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02.07.2018

Stadtumbau Leverkusen: Bürger planen das neue „Opladener Bürgerquartier“ mit          
Acht Investoren haben sich für den Bau des "Opladener Bahnhofsquartiers" beworben. Das neue Zentrum zwischen Innenstadt und Bahnhof auf der Westseite wird insgesamt 6.700 Quadratmeter groß sein. Beherbergen soll es unter anderem Handel, Dienstleistungen, Wohnen und alles, was unter ergänzender Nutzung vorstellbar ist. Noch in dieser Woche will sich der aus 26 Personen bestehende Beirat für einen Entwurf entscheiden. Doch auch die Opladener Bürgerinnen und Bürger haben ein entscheidendes Mitspracherecht. Am Mittwoch, den 4. Juli, in der Zeit von 17 bis 21 Uhr, sind sie in den Ratssaal des Opladener Verwaltungsgebäudes eingeladen, um Anregungen und Empfehlungen auszusprechen. Sämtliche Vorschläge fließen anschließend in verbesserte Entwürfe der Investoren ein. Weitere Informationen zu dieser ambitionierten Planung und der dabei vorgesehenen Bürgerbeteiligung finden Sie hier.

Stadtumbau Mönchengladbach: Ambitionierte Pläne für die Erneuerung der Innenstadt
Die Stadt Mönchengladbach verfolgt ambitionierte Pläne für eine umfassende Erneuerung ihrer Innenstadt. Und eine erste wichtige Hürde auf dem Weg zur Realisierung wurde nun genommen: Zehn Projekte für den Stadtumbau haben in einer interministeriellen Runde eine Förderempfehlung bekommen, acht Millionen Euro für die ersten drei Maßnahmen sollen noch 2018 fließen. „Auch wenn das noch keine endgültige Förderzusage ist: Aber die Ausgangslage ist nun hervorragend“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Klenner. Der Besuch der für Städtebau zuständigen NRW-Ministerin Ina Scharrenbach vor einigen Monaten in Mönchengladbach hat sich da vermutlich positiv ausgewirkt. Klenner: „Die Stadt hat eine gute Bewertung bekommen, weil sie alles sehr gut vorbereitet hat.“ Detailliertere Angaben zu den Planungen für die Mönchengladbacher Innenstadt finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Start für den städtebaulichen Wettbewerb für das neue Stadtquartier Friedrich Heinrich          
Der städtebauliche Wettbewerb für das neue Stadtquartier Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort ist gestartet. Die Stadt hat dazu ein nun Auftaktkolloquium durchgeführt. Mit den teilnehmenden Büros, Vertretern des Preisgerichts und den politischen Gremien haben fast 50 Personen an der Veranstaltung im Hochschulgebäude teilgenommen. Der bereits in 2012/13 durchgeführte öffentliche Masterplanprozess hatte zum Ergebnis, dass auf der ehemaligen Bergwerksfläche im Osten ein großzügiger Grünraum und entlang der Friedrich-Heinrich-Allee neue Wohngebiete entstehen sollen. Mit dem Zuschlag zur Landesgartenschau und den seither erfolgten Planungen durch das Berliner Büro bbzl steht das Zechenparkkonzept weitgehend fest. Aber wie soll das neue Wohngebiet aussehen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Stadt einen Wettbewerb mit zwölf Teilnehmern ausgelobt. Mehr zu diesem Wettbewerb und seinen Zielen finden Sie hier.

Innenstadtentwicklung Andernach: Essbare Stadt Andernach
Kohl, Kräuter, Wein und Salate - all das wächst in der Andernacher Altstadt. Pflücken ist erlaubt, denn Andernach ist eine "Essbare Stadt". Anfangs kam das nicht überall gut an in der Stadt mit 30.000 Einwohnern. Werden Vandalen nicht alles ziemlich bald zerstören, fragten die Kritiker des Projektes. "Immerhin gab es keine Zäune, Gemüse und Obst waren zugänglich für jedermann unter dem Motto: Statt Betreten verboten ist Pflücken von Gemüse und Obst für jedermann erlaubt", erinnert sich Uni-Dozent Kosack an den Beginn der Initiative mit dem eingängigen Begriff "Essbare Stadt Andernach". Längst sind die Kritiker verstummt, die befürchtete Zerstörung von Beeten und Bäumen ist weitgehend ausgeblieben. Das Ganze wurde zu einer Erfolgsgeschichte. Gehegt und gepflegt werden Obst, Gemüse und die Kräuter in der Altstadt von etwa 20 Langzeitarbeitslosen unter der Anleitung eines Gärtnermeisters. Organisiert wird das vom städtischen Sozialunternehmen Perspektive gGmbH. Mehr zu diesem aus unserer Sicht unbedingt nachahmenswerten Projekt finden Sie hier.

Bochumer Stadtgespräch: Innenstadt Bochum – Aktuelle und zukünftige Entwicklungen aus Blickwinkeln verschiedener Akteure       
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Bochumer Stadtgespräche“ findet am Mittwoch, den 4. Juli 2018 statt. Sie befasst sich mit den Entwicklungen in der Bochumer Innenstadt und deren Perspektiven aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Akteure. Die Einladung zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Exkursion: Stadtumbau kompakt – Magdeburg und Hildesheim        
Die Bundestransferstelle Stadtumbau führt am 5. und 6. September 2018 erneut eine Stadtumbauexkursion durch. Sie steht unter dem Thema „Stadtumbau kompakt: Magdeburg und Hildesheim“. Dort werden zahlreiche vorbildhafte Projekte aus den Themenfeldern Wohnsiedlungen, Innenstädte sowie Industrie- und Militärbrachen besucht. Aufgrund der begrenzten Plätze wird bei Interesse eine schnelle Anmeldung empfohlen, die Sie hier vornehmen können.

Exkursion: SommerCampus 2018 „Wie gelingen gesunde Kommunen?“  
Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen [LZG.NRW] befasst sich im Rahmen des SommerCampus 2018 in der Hochschule für Gesundheit in Bochum mit den Fragestellungen „Wie gelingen gesunde Kommunen?“ und „Was tun Kommunen für die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger?“. Neben einer moderierten Diskussion, in welcher kommunalpolitische Perspektiven auf aktuelle Ergebnisse der Metropolenforschung treffen, sollen in verschiedenen Workshops, Exkursionen und Konferenzen die Veranstaltungsthemen vertieft diskutiert und erarbeitet werden. Der SommerCampus 2018 endet mit einer Ergebniskonferenz, um Fragen und Themen zur weiteren Bearbeitung und Zusammenarbeit zu sichern. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Save the Date: Fachveranstaltung „Online-Handel und Stadtumbau“   
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat [BMI] lädt ein zu einer Fachveranstaltung zum Thema „Online-Handel und Stadtumbau“. Im Fokus dieser Veranstaltung steht die Auswirkung städtischer Logistik, die sich in einem starken Wandel befindet. Getrieben durch den stetig wachsenden Online-Handel nimmt der Lieferverkehr in den urbanen Gebieten zu. Am auffälligsten ist dabei der Trend zu immer kleineren Sendungsgrößen, die nicht nur in den Kernstädten ausgeliefert werden, sondern Zustellprozesse im gesamten Stadtgebiet induzieren. Gerade in den Wohngebieten entstehen dadurch erhebliche Belastungen und Konfliktpotentiale, da diese Gebiete bislang weder baulich noch infrastrukturell auf Lieferverkehre eingestellt sind. Die Fachveranstaltung befasst sich mit der Frage, wie Städte mit den auch perspektivisch weiter stark wachsenden urbanen Lieferverkehren vor dem Hintergrund von Emissionsproblematik und Infrastrukturüberlastung umgehen werden. Die Veranstaltung findet am 26. September 2018 im Ernst-Reuter-Haus in Berlin statt. Das Programm zu dieser Fachveranstaltung werden wir unmittelbar nach Erscheinen hier veröffentlichen.

Veröffentlichung: Future Public Space – Die Zukunft des öffentlichen Raums
In der Studie "Future Public Spaces - Die Zukunft des öffentlichen Raums" wird der Frage nachgegangen, was den öffentlichen Raum ausmacht, welche Bedeutungen ihm zukommen und wie er sich angesichts aktueller Entwicklungen verändern wird. Dazu werden unter anderem fünf Thesen zur Zukunft des öffentlichen Raums aufgestellt und erläutert. Über diesen Link gelangen Sie direkt zu der Veröffentlichung.