Bochumer Straße

© Stadt Gelsenkirchen, Malinowski

Die Maßnahmen der Erneuerung im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“ konzentrieren sich auf den Kernbereich eines Gebiets von rund 30 Hektar entlang der Bochumer Straße, das sich zwischen der Kreuzung Junkerweg und der Kreuzung Virchowstraße erstreckt. Hier leben heute rund 2.800 Einwohner aus 35 Nationen. Die städtebaulich-räumliche Planung wird hier mit sozialen und ökonomischen Bausteinen verknüpft; das zugehörige Handlungsprogramm ist auf eine Laufzeit von rund 15 Jahren angelegt.

Das zukünftige Gesicht des Quartiers rund um die revitalisierte Bochumer Straße wird geprägt sein von Kultur, Wissenschaft und Bildung. Die historische Heilig-Kreuz-Kirche wird zukünftig der kulturelle Quartiersmittelpunkt sein. Die Umnutzungskonzeption für die denkmalgeschützte Kirche zum Veranstaltungszentrum ist von der Stadt Gelsenkirchen in Abstimmung mit der Kirchengemeinde und dem Bistum Essen entwickelt worden.

Um die komplexen Aufgaben der Erneuerung vor Ort überhaupt bewältigen zu können, war es notwendig, altbewährte Mittel der Stadterneuerung, wie die städtebauliche Sanierungsmaßnahme nach dem Baugesetzbuch, durch passgenaue und innovative Instrumente wie den strategischen Masterplan und die eigens gegründete Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen [SEG] zu ergänzen.

Weiterführende Informationen: https://www.gelsenkirchen.de/de/Infrastruktur/Stadtplanung/Stadterneuerung_Gelsenkirchen/Bochumer_Strasse/

2019-08-02T13:03:32+02:00