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03.12.2018

Stadtumbau Dortmund: Abschied im Unionviertel      
Im Dortmunder Stadtumbaugebiet Unionviertel und Rheinische Straße wurde in der vergangenen Woche ein ungewöhnlicher „Festakt“ organisiert: Am Rande des Westparks nahmen die Beteiligten Abschied vom Stadtumbau Rheinische Straße. Ein Projektname, der, so sachlich und trocken er klingt, im Kern aber die Geburt eines neuen Stadtteils beschreibt – die des Unionviertels. Für die Planer ist es die Geschichte eines erfolgreichen Wandels – der jedoch noch lange nicht abgeschlossen ist. Zwölf Jahre Stadtentwicklung hätten gezeigt, dass es dabei nicht nur um Planung, Gebäude und Technik gehe, so Planungsdezernent Ludger Wilde, „sondern auch um Stimmungen, um Menschen“. An die zwölf Millionen Euro habe die Stadt in das Viertel investiert, verteilt auf 29 Projekte. Aber nicht nur aus öffentlicher Hand seien Mittel geflossen: „Eigentümer und Akteure vor Ort haben mitgemacht, das ist schon etwas Besonderes. Ohne diese Beteiligung wäre all das nicht möglich gewesen.“ Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung zwischen Stolz und Wehmut und zur Erfolgsgeschichte dieser Stadtumbaumaßnahme finden Sie hier [kostenlose Registrierung erforderlich].

Stadtumbau Gelsenkirchen: Kulturtreff „Subversiv“ eröffnet        
Mit dem Subversiv geht im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“ ein bürgerschaftlich getragenes Projekt an den Start. Es handelt sich im weitesten Sinne um einen Kultur- /Kreativtreffpunkt zur Belebung des Kreativquartiers Ückendorf und der Bochumer Straße. Subversiv Gelsenkirchen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der komplett ehrenamtlich organisiert wird. Im neuen Lokal wurde ein Raum geschaffen, der davon lebt, dass sich alle mit ihren Ideen einbringen, in dem Politik, Kultur und Kunst aufeinandertreffen. Ähnlich wie bei der Eröffnung werden die Veranstaltungen von Workshops, Vorträgen und Filmvorführungen über Live-Musik und Poetry Slams bis hin zu Kneipenabenden und Partys reichen. Mehr Informationen zu diesem bemerkenswerten Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Die Bunten Riesen sind nun auch weg    
Vor wenigen Jahren konnten die Kamp-Lintforter Stadtumbauer(innen) es als fast schon historischen Erfolg feiern, dass die so genannten „Weißen Riesen“ als weithin sichtbare Problemimmobilien mit hoher negativer Ausstrahlung für das gesamte Zentrum der Stadt dank einer Förderung aus dem Stadtumbauprogramm abgerissen werden konnten. Heute findet sich an dieser Stelle ein erfolgreiches und städtebaulich hochwertiges Einkaufszentrum. Nun ist im Kamp-Lintforter Stadtumbau ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltig attraktiven Innenstadt gelungen: Auch die so genannten „Bunten Riesen“ sind nun Geschichte – und machen Platz für weitere funktionale und städtebauliche Aufwertungsmaßnahmen an diesem Standort. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Anhaltend hohe Förderung für Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung        
Die Bochumer Stadtverwaltung bewältigt bereits seit Jahren ein engagiert hohes Maß an Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung. Ein Situation, die nun mit einem weiteren hohen Förderbescheid Unterstützung findet: Förderbescheide zur Städtebauförderung in Höhe von 9.329.922 Euro hat die Stadt Bochum erhalten. Regierungspräsident Hans-Josef Vogel kam eigens aus Arnsberg angereist, um die gute Kunde und die obligatorischen Papiere an Stadtdirektor Sebastian Kopietz zu überreichen. Die größte Fördersumme ist für die Entwicklung der ehemaligen Opel-Fläche, dem heutigen Industrie- und Gewerbegebiet Mark 51/7 in Laer, mit 2.733.930 Euro vorgesehen. „Hier wird bester und erfolgreicher Strukturwandel deutlich“, so der Regierungspräsident. „Die Nutzung dieser Fläche und die Neuansiedlung von Unternehmen ist eine zentrale Aufgabe. Dazu ist diese Landesförderung ein weiterer Beitrag.“ Aber auch verschiedene bereits erfolgreich laufende kleinteiligere Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung in Bochum profitieren von diesem Förderbescheid. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Bald wird das historische Rathaus barrierefrei     
Nach zahlreichen bereits sehr erfolgreich abgeschlossenen Projekten steht beim Stadtumbau in der Werdohler Innenstadt nun ein weiteres wichtiges Projekt in den Startlöchern: Das historische Rathaus der Stadt kann nun – mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Stadtumbauprogramm – endlich barrierefrei umgestaltet werden. In der vergangenen Woche hat die Stadt die ersten Arbeiten für den Bau des Aufzuges vergeben, der an der Rückseite des denkmalgeschützten Gebäudes installiert werden soll. Dies ist jedoch nur der Auftakt zu einer Vielzahl von baulichen Maßnahmen, die notwendig sein werden, um diesen historischen Bau wirklich barrierefrei für alle Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Ausführliche Informationen zu dieser Baumaßnahme finden Sie hier

Stadtumbau Lünen: Anhaltendes Engagement für die Innenstadt       
In der Innenstadt Lünens werden im Rahmen des Stadtumbauprogramms bereits seit dem Jahr 2014 erfolgreich umfassende Maßnahmen zur Aufwertung dieses Standorts umgesetzt. Nun hat die Stadt Lünen bekanntgegeben, dass sie in diesem Engagement auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen will. Konkret sieht die Stadtverwaltung 490.000 Euro für die Jahre 2019 und 2020 vor. Einzelheiten zu den Maßnahmen, die damit realisiert werden sollen, finden Sie hier.

Förderangebot: Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur      
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seinen Beratungen zum Bundeshaushalt 2019 am 8. November 2018 beschlossen, die Fördermittel aus dem Jahr 2018 in den Bundeshaushalt 2019 zu verschieben und zugleich das o.g. Bundesprogramm mit weiteren 100 Mio. Euro auszustatten. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat am 23. November 2018 den Projektaufruf für die dritte Förderrunde verlängert. Kommunen, die über geeignete Projekte verfügen, können noch bis zum 19. Dezember 2018 dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] Projekte vorschlagen. Ausführliche Informationen zu diesem Bundesprogramm und zum Antragsverfahren finden Sie hier.

Veranstaltung: Das neue Wachstum der Städte – ist Schrumpfung jetzt abgesagt?       
Der Arbeitskreis "Städte und Regionen" der Deutschen Gesellschaft für Demographie lädt gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung [BBSR] zu seiner Dezembertagung nach Berlin ein. Die Veranstaltung am 6. und 7. Dezember 2018 widmet sich unter dem Motto "Das neue Wachstum der Städte. Ist Schrumpfung jetzt abgesagt?" den regional unterschiedlichen Herausforderungen des demographischen Wandels. Ziel der Tagung ist es, mehr Differenziertheit in die Diskussion städtischer Wachstumsprozesse zu bringen, um besser verstehen zu können, wie bedeutsam diese Prozesse für die künftige demographische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind. Das Detailprogramm zu dieser Veranstaltung steht hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Out of Office. Umbau von Büroimmobilien und Büroparks        
In der Studie „Out of Office – Umbau von Büroimmobilien und Büroparks“ befasst sich „StadtBauKultur NRW“ mit den Potenzialen des Umbaus und der Umnutzung von Büroimmobilien zu Wohnraum. Auf der einen Seite verlieren immer mehr alte Bürogebäude und Büroparks ihre Funktion. Auf der anderen Seite herrscht in den Städten und Agglomerationen großer Bedarf an Wohnraum. Die Publikation zeigt auf, welche Chancen, aber auch welche Schwierigkeiten sich mit dem Umbau dieser besonderen Gebäudetypologie verbinden. Sie geht den Erfolgsfaktoren wie auch den Herausforderungen des Umbauens nach. Sie illustriert, wie eng der Gebäudetypus in seiner gestalterischen Ausprägung mit den zeitgenössischen Vorstellungen von effizientem Arbeiten und Repräsentanz verknüpft ist und welche gestalterischen Herausforderungen das für den Entwurf eines attraktiven Wohnangebots bedeutet. Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.

Veröffentlichung: Mehr Akzeptanz für den Wohnungsneubau     
Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] zeigt anhand von 13 Fallstudien, wie Investoren und Kommunen Vorhaben des innerstädtischen Wohnungsbaus erfolgreich realisieren. Die Beispiele in der Studie zeigen, welche Herausforderungen viele Vorhaben des innerstädtischen Wohnungsbaus begleiten: Dazu gehören Nutzungskonflikte sowie eine komplizierte und langwierige Willensbildung, Planung und Genehmigung. Hinzu kommen nachbarschaftliche Widerstände, die teilweise mit grundlegenden Auseinandersetzungen über wohnungs- und stadtentwicklungspolitische Fragen einhergehen. Diese aus unserer Sicht ausgesprochen empfehlenswerte neue BBSR-Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.