Neustart Innenstadt

© Abbildung: Stadt Herten

Die Stadt Herten macht mobil für den „Neustart Innenstadt“. 2015 startete der Beteiligungsprozess, der 2016 in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept [INSEK] Neustart Innenstadt mündete. In zahlreichen verschiedenen Beteiligungsformaten haben sich viele Akteure gemeinsam ein System von Zielen erarbeitet, die zur Leitlinie der Entwicklung im Herzen von Herten werden sollen, damit die Stadt zwischen zukünftigem S-Bahnanschluss und südlicher Ewaldstraße und vom Schlosspark bis zur Schützenstraße eine lebendige und einladende Mitte bekommt.

Mitte des Jahres 2018 konnte mit der konkreten Arbeit vor Ort begonnen werden und mit der Eröffnung des Innenstadtbüros am 9. November 2018 eine zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure geschaffen werden.

Das Konzept stellt die Schwerpunkte „Bildung, Wohnen und Dienstleistung“ heraus. Die Planer sind sich sicher, dass sich dieser Innenstadtbereich nicht ausschließlich zur „Shopping“-Oase entwickeln lässt. Mit der VHS, der Familienbildungsstätte, dem Glashaus, den Schulen, der Musikschule und der neuen Einrichtung des Waldritter e.V. sind bereits heute vielfältige Bildungseinrichtungen in der Innenstadt zu finden. Diese sollen gemeinsam „stark gemacht“ werden und wichtige Anziehungspunkte für die Innenstadtbewohner und -besucher werden. Weitere Bildungsthemen und Begegnungsmöglichkeiten werden ergänzt.

Doch der „Neustart Innenstadt“ bedeutet noch mehr: Auch die Erneuerung von Gebäuden, Plätzen und Spielplätzen gehört dazu. Die Einrichtung eines Bürger- und Akteursgremiums, dem sogenannten Innenstadtbeirat, ist bereits vollzogen worden. In diesem werden alle wichtigen Entwicklungen und Planungen des „Neustart Innenstadt“ vorgestellt, erläutert und diskutiert. Die Einschätzungen des Gremiums werden im Anschluss den entscheidungsbefugten Instanzen der Stadt zur Berücksichtigung übergeben.

Weiterführende Informationen: www.herten.de/wirtschaft/stadtumbau/neustart-innenstadt.html

2019-09-28T18:14:46+02:00