Alt-Arnsberg

© Jörg Hempel

Das Alt-Arnsberger Bahnhofsumfeld zeichnet sich durch eine Gewerbe- und Industrienutzung sowie durch brachliegende ehemalige Bahnflächen aus. Der Gesamtbereich befindet sich in räumlich isolierter Lage der Ruhrschleife. Mit der Aufnahme in das Aktionsprogramm "100 Bahnhöfe in NRW" im Jahr 1999 wurde die schwierige Lage des Bahnhofes und die deprimierende Situation der nördlich und östlich angrenzenden Flächen erstmals offen diskutiert. Das Ergebnis dieser Diskussionen spiegelte sich in der perspektivisch erarbeiteten Rahmenplanung aus dem Jahr 2001 wieder. Danach soll der Bahnhof als Verkehrsknoten gestärkt werden, seine Funktion als Eingangstor zur Stadt zurückerhalten und gleichzeitig eine Impulsfunktion für die Revitalisierung und Aufwertung des umliegenden Gewerbegebietes geben können.

Die Stadt Arnsberg hat bereits im Jahr 2001 einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan A22 "Bahnhofsumfeld Arnsberg" gefasst, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Neuordnung des Gebietes zu schaffen.In diesem Zusammenhang bildet der Rahmenplan die Grundlage für die Erarbeitung dieses Bebauungsplanes, der das gesamte Gebiet innerhalb der Ruhrschleife einschließt.

Die wichtigsten Bausteine zur Entwicklung des Bahnhofumfeldes Alt-Arnsberg sind:

  • Das Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg
  • Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes
  • Die Nutzung der ehemaligen Bahnhofsschreinerei als Kommunikations- und Begegnungszentrum der Arnsberger Feuerwehrhistorie
  • Die Entwicklung des nördlichen Bahnhofsumfeldes
  • Das Brückenbauwerk Uentroper Straße
  • Der Neubau einer P&R-Anlage mit barrierefreiem Zugang zum Bahnsteig
  • Der Ausbau der Straße Zu den Werkstätten

Weiterführende Informationen: www.arnsberg.de/stadtentwicklung/stadtumbau-west/stadtumbaugebiet_altarnsberg.php

2019-08-05T15:18:26+02:00