Welper

© Stadt Hattingen

Welper ist mit etwa 7.200 Einwohnern der nach Hattingen-Mitte und Winz-Baak bevölkerungsreichste Stadtteil Hattingens. Die Stadtteilentwicklung Welpers ist eng mit dem 1987 stillgelegten Hüttenwerk Henrichshütte verknüpft. Der Strukturwandel in Folge der Schließung und die Folgeerscheinungen bestimmen die Entwicklung Welpers weiterhin. Demographische und lokalökonomische Veränderungen belasten die Stadtteilentwicklung.

Gleichzeitig besitzt Welper sehr attraktive bauliche Strukturen – insbesondere die denkmalgeschützten Siedlungen Müsendrei und Haidchen sowie die Gartenstadt Hüttenau. Zudem setzen sich Anwohner und Vereine traditionell sehr für Welper ein – es besteht ein hohes Maß an bürgerschaftlichem Engagement. Hinzu kommt die geografisch günstige Lage zwischen der Ruhr und der historischen Altstadt.

Die Stadt Hattingen möchte mit der Umsetzung des Stadtumbauprozesses in Welper rechtzeitig die Weichen für eine zukunftsfähige und positive Entwicklung des Stadtteils stellen. Ziel ist der Erhalt und die Stärkung Welpers als lebendiges Nebenzentrum und Mehrgenerationenquartier. Im Integrierten Handlungskonzept für Welper werden fünf Handlungsfelder für den Stadtumbauprozess definiert:

  • Stadtbild, Freiraum, Verkehr,
  • Wohnen,
  • Versorgungsstruktur, Einzelhandel, Gewerbe,
  • Soziales, Kulturelles, Bildung sowie
  • Kommunikation und Netzwerkarbeit.

Innerhalb dieser Handlungsfelder werden die folgenden Projekte umgesetzt:

  • Erarbeitung eines Gestaltungshandbuchs,
  • ein Haus- und Hofflächenprogramm,
  • die Erneuerung des Hauptgeschäftsbereichs,
  • ein Leerstandsmanagement,
  • die Neugestaltung von Spiel- und Freiflächen,
  • die Förderung bürgerschaftlichen Engagements,
  • die Sanierung öffentlicher Gebäude sowie
  • die Entwicklung Welpers zu einem generationengerechten Quartier.

Weiterführende Informationen: www.hattingen.de/stadt_hattingen/Standort/Ortsteile/Stadtumbau%20West%20Welper/Projekte%20Stadtumbau/

2019-08-09T14:22:57+02:00