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16.07.2018

Stadtumbau Herten: Auszeichnung für erfolgreichen Klimaschutz 
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Stadt Herten für ihre Erfolge beim Klimaschutz ausgezeichnet. Die Stadt im nördlichen Ruhrgebiet wurde von 2012 bis 2018 als „Masterplankommune 100 Prozent Klimaschutz“ vom Bundesumweltministerium gefördert. In dieser Zeit sind viele Projekte für den Klimaschutz erfolgreich umgesetzt worden. Als Anerkennung überreichte Schulze dem Hertener Bürgermeister Fred Toplak eine Masterplan-Plakette. Bundesumweltministerin Schulze: „Was in Herten in den vergangenen sechs Jahren erreicht wurde, kann für andere Städte ein Vorbild sein. Und es ist aus meiner Sicht auch ein Signal für die Bundesebene: was hier auf der lokalen Ebene gelingt, können wir auch in ganz Deutschland schaffen. Davon bin ich überzeugt!“ Weitere Informationen zu dieser erfreulichen Auszeichnung für die Stadt Herten finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Quartiersbüro berät Hausbesitzer zum Klimaschutz   
Die Luft in Kamp-Lintfort soll sauberer werden – dabei könnte in den nächsten drei Jahren eine kostenlose Beratung für Hausbesitzer im neuen Quartiersbüro an der Friedrichstraße helfen: Bürgermeister Christoph Landscheidt und der Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH, Burkhard Drescher, eröffneten in der vergangenen Woche in den Räumen der Werbegemeinschaft die Anlaufstelle für die Kamp-Lintforter Bürger. Die Innovation City Management GmbH beschäftigt sich mit klimagerechtem Stadtumbau und wird vom Initiativkreis Ruhr mitgetragen. Bei der Beratung der Hausbesitzer verfolge man einen „pragmatischen Ansatz“; erläutert Drescher. Dabei gehe es darum, immer im Blick zu haben, „was die Leute im Portemonnaie haben“. Jan van Leeuwen hält für Hausbesitzer künftig einen Gebäudesteckbrief bereit, in dem nach einer Bestandsaufnahme mögliche Maßnahmen und Kosten aufgelistet sind. Pro möglichem Bauteil gibt es Vorschläge mit verschiedenen Varianten und eine Berechnung der Kosten ebenso wie der Ersparnis im Ergebnis. Weitere Informationen zu diesem sicherlich vorbildhaften Projekt der Stadt Kamp-Lintfort finden Sie hier.

Veranstaltung: Standortentwicklung integrierter Gewerbeflächen 
Digitalisierung und Klimawandel – diese Megatrends beeinflussen auch die Standortentwicklung von Gewerbebetrieben. Die Stadtentwicklung hat den Ausgleich unterschiedlicher Interessen und Erstellung ausgewogener Konzepte zum Ziel. Die verschiedenen Trends und Interessen stehen oft untereinander in einem Spannungsfeld: Klimaschutz verträgt sich nicht immer mit Klimaanpassung, der Immissionsschutz kann die Nutzungsmischung verhindern und E-Mobility beispielsweise verlangt nach einer neuen Infrastruktur, so dass sich räumliche Disparitäten verschärfen. Mit den vielfältigen Themen und Fragestellungen, die eine zukunftsfähige Entwicklung von integrierten Gewerbeflächen aufwirft, befasst sich eine Fachtagung, die am 6. und 7. September 2018 in Berlin stattfindet. Sie soll zur Fortbildung der in der öffentlichen Verwaltung Tätigen und privater Unternehmen, Wirtschaftsförderern, Flächenentwickler, IHKs und allen anderen Interessierten dienen. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung, die noch bis zum 15. August 2018 möglich ist, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Ältere Einfamilienhausgebiete im Umbruch – Eine unterschätzte planerische Herausforderung
Das Thema „Einfamilienhausgebiete im Umbruch“ ist eine unterschätzte Herausforderung für viele Kommunen. Derzeit steht es noch nicht im Fokus politischer, planerischer und wissenschaftlicher Debatten. Insbesondere die Flüchtlingszuwanderung in den letzten Jahren hat die Diskussion um die Gestaltung von Raumentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen in vielen Regionen ausge- setzt. Dabei werden die grundsätzlichen demographischen und gesellschaftlichen Megatrends von Schrumpfung, Alterung und Metropolisierung durch kurzfristige demographische Trendänderungen in der langfristigen Entwicklungsperspektive nicht merklich verändert werden. Die Auswirkungen des demographischen und gesellschaftlichen Wandels und die damit verbundene veränderte Marktsituation führen zu einer Umbruchsituation in immer mehr Einfamilienhaus-Gebieten der 1950er bis 1970er Jahre. Dieses aktuelle ARL-Positionspapier analysiert die daraus resultierenden städtebaulichen Ziele und Handlungsbedarfe für unterschiedliche Raumkategorien. Die Veröffentlichung steht hier zum Download bereit.

Veröffentlichung: Integration vor Ort leben – Zwischenergebnisse aus dem Projekt „Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung“ 
Das Projekt „Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung“ erfasst und beobachtet zwei Jahre lang in 15 Fallstudien die sehr unterschiedlichen Herausforderungen und kommunalen Strategien zur Integration von Zuwanderern. Die Zwischenergebnisse geben ein Bild über die Situation im Jahr 2017 für die Handlungsbereiche Steuerung der Integrationsarbeit, Wohnen, Sprache und Bildung, berufliche Integration und Qualifizierung sowie zivilgesellschaftliches Engagement, Teilhabe und lokal gesellschaftlicher Diskurs. Insgesamt zielt das Projekt darauf, systematische Erkenntnisse über integrationsfördernde Bedingungen und Vorgehensweisen zu gewinnen und auf dieser Grundlage Ansätze zur Verbesserung der Gesetzgebung und Förderpolitik zu identifizieren. Die Veröffentlichung steht hier zum Download bereit.