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08.10.2018

Stadtumbau Werdohl: Ein Masterplan für die Stadtentwicklung    
Nach den beeindruckenden Erfolgen der Stadt Werdohl mit ihrem Stadtumbau nimmt dieses Programm dort nun eine überraschende Wendung: Der Rat der Stadt hat beschlossen, das Fassaden- und Hofflächenprogramm aufzulösen und die im Rahmen dieses Programms noch nicht genutzten Mittel für die Erarbeitung eines Masterplans für die Stadtentwicklung zu nutzen. Damit wird es für die Stadt Werdohl möglich, nach den intensiven und sehr erfolgreichen Interventionen im Zentrum und im Ortsteil Ütterlingsen nun auch die anderen Werdohler Ortsteil in den Blick zu nehmen und zum Gegenstand einer strategischen Planung zu machen. Ausführlichere Informationen zu diesen aktuellen Entwicklungen im Werdohler Stadtumbau finden Sie hier.

Forschungsprojekt: Wohnen in Nordrhein-Westfalen          
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen [MHKBG NRW] möchte gemeinsam mit der NRW.BANK und dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen [VdW] untersuchen, welche Rolle Wohnzufriedenheit und Wohnstandortanforderungen bei der Auswahl des Wohnstandorts spielen. Um ein umfassendes Meinungsbild möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger aus den betrachteten Kommunen zu erhalten, bittet das MHKBG NRW um rege Teilnahme an einer hierzu durchgeführten Befragung. Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung [InWIS] wird in rund 20 ausgewählten Gemeinden in Nordrhein-Westfalen Bewohnerinnen und Bewohner telefonisch und online zu ihrem Wohnstandort bzw. ihrer Wohnstandortwahl befragen. Die Städte, in denen die Befragung durchgeführt wird, liegen im Großraum Düsseldorf und im Raum Paderborn. Die Studie soll unter anderem Erkenntnisse darüber liefern, wie das Land Nordrhein-Westfalen bzw. die entsprechenden Kommunen einzelne Wohnstandorte noch attraktiver gestalten können. Weitere Informationen und den Link zur Befragung finden Sie hier.

Veranstaltung: Supermarkt der Ideen     
Am 11. Oktober eröffnet in der Oberhausener Innenstadt der „Supermarkt der Ideen“. Der ehemalige Leerstand in der dortigen Goebenstraße 83 wird für die Dauer von zwei Monaten in einen Ort verwandelt, an dem sich EigentümerInnen, KünstlerInnen, EinzelhändlerInnen, Kreative, ExpertInnen aus anderen Städten und alle interessierten Oberhausener BürgerInnen mit den Leerständen und der Zukunft der Oberhausener Innenstadt beschäftigen. An vier „Labor-Terminen“ soll gemeinsam daran gefeilt werden, welche Nutzungen vorstellbar sind, wie EigentümerInnen gewonnen werden können und was es noch dazu braucht, um die Oberhausener Innenstadt lebens- und liebenswerter zu machen. Die Ergebnisse der Arbeit werden vor Ort ausgestellt und können vom 11. Oktober bis zum 6. Dezember 2018 immer von dienstags bis samstags besichtigt werden. Ausführliche Informationen zu diesem ausgesprochen kreativen und sicherlich sehr besuchenswerten Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: 3. Werkstatt – Aufbau „Kommunaler Labore sozialer Innovation“
Im Projekt „KoSI-Lab – Kommunale Labore sozialer Innovation“ haben sich die Städte Dortmund und Wuppertal das Ziel gesetzt, gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern Innovationen für kommunale Herausforderungen zu nutzen. Strategien und konkrete Vorhaben werden in neuen, sozialen Laboren – sogenannten „KoSI-Labs“ – entwickelt. So entstehen Prototypen für nachhaltige Kooperationsmodelle und Unterstützungsstrukturen zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft auf kommunaler Ebene. Diese Werkstatt, die am 28. November 2018 in Dortmund stattfinden wird, ist Teil einer vierteiligen Werkstattreihe zum Thema Labore sozialer Innovation. Aufbauend auf den beiden ersten Werkstätten wird der konkrete Aufbau von KoSI-Labs skizziert. Zusätzlich zu den Berichten aus dem KoSI-Lab Projekt wird anhand von zwei guten Praxisbeispielen – des GovLabs Arnsberg und des Social Innovation Centers – die Entwicklung von Innovationslaboren mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten aufgezeigt. Das Programm zu dieser Veranstaltung und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Raumordnung, Fachplanung und Bauleitplanung im Spannungsfeld  
Das Verhältnis zwischen Raumordnung, Bauleitplanung und raumbezogener Fachplanungen ist komplex und mitunter schwierig. Die zwischen den einzelnen Kompetenzbereichen der Planungen verlaufenden Grenzen sind nicht immer leicht abzustecken. Unsicherheiten können letztlich zu nicht unerheblichen Problemen in der Praxis führen. Im Rahmen dieser Fortbildung des ISW-ISB Berlin sollen Fragen hinsichtlich des Wirkungsgefüges der sektoralen Planung und der Gesamtplanung gestellt und diskutiert werden. Was darf die Bundesraumordnung seit der Raumordnungsnovelle 2017 regeln und welche Bindungswirkungen ergeben sich daraus? Wie weitreichend ist die Anpassungspflicht der Bauleitplanung an die Ziele der Raumordnung? Kann eine Zielwidrigkeit zur Unwirksamkeit eines Bebauungsplans führen? Welche Verbindlichkeit haben fachplanerische Festsetzungen im Verhältnis zur Raumordnung und wo verlaufen die Grenzen raumordnerischer Festlegungen? All diese Fragestellungen sollen in dieser Veranstaltung, die am 5. und 6. November 2018 in Essen stattfinden wird, auch anhand aktueller Themenbereiche erörtert und beantwortet werden. Das Detailprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Save the Date: Bau- und Stadtkultur im Wandel     
Das Netzwerk Innenstadt NRW lädt gemeinsam mit der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, dem Städtenetz Soziale Stadt NRW, dem Forum Baulandmanagement NRW, der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zur Tagung der Netzwerke 2018 ein. Die Tagung der Netzwerke findet am 28. November 2018 im Historischen Bürgerhaus Langenberg in Velbert statt und widmet sich dem Thema „Bau- und Stadtkultur im Wandel“. Sie wird abschließend zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 organisiert und setzt sich mit Stadtentwicklungsprozessen auseinander, die stets auch immer gesellschaftliche und kulturelle Lern- und Qualifizierungsprozesse sind. Das Programm der Tagung wird in Kürze veröffentlicht. Eine Anmeldung ist bereits jetzt unter dieser Adresse online möglich!

Veröffentlichung: Online-Handel und Lieferverkehr          
Der zunehmende Online-Handel führt zu deutlich mehr Lieferverkehr in Wohngebieten und Innenstädten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR], die Prognos zusammen mit KE CONSULT und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung [ILS] erstellt hat. Eine weitere Erkenntnis der Studie: Durch den ansteigenden Lieferverkehr in Wohngebieten und in innerstädtischen Bereichen steigen die Konfliktpotenziale im Hinblick auf Infrastrukturauslastung, Verkehrsbehinderungen und Unfallrisiken. Die Ergebnisse dieser Studie, die auch eine Reihe von Handlungsempfehlungen für die Politik bietet, stehen hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Ergebnisse des Wohngipfels am 21.9.2018 veröffentlicht          
Am 21. September 2018 fand im Bundeskanzleramt auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesbauminister Horst Seehofer und Bundesfinanzminister Olaf Scholz der Wohngipfel 2018 statt. Neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Justizministerin Katarina Barley nahmen Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, weitere Landesministerinnen und -minister sowie Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Wohnungs-, Immobilien- und Bauwirtschaft, des Mieterbundes, der Gewerkschaften, Kirchen sowie der Koalitionsfraktionen teil. Auf dem Wohngipfel wurden die Eckpunkte der gemeinsamen Wohnraumoffensive von Bund, Ländern und Kommunen zur Schaffung von 1,5 Mio. neuen Wohnungen und Eigenheimen in dieser Legislaturperiode vorgestellt und mit der Bau- und Immobilien-wirtschaft, den Mieter- und Vermieterverbänden sowie den Gewerkschaften erörtert. Die Ergebnisse dieser Veranstaltung stehen nun hier zum Download für Sie bereit.