig. Die aktuellen Pläne der Wohnunsgesellschaft belegen, dass die Gewag ein verlässlicher und engagierter Partner im Remscheider Stadtumbau bleiben wird, so wie sie das auch in der Vergangenheit bereits engagiert getan hat. Zwei Beispiele: Auf dem Honsberg wurden Wohnhäuser abgerissen. Mit der Neuen Mitte als Treffpunkt und Zentrum und durch das Programm Stadtumbau West erhoffen sich alle Beteiligten eine Aufwertung des ehemaligen Problemviertels. Mit anderen Partnern arbeitet die Gewag am Projekt "Inklusiver Hasenberg". Es soll das Miteinander in diesem Quartier fördern und neu beleben. Der von Mietern gewünschte Lebensmittelladen ließ sich bisher nicht verwirklichen. Aber in Zusammenarbeit mit Trägern, die Kurzeitpflege und haushaltsnahe Dienstleistungen bieten, können Ältere zukünftig länger in ihrem Viertel leben. Ausführlichere Informationen zu den engagierten Zukunftsplänen der Gewag in Remscheid finden Sie hier.

Veranstaltung: BauGB Novelle II 2014 – Erleichterte Unterbringung von Flüchtlingen
Die BauGB-Novelle 2014 II hat durch eine Ergänzung planungsrechtlicher Vorschriften in § 246 BauGB eine befristete und erleichterte Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden durch erweiterte Befreiungsregelungen im unbeplanten Innenbereich [§ 34 (3a) BauGB], im Außenbereich [§ 35 (4) BauGB] und in Gewerbegebieten [§ 8 BauNVO] eröffnet. Ob und wie diese Aufgabe bisher mit den Mitteln der Stadtplanung und der Bauaufsicht zu bewältigen sind, wird anhand von Beispielen aus den Städten Hamm und Dortmund sowie der Bauaufsicht des Kreises Soest vorgestellt. Zugleich werden die Neuregelungen auf ihre möglichen rechtlichen, städtebaulichen und sozialen Auswirkungen eingeschätzt, insbesondere inwieweit dauerhafte Nutzungseinschränkungen zu befürchten sind. Ziel dieser Veranstaltung, die am 28. September 2015 in Bochum stattfindet, ist es, das neue Instrumentarium auf seine Eignung zur zeitnahen Schaffung von Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften zu überprüfen, auf Gefahren und Fehlentwicklungspotentiale hinzuweisen sowie erste Empfehlungen zum Instrumenteneinsatz zu geben. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung wie auch die Möglichkeit, sich noch bis zum 11. September 2015 direkt online anzumelden, finden Sie hier.

Veranstaltung: Forum „Gemeinsam für das neue Emschertal“ – Durch integrales Handeln Zukunft gestalten
Das Jahrhundertprojekt „Umbau des Emschersystems“ eröffnet den Menschen in der Region neue Chancen und Möglichkeiten der Mitgestaltung ihres Umfeldes. Neben den offensichtlichen Umbau-Effekten wie der Verlegung des Abwassers „unter die Erde“ und der naturnahen Gestaltung der Emschergewässer wirkt diese Zukunfts-Investition weit hinein in viele gesellschaftliche Bereiche und eröffnet Perspektiven für Stadt- und Freiraumentwicklung, Kultur, Verkehr und soziale Infrastruktur. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Region aus unterschiedlichsten Fachrichtungen und Disziplinen, möchten die Projektverantwortlichen im Rahmen dieses Forums am Beispiel der Umgestaltung des Katernberger Baches darüber nachdenken, wie innovative Konzepte für die integrale, wassersensible Stadtentwicklung in Städtebaufördergebieten aussehen und entwickelt werden können und wie eine bestmögliche Bürgerbeteiligung ermöglicht werden kann. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung, die am 10. September 2015 in Essen stattfindet, haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.