Nördlicher Innenstadtrand

Neu gestalteter Neumarkt | © Stadt Bielefeld

Für diesen Bereich wurde das gebietsbezogene integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Nördlicher Innenstadtrand” [INSEK Nördlicher Innenstadtrand] erarbeitet. Bürgerinnen und Bürger, Fachexpertinnen/-experten, Stadtteilakteure, Politik, städtische Dezernate und Fachämter sowie Träger öffentlicher Belange sind an der Erarbeitung beteiligt worden und haben ermittelt, welche Maßnahmen für eine nachhaltige Stabilisierung und Aufwertung dieses Stadtraumes in einem mehrjährigen Handlungsprogramm notwendig sind und umgesetzt werden sollen.

Die größte Maßnahme bildete die Neugestaltung des Kesselbrinks. Dieser hat im Zuge des Stadtumbaus ein völlig neues Gesicht erhalten und ist zu einem innerstädtischen Platz mit hohen Aufenthalts- und Erholungsqualitäten umgestaltet worden. In unmittelbarer Nähe des Kesselbrinks wurde der Neumarkt als Teil des öffentlichen Raumes neu gestaltet. Damit werden das Ostmannturmviertel und das Bahnhofsviertel besser an die Innenstadt angebunden.

Ein weiteres zentrales Projekt ist die Entwicklung und Gestaltung des „Grünen Bands”. Dieses dient der Vernetzung vorhandener Grünstrukturen mit dem Ziel, abseits stark frequentierter Straßen eine attraktive Wegeverbindung zu schaffen.

Das Ostmannturmviertel soll als zentraler Teilbereich des Stadtumbaugebietes stabilisiert und aufgewertet werden. Erste Anlaufstelle für die Anwohnerinnen und Anwohner, die verschiedenen im Viertel tätigen Akteurinnen und Akteure sowie alle sonstigen Interessierten ist das Quartiersbüro Ostmannturmviertel.

Flankiert und gestärkt werden diese Maßnahmen durch ein Fassadenprogramm, das private Hauseigentümer unterstützt und durch den Verfügungsfonds Ostmannturmviertel zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements.

Weiterführende Informationen: http://www.bielefeld.de/de/pbw/mup/nin/

2019-08-23T14:43:52+02:00